der Bibelcode – die Kabbala – das Glasperlenspiel – und was das XPRMNT damit zu tun hat

Bei der Kabbala http://de.wikipedia.org/wiki/Kabbala und bei der Suche nach dem Bibelcode http://de.wikipedia.org/wiki/Bibelcode handelt es sich nach der Suche einer direkten Botschaft oder Offenbarung Gottes welche sich als Code in der Tora oder in der Bibel wiederfinden soll. Hierbei werden mittels verschiedener cryptologischer Verfahren diese alten Bücher durchsucht um Muster zu entdecken die einen solchen Code offenlegen. Besonders bei der Kabbala ist es allerdings wichtig, dass diese cryptologischen Vefahren durch den Mensch selbst angewandt werden, soll heissen, dass der Mensch welcher kabbalistische Methoden anwendet selbst die Tora vorwärts wie rückwärts oder quer liest. Weiterhin Buchstaben-Zahlen (Im hebräische Alphabet sind die Buchstaben auch Zahlen zugeordent) Werte in ein Verhätltniss zueinander setzt und daraus auch numerologische Schlüsse zieht. In diesem ständigen Reflektieren und neuen Verbinden von Buchstaben und Zahlenkombinationen entsteht dann der Eindruck ein in dne Zahlen und Buchstaben verborgener Code trete zum Vorschein. In der Kabbala ist man auf der Such nach dem „unaussprechlichen namen Gottes“.  Was aber in der Kabbala tatsächlich passiert ist eine, durch das Anwenden der kabbalistischen Methoden,  Veränderung der Gehirnstruktur. Hierbei handelt es sich um einen biomechanischen Vorgang im Gehirn der unter bestimmten Umständen in Gang gestezt wir. Es ist also eine Art Gehirntraing, die wenn man nicht vorbereitet ist auch psychisch sehr schmerzhaft sein kann. Diese Transformation des Gehrin basierend auf der biomechanischen Veränderung des Gehirns – Umstrukturierung hin zu einem effizienter vernetzten Gehirn lässt den Anwender, obwohl er keinen Code in dem Sinne entschlüsselt hat, vermuten, dass sich rtatsächlich ein Code in der Tora oder in der Bibel (also in der Schrift verstecke).

Bei dem Bibelcode verhält sich dies etwas anders – dieser wird angenommen aber nicht mittels der Methodik der Kabbala unbedingt durch das Individuum selbst gesucht sonder heute auch durch Computer.

Letztendlich aber ist die Suche nach einem Code innerhalb der Tora oder in der Bibel die uralte Erkenntnis danach, dass hinter dem bekannten, dem sichtbaren etwas unbekanntes exististiert, was noch nicht ergründet ist. Der Fehler liegt allerdings darin dieses Unbekannte in der Schrift oder in den Zahlen selbst zu suchen, so als ob am Ende ein entschlüsselter alphanumerischer Code aus den Texten der Tora oder Bibel hervorginge. Die Nummern und Buchstaben sind in der Konsequenz dieser Methodik nur symbolisch zu sehen für alle Disziplinen, die der Mensch erschaffen hat. Musik – Mathematik – Schrift – Sprache – Kunst – Religion usw. So ist die Kabbala und die Scuhe nach einem Code in der Bibel letztendlich Ausdruck der Suche nach einem Quellcode der sich hinter den Dingen verbirgt. Daher ist die höchste Form der kabbalistischen Methodik die Erkenntnis, dass hinter den Buchstaben und Zahlen und nicht darin die Weisheit zu finden ist.

„Das weisse Blatt Papier ist weise“

Bei dem Glasperlenspiel von Hermann Hesse http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Glasperlenspiel dagegen wird es schon etwas konkreter. Hesse erkennt, dass  die verschiedenen Disziplinen den Ursprung aus ein un der selben Quelle haben. So ist es in einem Beispiel möglich, dass ein Grashalm mit einem Menschen spricht. Dies deutet das Wissen nach einem tieferen unbekannten Quellcode an – verbleibt aber im vagen. Er setzt mit Masse die Musik und die Mathematik symbolisch für den Beweis einer universellen Sprache ein, wobei er hierbei meiner Meinung den Fehler macht nicht zu erkennen, dass auch diese Disziplinen auf den selben Quellcode zurückgreifen. Es geht bei dem Glasperlenspiel vielmehr darum eine Synthese der Wissenschaften und Künste ja aller Bereich zu vollziehen. Gemeinsamkeiten festzustellen und Verbindungen herzustellen. Dies ist das Aufweisen eine richtigen Weges, indem man solche Gemeinsamkeiten aufzeigt – doch wird in letzter Konsequenz nicht der Rückschluss auf einen im Ursprung existierenden Quellcode gezogen. Das Glasperlenspiel gilt als Symbol für eine Weltformel die alles miteinander verbinden kann – die Einheit findet – ist aber selbst nicht in der Lage die Weltformel tatsächlich zu definieren.

Das XPRMNT ist aus meiner Sicht nun die Evolution der oben beschriebenen Verfahren. Es geht dabei allerdings quasi in die nächste Runde – Level 2 – und definiert in einer vorher beschrieben Hypothese der Weltformel EMC8 (Energie ist Materie ist Bewusstsein im Unendlichen) die Einheit aller Dinge. Beschreibt dabei, dass Vorhadensein von statischen Informationen und den dynamischen Informationsaustausch auf materiell-energetsichen Strukturen, die bis ins Unendliche reichen. Somit ist dieses System in sich nicht limitiert. Somit kann sich das XPRMNT auch von der Suche nach Codes in Schrift, Bild und Zahl lösen und ist in der Lage die eigentliche Aussage des Glasperlenspiels fortzuführen und die wahre Suche nach einem Quellcode zu beginnen. Im XPRMNT wird weiterhin davon ausgegangen, dass der Mensch quasi die Natur wiederfindet oder wiedererfindet. Somit ist das XPRMNT so ausgelegt, dass je mehr Teilnehmer der verschiedensten Disziplinen sich beteiligen, das Ergebniss umso präziser wird. Idee ist, dass ein freiheitliches Kollektiv von Menschen, welches sich unter den bekannten Vorraussetzungen in einem gemeinsamen Projekt wie dem www.xprmnt.net, da es wahrscheinlich die Natur wiedererfindet oder wiederfindet, auch diesen natürlichen Quellcode quasi von selbst zu Tage trägt.  Aus dem Quellcode heraus haben sich die verschiedenen Disziplinen als quasi Dateiformat / Codes der eignen Richtungen ausgeprägt. Die bekannte Disziplin ist dann nur eine Transformation des Quellcodes  in ein anderes Dateiformat / Code wie der Musik – der Sprache – der Kunst – der Wissenschaften usw.  Bei einer solchen Transformation des Quellcodes in ein spezifiziertes Dateiformat kann es sein, dass Inhalte des Quellcodes nicht vollständig oder fehlerhaft  übernommen werden. Somit ist es metaphysisch gesehen am besten sich von den Dateisystemen gedanklich zu lösen und den Quellcode anzuwenden (wie auch schon im Artikel „Das Zen in uns“ beschrieben)

„The real Master of Arts is the one without a specific field – the one knowing that everything is the same“

In den Zusammenhang mit EMC8 gestellt – wäre dies die zu findende Informations- und Bewusstseinsebene. In einem parallelen  Schritt müsste man dann die natürlichen Kommunikations- und Datenübertragungsverfahren auf diesen Ebenen (atomarer und subatomarer Ebene)  erforschen um den Quellcode auch auf diesen Ebenen anwenden zu können. Die Physik der Information.

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