Gravitation – Interaktion von verschiedenen Ebenen der Materie

Wenn sich alle Kräfte wie angenommen nur duch den Dreiklang von Materie, Energie und Bewusstsein erklären lassen können, muss dies auch für die Gravitation gelten.

Gravitation ist für mich die Interaktion verschiedener Ebenen von Materie. Dabei gehe ich davon aus, dass Gravitation sich ähnlich verhält wie ein Flügel in der Aerodynamik. Geht man vom Konzept der Unendlichkeit innerhalb der Materie aus, gibt es eine Ebene der Materie die mit unserer bekannten Ebene der atomaren Ebene interagiert. Objekte, Massen die sich mit hoher Geschwindigkeit bewegen oder auch nur still stehen, verdrängen diese kleinere Materie – die kleinere Materie versucht den Urzustand wieder hezustellen und drängt dabei zum Mittelpunkt der Masse. Wie auch in Einsteins Konzept der Raumkrümmung wird versucht der Urzustand wieder herzustellen. Der Unterschied ist eben nur, dass tatsächlich unbekannte Materie für diesen Effekt zuständig ist. In der Physik kennt man den Begriff der dunklen Materie oder sucht ein Gravitationsteilchen. Doch beides ist zu kurz gegriffen. Die dunkle Materie wird lediglich als eine Art Wiederstand gesehen aber nicht als die eigentliche Ursache für die Gravitation. Das Gravitationsteilchen hat den Fehler, dass es nur die Aufgabe der Gravitation hätte. Kern der hie beschriebenen Theorie ist, dass eine kleinere Ebene der Materie alle Aufgaben ihrer Ebene erfüllt (Baustein – Informationsträger – Energie usw.) aber als Randprodukt in der Interaktion mit der atomaren Materie Gravitation entsteht. Dieser leichte Gegendruck einer kleineren Materie auf unsere atomare Materie erklärt auch warum sich die Dinge so schnell und scheinbar leicht der Schwerkraft zu entziehen mögen. Siehe das Fliegen, das Aufheben von Gegenständen usw. Es ist tatsächlich nur ein sehr leichter Druck – der bei Veränderung und durch Einwirken anderer Kräfte leicht nachgibt – die kleinere Materie sucht den Weg des geringsten Wiederstands und gleitet sanft an den Atomen und dessen Bausteinen herum. Mir scheint genau diese Art von Gravitationsaerodynamik der verschiedenen Ebenen von Materie auch verantwortlich für eine weitere bisher noch sehr wenig erforschte Kraft. Die Kraft, die Atomkerne im Innersten zusammenhält und davor bewahrt aufgrund der positiven Ladungen der Protonen auseinanderzutriften. Der Gegendruck der kleineren Materie ist daher höher als die Kraft, die theoretiasch die Protonen auseinandertreiben würde. Gravitation in diesem Sinne ist ein Gegendruck von Materie auf subatomarer Ebene.

Im Moment des Entstehens unserer bekannten atomaren Materie ist das Atom in eine Art subatomarem Vakuum hineingeboren worden. Kurz nach der Ensteheung des einzelnen Atoms ist dieses Vakuum wieder geschlossen worden und stabilisierte den jeweiligen Kern durch das Anliegen der subatomaren Materie. In diesem Sinne sollte es möglich sein durch Erschaffen eines subatomaren Vakuums Atome in seine Bestandteile zerfallen zu lassen. (vielleicht ist der LHC in der Lage ein solches subatomares Vakuum zu erzeugen) Dies könnte für zukünftige Reaktoren basierend auf Antimaterie-Technologien relevant werden, da es so möglich wäre die einzelnen Bauteile zunächst zerfallen zu lassen und nach ihren Ladungen getrennt voneinander zu lagern.

6 Gedanken zu “Gravitation – Interaktion von verschiedenen Ebenen der Materie

  1. Die benutzten Begriffe in diesem Post sind interessant, benötigen jedoch weiterer Erläuterung. So benutzen sie den Begriff des „subatomaren Vakuum“, erklären jedoch nicht, was dieses genau sein soll. So ist allein die Definition von Vakuum eine schwierige Sache, da nach der Zeit-Energie-Unschärfe konstant Teilchen-Antiteilchen-Paare erzeugt und vernichtet werden. So wäre es nett von ihnen wenn Sie das „subatomare Vakuum“ und seine „Erzeugung“ näher erläutern, wenn möglich im bewährten Dirac-Formalismus.
    Außerdem haben Sie den Begriff der dunklen Materie entweder falsch verstanden oder ungenau wiedergegeben. So wird es nicht ersichtlich, dass die dunkle Materie im Moment eine notwendige Erklärung für die beobachteten Galaxiehaufen ist. Ihre Analogie mit einem Widerstand ist einfach unsinnig, da die dunkle Materie die Gravition auf keine Art und Weise dämpft.

    1. Guten Tag,

      zunächst einmal Dankeschön, dass Sie sich die Zeit genommen haben und mit der Theorie auseinandergestzt haben.
      Die dunkle Materie wird in der Astronomie als gegeben angesehen, da nach den Formeln zur Ausbreitung der Himmelskörper, diese sich rasant viel schneller ausbreiten müssten als dies tatsächlich der Fall ist. Ich interpretiere das folgendermassen – die Fliehkräfte der Planeten sind eigentlich viel höher als die Gravitationskraft des zentrischen Objektes – dies müsste demnach den Planeten schneller im Radius zum zentrischen Objekt verschieben. Die Astronomie geht daher davon aus, dass es dunkle Materie geben muss die als Wiederstand dient um die Ausdehnuung zu verlangsamen – und nicht als dämpfend gegenüber der Gravitation wirkt. Habe mich in diesem Fall wohl missverständlich ausgedrückt. Siehe hierzu auch http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Materie Beobachtungsgeschichte.
      Ich bin kein Wissenschaftler – sondern nur jemand der physikalisch – philosophischen Gedankengängen nachgeht – daher werde ich ihre Frage nach Verdeutlichung eines subatomaren Vakuums nicht im Dirac-Formalismus beantworten. Ein auf der Erde produziertes Vakuum nach heutigen Standards erzeugt istz ein Vakuum welches frei von atomarer Materie ist. Und doch ist es noch voller Quanten. Die Frage des subatomaren Vakuums ist daher ob es möglich ist einen quantfreien Raum (eventuell tiefere Ebenen der Materie) zu erzeugen. Würde man das schaffen – bin ich der Meinung hätte man einen Raum geschaffen in dem ein Atom in seine Bestandteile zerfallen würde, da die subatomare Umgebungsmaterie nicht mehr vorhanden wäre um den Kern zusammenzuhalten. Ich persönlich halte nichts von der Theorie, das eine innere Kraft im Kern des Atoms auf kurze Distanz stärker ist als die gleichpoligkeit der Protonen – welche den Kern auseinandertreibt. Es mag eine solche Kraft geben – die im Kern wirkt und auch bindend ist, doch glaube ich nicht daran – das diese Kraft ausgereicht hat um die Kerne im angenommenen Fall des Urknalls zusammenzuhalten – da diese auf Distanz rapide abnimmt und hier die Gegenpoligkeit der Protonen schnell die Überhand gewinnen würde. Daher gehe ich davon aus, das der Kern von Außen zusammengepresst wird – eben durch subatomare Materie. Hoffe es etwas besser verdeutlichen zu können

      Gruß
      Keno

      1. Hallo und danke für die schnelle Antwort. Ihre Überlegungen zur Gravitation und starken Kernkraft sind zwar interessant, beruhen aber auf Vorstellungen, die entwerder veraltet oder einfach zu simple sind.
        Ihre Antwort auf dunkle Materie zeigt, dass Sie das diese noch nicht verstehen. Bei der dunklen Materie handelt es sich um eine nicht baryonische Materieart, die das Problem der fehlene Masse in den beobachten Galaxie(haufen) erklärt. Der Vergleich mit einer Dämpfung ist einfach irreführend.
        Ihre allgemeinen Vorstellungen zur Gravitation ähnelt stark dem Äther und ist damit einfach falsch(spezielle Relativitätstheorie). Ebenfalls versuchen sie den zusammenhalt der Materie mit dem Materiefeld zu erklären, gehen dabei aber davon aus, dass der Kern sowas wie eine Oberfläche hat. Zumindest geht dies aus ihrem Gebrauch des Begriffs „Druck“ heraus. Auch erklärt dies nicht, warum die Kerne existieren. Geht man davon aus, dass die Kerne aus Protonen und Neutronen bestehen, so sehe ich keinen Grund, dass das Materiefeld nicht auch zwischen den Nukliden vorhanden ist. Ist dies der Fall, so existiert im und außerhalb des Kerns der selber Druck und auf die Nuklide herrscht insgesamt keine Kraft.(siehe Luftdurck)
        Auch erklärt dies nicht den Massendefizit und damit die Energiefreigabe bei Kernreaktionen sowie zahlreiche Beoachtungen, die auf der Theorie der Kernkraft beruhen(Schalenmodell, Kernresonazen).
        Außerdem muss ich sagen, dass Ihr Umgang mit dem Wort „Theorie“ mehr als fraglich ist. Was Sie hier beschreiben und ablehnen, sind wissenschaftliche Theorien. Ich gehe davon aus, dass Sie wissen was dies bedeutet und empfehle daher eher das Wort „Hypothese“.
        Sie geben ehrlicherweise zu selbst zu kein Wissenschaftler zu sein, damit stellt sich mir aber die Frage, ob Sie überhaupt in der Lage sind, die physikalische Fragen zu beantworten. Ich spreche hier nicht über Intelligenz, sondern über fehlende Kenntnis von Experiementen und Beobachtungen. Sachen wie „Starke Wechselwirkung“ oder „dunkle Materie“ sind nicht Sachen, die sich Wissenschaftler einfach so ausdenken, sondern Ergebnis laaaaaanger Überlegungen zu physikalischen Beobachtungen. Was Sie hier tuen ähnelt stark dem Verhalten von Kreationisten, wobei Ihr Verhalten mehr aus Unkenntnis als aus Ignoranz bewegt ist. Wie Kreationisten tun Sie jedoch wirklichen Wissenschaftlern unrecht und sind mehr als unrespektvoll vor der Arbeit, die Wissenschaftler in Sachen wie „Starke Wechselwirkung“ oder „dunkle Materie“ reinstecken.
        Falls sie wirkliches Interesse über die Natur besitzen, so empfehle ich ihnen Physik zu studieren, denn die Philosophie, so schön sie auch ist, kann Ihnen aus ihrer Natur heraus allein keine Antworten über das Universum geben.

  2. Es ist nicht meine Absicht irgendjemand unrespektvoll zu behandlen – doch ist es meine Absicht, dass was mir als wichtig erscheint zu beschreiben. Ich greife hierbei niemanden persönlich an. Und doch sehe ich gerade in der Physik, die für sich in Anspruch nimmt die Natur der Dinge wissenschaftlich zu erklären ein Tabuthema, an das sich keiner herantraut. Eben das Bewusstsein – jegliche Beschreibung der Natur ohne das Bewusstsein zu integrieren ist für mich nur die halbe Wahrheit. Die Physik vemeidet die Erforschung weil es heute noch ein wenig anerkanntes Feld ist. Ich erinnere mich an einen Quantenphysiker im Interview, der zur Quantenverschränkung und den daraus vermuteten Konsequenzen vorgetragen hat. Die letzte Frage – nach dem was er der Meinung sei gefunden zu haben – beantwortete er – das ist nicht durch einen Physiker zu beantworten hier bedarf es der Philosophie.

    Ich entschuldige mich falls ich Ihre Gefühle als Wissenschaftler verletzt habe – doch folge ich in der Sache meinem Herzen.

    Gruß
    Keno

  3. Hallo, eine wirklich spannende Diskussion. Ich bin auch nur Hobby Wissenschaftler, folge aber in gewissen Sachen eher der Wissenschaft; doch muss ich beiden Autoren in gewissen Sinne Recht geben. Natürlich hat Hilberraum vom Stand der heutigen Wissenschaft recht, keine Frage, dass man durch Beobachten, Experimente und Berechnungen nur gewisse Schlüsse ziehen kann, jedoch mag es da noch mehr geben als wir heute erkennen können? Ich verweise auf das holographische Universum und die Grenzen der Wahrnehmung und vermute, dass wir durch bisherige Wissenschaft nicht alles erklären können. Paradigma Wechsel hin oder her, Morphic Fields oder nicht, unser Gehirn kann aufgrund seiner Evolution eventuell noch nicht alles erklären. Man sollte diese Theorien oder Hypothesen, auf jeden Fall vorsichtig formulieren und sie sollten zum anregen für weiteres Nachdenken dienen – nicht mehr und nicht weniger. Es werden noch Theorien offenbart die unser Denken völlig auf den Kopf stellen, vermute ich, so z.B. mit den Parallel Universen oder Multiversen wie es Michio Kaku et.al. tat. Der Übergang der Physik zur Biologie ist noch relativ ungeklärt, da fängt es schon an. Aber natürlich sollte man bei den Fakten bleiben, doch wo wären wir ohne Visionäre? Gravitation ist noch ungeklärt, könnte auch ein geometrisches Phänomen sein, oder doch durch das Higgs Boson geklärt werden? Im LHC oder durch AMS2 im All? Mit wachsenden technologischen Möglichkeiten wird die Ratio immer mehr erkären können, doch ist auch wissenschaftlich gesichert dass wir Menschen ohne unsere emotionale Intelligenzkomponenten sehr arm dastünden, denn sie gibt den eignetlichen IQ bzw. EQ ab! SciFi oder Sci Fact, da gibt es noch Theorien die ohne unser weitverzweigtes Neuronennetz nicht erklärbar wären, die Frage ist dann ob die Ratio alles erfassen kann? Ich glaube nicht. Und doch lässt es sich eventuell mal formulieren die Theory of Everything, aber ist da auch wirklich everything drin? Oder nur das was wir drin haben wollen?

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