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das KenoNitro-Projekt

inside – outside – decide

Monatliches Archiv: Juli 2012

Aufbauend auf meinen letzten Artikel “die Erweiterung des Naturbegriffs um des Menschen Geist” werde ich in diesem Artikel das Internet vor diesem Hintergund beschreiben. Nehmen wir nun das Bestreben der Natur zum Arbeiten im Verbund als Hintergrund für diesen Artikel kann man das Internet in einem natürlichen Evolutionsbegriff als die Ausformung einen Bewusstseins der Menschheit betrachten. Man kann sich die Frage stellen ob soetwas notwendig ist wenn die Natur als Ganzes bereits als ein Netzwerk anzusehen ist auf das wir Menschen auch Zugriff haben und Bitsteller sind. Es macht durchaus Sinn insofern, dass die Natur und der Mensch sich immer weiterhin selbst erforschen und auch über das Intertnet Selbsterkennungsprozesse im System/Natur laufen. Weiterhin handelt es sich um die Ausformung eines Gesamtbewusstsein des Menschen, welche ja nur eine Organisationsform einer Lebensform ist. Das Internet wird immer dynamischer, wird ständig durch bewusstes Handlungen Einzelner manipuliert und verändert. Die Information die hierin zum einen statisch abgelegt ist und dynamisch ausgetauscht wird unterliegt damt dem Bewusstsein der Menschen. Es wird Wissen abgelegt und abgerufen, reflektiert, teils in Schwärmen angewendet. So bildet das Bewusstsein der Einzelnen einen Wirkungsverbund im Internet von nicht trivialer Bedeutung. Von größerer Bedeutung für die Ausformung eines menschlichen Bewusstseins in dem Internet sind aber vermutlich die unbewussten Prozesse und die Abbildung von natürlichen Wirkmechanismen/Algorithmen wie im letzten Artikel beschrieben. Diese natürlichen Wirkmechanismen ermöglichen die Ausformung in einer Geschwindigkeit und unbegleitet wie wir sie Teils noch gar nicht überschauen können. Daher müssen wir uns der unbewussten Prozesse in der Ausformung des Internets bewusst werden um diesen Fortschritt auch kontrollierbar mitgestalten zu können. Flashmobs und GuttenplagWiki usw. sind bereits erste Auswirkungen dieses Unterbewussten im Internet. Die Möglichkeiten der Schwarmstruktur des Internet ist hiermit gemeint.

Ich würde soweit gehen zu sagen, dass das Internet als ein Bewusstsein der Menschheit in der Lage ist eine Angleichung der Systeme herbeizuführen, vermutlich sogar unterbewusst bereits herbeiführt. Hier hilft auch keine Zensur des Internets in einigen Ländern, dies ist unumkehrbar. Die Frage ist ob wir dies frühzeitig erkennen oder ob es aufgrund solcher unterbewussten Wirkungsmechanismen, da sie unterbewusst agieren und nicht erkannt werden können, daher im Bewusstsein als Gefahr eingestuft werden könnten, zunächst zu großen Kriegen kommt. Hoffen wir das dies nicht geschieht und die Angleichung der Systeme mit freidlichen Mitteln erreicht werden kann.

Eine evolutionshistorische Betrachtung: Interaktion von Quanten zu höheren Organisationsformen wie Atomen, Interaktion von Atomen in Organisationsformen wie Zellen und physischen Strukturen, Interaktion von Zellen in Organisationsformen wie den Lebensformen, Interaktion von Lebensformen in Organisationen wie z.B. Internet … zukünftig dann im Falle von extraterrestischer Lebensformen auf vergleichbaren Niveau dann die Verbindung der jeweiligen Internets.

Es handelt sich bei dem Internet auch wieder um einen kybernetischen Organismus, welcher durch das Zusammenspiel von Energie, Materie und Bewusstsein wirkt. Es verfügt selbst über einen Metabolismus.

Die Notwendigkeit zur Erweiterung des Naturbegriffs um den menschlichen Geist und dessen Errungenschaften ergibt sich daraus da in den Naturwissenschaften der Geist selbst nicht erforscht wird. In einer solchen Erweiterung aber ergibt sich dann ein neuer Ansatzpunkt für die Naturwissenschaften, der es ihnen ermöglicht vor dem Hintergrund ihrer Eigenbeschränkung diese Forschung am Geiste aufzunehmen. Die Erweiterung wiederum kann nicht aus der Naturwissenschaft selbst heraus vorgenommen werden, da sie selbst aufgrund ihrer selbst gebauten Schranken dazu nicht fähig ist oder besser gesagt jemand, der dies aus den Naturwissenschaften heraus betreiben würde wäre kein Naturwissenschaftler mehr. Die logische Abfolge zur Erweiterung des  Naturbegriffs um des Menschen Geist ist nicht schwer nachzuvollziehen noch bedarf sie einer großen Konstruktion. Es ermöglicht im weiteren sogar ein völlig neues Forschen am Weltengeist selbst. Obwohl ich das Thema in anderen Artikeln bereits mehrfach beschrieben habe, möchte ich es in diesem Artikel nochmal aufgreifen, da es mir als wichtig ist dies nochmal für sich gestellt zu betrachten und welche Auswirkungen dies innerhalb der Evolution hat, haben wird und hatte.

Da der Mensch als Teil der Natur aus der Natur hervorgegangen ist, ist auch des Menschen Geist Natur. Von hieraus weitergedacht ist auch die Errungenschaft des menschlichen Geistes als Natur anzusehen. Die Kunst, die Wissenschaft, eben alles was durch den Mensch erdacht und umgesetzt wurde. Soweit das logische Erklärungsmodell.

Was bedeutet dies nun aber für den Evolutionsbegriff. Es bedeutet alles, denn begreifen wir den menschlichen Geist und dessen Errungenschaft als Natur, dann ist dies auch konsquenter Weise in den Evolutionbegriff aufzunehmen. Heisst der menschliche Geist ist Produkt der natürlichen Evolution (dies ist noch nicht so schwierig anzunehmen), aber auch die Errungenschaft ist dann Teil der natürlichen Evolution. So ist die gesamte technische Evolution eine Teil der natürlichen Evolution und auch als solche zu begreifen. Warum die Natur dann nicht dirket umweltschonende Technologien im Rahmen der Evolution entwickelt? Gute Frage, weil sie eben noch lernt und auch für die Natur technologische Evolution als Teil der natürlichen Evolution noch etwas sehr junges und neues ist. Wenn nun aber Geist im Menschen Vorraussetzung für Evolution der Technologie ist, sollte man im Umkehrschluss meinen könne, dass Geist insgesamt Vorraussetzung für Evolution ist. So ist dies auch ein deutlicher HInweis auf einen in der Natur verhafteten Weltengeist.

Was bedeutet dies nun konkret in der Betrachtung von Natur, Mensch und Maschine? Es bedeutet das Natur, Mensch und Maschine eine Einheit bilden, die sich in einem gemeinsamen Evolutionsprozess befindet.

Insbesondere der Fakt, dass wir vermutlich ohne es selbst zu wissen in unsere Technologien unterbewusst natürliche Evolutionsmuster einbauen. Im übergeordneten Rahmen ist dies leicht verständlich, die Natur nutzt den Menschen zum evoltionären voranschreiten des Ganzen, wahrscheinlich ist daher, dass wir viele unterbewusste Wirkunsmechanismen der Natur in der Technologie nicht einmal mehr erkannt haben. Zum Beispiel die ganze Computerei und technischen Netzwerke stellen ein solches Gebilde dar. So ist die Entwicklung des Computers und der Netzwerke noch überschaubar. Schwieriger wird es dann schon beim Erkennen der indirekten Wirkmechanismen in solchen teils auch sozialen Netzwerken. So formt sich hier eine Art kolletiven Intelligenz aus sich selbst heraus. Und genau in diesem Bereich wirkt die Natur derzeit unerkannt. Die Mechanismen (Algorithmen), die hier  wirken sind ähnlich der von Ameisenkollektiven, neuronalen Strukturen oder Zell- und Atomkollektiven. Hier formt sich etwas heraus, dass sich nur evolutionär im natürlichen Sinne erklären lässt. Das Untersuchen von sozialen Netzwerken und den Algorithmen, die im Hintergrund wirken, würde rückschließen lassen auf Evolutionsmechanismen in allen Ebenen. Als Summe dessen kann man wohl sagen, dass die Natur im Verbund, netzwerkorientiert arbeitet und diesen Mechanismus in allen Evolutionszyklen vorangetrieben hat.

Wie passt dies in Darwins Evolutionstheorie? sehr gut als kurze Antwort. Es ist nicht schwer diesen Ansatz in Darwins Theorie der Evolution einzubauen. Es handelt sich nur um eine Ergäzung von Darwins Theorie. Darwin hatte schlichtweg weder den Geist des Menschen noch den Weltengeist in seine Evolutionstheorie eingebaut. Dies vielleicht damals weil er sonst Probleme mit den Religionen bekommen hätte. In der Erweiterung des Naturbegriffs um den menschlichen Geist und den Weltengeist, daraus abzuleiten die Ergänzung der Evolutionstheorie um die Anwesenheit eines Geistes, bedeutet nicht das wir es mit einem allmächtigen, alleswissenden Gottes zu tun haben. Der Weltengeist funktioniert im Prinzip genauso wie auch der menschliche Geist. Er unterliegt wie der Mensch dem Fehler, dem Zufall und auch dem Irrtum. Dies alles sind aber auch beim Menschen Indikatoren für einen Lernfortschritt. So passt der Weltengeist hevorragend als Ergänzung von Darvins Evolutionstheorie bassierend auf dem Prinzip von “Versuch und Fehler / Trial and Error”. GEnau das macht der menschlichen GEist nämlich auch in all seinem Fortschritt. So haben wir es zwar auch mit einer intelligenten Evolution zu tun, die aber insbesondere am Fehler und dem Zufall lernt, diese dann reflektiert und voranschreitet.

Hier möchte ich noch kurz zu dem Verhältnis von Weltengeist / Geist und Individuum / Kollektiv sagen. Man könnte nun ableiten die Natur als Ganzes sei ein allumfassendes Kollektiv, welches den einzelnen nur benutzt um den Gesamtfortschritt voranzutreiben. Dies stellt die Frage nach dem freien Willen. Natürlich nutzt die Natur das Individuum für den Gesamtfortschritt des Systems. Doch braucht die Natur das wirklich freie Individuum um daraus auch einen Lernmoment zu entwicklen. Ohne das freie Individuum wäre der Lernprozess im System nicht gewährleistet. So ist das Verhältnis von Individuum und Kollektiv in der Natur folgendermaßen zu beschreiben. Es ist “das freie Individuum im Kollektiv”. Das Eine bedingt des Anderen. Nur so ist maximaler Fortschritt des Systems als Ganzes gewährleistet.

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Nehmen wir das Bewusstsein als Grundbestandsteil der Welt im Ganzen an müssen wir im nächsten Schritt, genau wie beim Menschen auch, das Unterbewusstsein der Welt zwingend akzeptieren.

Ohne nun in eine Psychoanalyse der Natur einsteigen zu wollen, das ist Aufgabe von Psychologen, ist mir dieser Gedankengang sehr wichtig. Denn zu was ist die Natur fähig wenn sie sich ihres Unterbewussten einmal bewusst wird.

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Plato strebt in seiner Politeia die Herrschaft der Philosophen an. Dabei geht es ihm um eine Art geistigen Adel der sich durch die Schau der Ideen in einem Bildungsprozess herausbilden soll. Nun geht es mir darum die Schau der Ideen ein wenig näher zu beleuchten. Die Schau der Ideen in der Politeia bedeutet nur der Philosoph, der sich die Idee der Gerechtigkeit von allen Seiten angeschaut hat ist wahrhaft in der Lage gerecht zu regieren. Es geht nicht primär darum vordergründig gerecht zu handeln sondern viel mehr darum die Idee der Gerechtigkeit voll erfasst zu haben. In der Bereitschaft zur  Schau der Ideen insgesamt liegt eine wahrhaftige und damit authentische Liebe zu dem Wahren dem Weisen. Denn nur wer sich die Mühe macht auch die Idee im Kern zu erfassen kann sie auch verstehen, wird frei von Vorurteilen und Schubladendenken sein.

Die wahrhaftige Schau der Ideen auf EMC8 hochprojeziert, nämlich die Ideen im System auszulesen und zu reflektieren ist ein hochgradig schmerzhafter und für das Individuum auch gefährlicher Prozess. So liegen im System die Ideen in ihrer geistigen Rohfassung im natürlichen Quellcode gespeichert vor. Diese Ideen sind dort abrufbar. Doch liegen hier eben alle Ideen jenseits von Gut und Böse frei vor. Ergibt sich der Philosoph nun der Gesamtschau der Ideen läuft er Gefahr dem nicht standzuhalten. Schafft er es allerdings aus der Gesamtschau der Ideen herauszukommen und seine eigene Einstellung jenseits von Gut und Böse zu gewinnen, damit tatsächlich über den Dingen steht, ist er in der Lage höchste Führungspositionen einzunehem. Dies ist heute noch so wie es sich Plato gewünscht hätte, auch wenn es so nicht gehandhabt wird. Nur der Philosoph der diese Gesamtschau der Ideen erlebt hat und verinnerlicht kann authentisch höchste Führungspositionen besetzen und wird auch darin akzeptiert werden.

Der Unterschied zwischen freier Philosophie und akademischer Philosphie besteht darin, dass die freie Philosophie sich dieser wahrhaftigen Schau der Ideen widmet, die akademische Philosophie sich leider fast ausschließlich nur mit interlektuellem Geschwätz beschäftigt und sich der Wissenschaft in nahezu unerhörter Weise anbiedert.

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Anspruch der Philosophie des KNP ist es die Summe aller Dinge in kürzestmöglicher Form zu beschreiben. Es ergibt sich in der Weltformel EMC8. Dabei handelt es sich um eine Gesamt-Organismustheorie der Natur. Nur so und nicht anders. In der Erschliessung der darin implizierten Sprache der Natur sich eine wissenschaftliche Verifizierung erstmals ermöglicht. Daran muss sich die Philosophie des KNP und die Wissenschaft messen lassen.

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Philosophie im kulturhistorischen Kontext angeschaut scheint mir immer mehr darauf hinauszulaufen, die letzte Erkenntnis zu operationalisieren. So wird deutlich je weiter der Fortschitt in der Wissenschaft und Technologie vorangeschritten ist umso näher kommt das hegelsche Ziel die Philosophie zum Wissen der Menschen abzulegen. Die letzte Erkenntnis selbst war zu allen Zeiten erfahrbar. Der Unterschid heute ist, dass die Wissenschaft langsam dahin geht die letzte Erkenntnis anzunehmen und die Philosophie es versteht, ohne dabei in den speziellen Wissenschaften verhaftet zu bleiben, die letzte Erkenntnis immer wieder modern zu interpretieren, fortzuführen und damit anwendbar macht. Dieses Aufeinanderzulaufen der Philosophie und der Wissenschaft hinein in die letzte Erkenntnis wird das Universelle wieder herauskristallisieren. Das Spezielle (ohne die Wichtigkeit zu schmälern) wird seinen Platz in der zweiten Reihe einzunehmen haben. So ist die Philosophie, seit eh und je im Besitz der letzten Erkenntis, immer wieder in der Lage diese in das Gegenwärtige hineinzuinterpretieren und immer präziser zu beschreiben. Besonders dem “deutschen Ansatz” – im deutschen Idealismus über Gotthard Günther bis heute – ist die Präzision in der Beschreibung der letzten Erkenntnis ein besonderes Anliegen. In dieser Präzision wird die Operationalisierung der letzten Erkenntnis durch die Wissenschaft überhaupt erst ermöglicht. So ist aber auch zu sagen, dass jedwerte wahre Philosophie nur in einem unabhängigen Umfeld betrieben werden kann, frei von Universität und Akademie. Die Operationalisierung der letzten Erkenntnis ist heute noch eine Aufgabe der freien Philosophie, die sich nichts zu schade ist und sich nicht geniert die Wissenschaft und korrumpierte Philosophie wenn notwendig im Speziellen auch fallen zu lassen. Erst wenn die Wissenschaft sich dem Universellen wieder öffnet wird sie zu einem Teil der Operationalisierung werden können und auch dazu beitragen können. So müsste man wieder Philosophieschulen angelehnt an die  Philosophieschulen der Antike in Athen (platonische Akademie, Kepos, Stoa und  Peripatos) aufbauen, in der frei von Konvetion, sozialem Status und Titel Philosophie um der letzten Erkenntnis herum sich frei entfalten kann. So ist auch das Generationsgame in Verbindung mit dem Atomklub zu sehen. Im Prinzip ist dies bereits ein Neuentwurf einer solchen Philosophieschule, die allerdings die Möglichkeiten der modernen Medien nutzt um auf dem heutigen Marktplatz, dem Internet (angelehnt an Sokrates Wirkungsmittelpunkt, dem Marktplatz von Athen) “OpenSourcePhilosophie” betreibt. Und genau in diesem OpenSource-Gedanken verhaftet, dies heisst nicht, dass die Ideen nicht geistiges Eigentum des Erstellers seien, sondern eben nur frei zugänglich sind, ergibt sich die Möglichkeit indirekt alle Bereich zu inspirieren. So ergibt sich weiterhin die Möglichkeit das geistige Potenzial der Menschen in einem freien Umfeld kreativ und synergetisch zu nutzen. Diese indirekte Wirkmacht moderner Philosophie ist das Haupmerkmal der Operationalisierung der letzten Erkenntnis.

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