nach der technologischen Evolution –> die Reintegration des Menschen in die Natur

In der Bionik wird die Technologie durch die vielfältigen Möglichkeiten der Natur verbessert indem man sich die in der Natur wirkenden Mechanismen anschaut und übernimmt. Gleichzeitig wird aber auch durch die technologische Evolution ein besseres Verständnis für die Natur erreicht. So ist für mich dieser zweite Prozess des Verstehens der Natur durch die Technologie fast von höherem Wert, obwohl dies natürlich in beiden Richtungen ein gleichwertiger Prozess ist, der sich perfekt miteinander ergänzt. Da wir als Menschen Teil der Natur sind, werden wir in unseren Erfindungen, häufig unbewusst, grundlegende Mechanismen der Natur übernehmen. Ein  besonderes Beispiel hierfür ist gerade die Computerei und die damit einhergehenden Netzwerke. Denn genau diese Netzwerke sind ein perfektes Beispiel dafür das Verständnis der Natur als Netzwerk insgesamt zu erhöhen. Ich glaube ohne die technologische Evolution der Computernetzwerke wäre dieses Verständnis über die Natur nicht so schnell erwachsen. So funktionieren  Zellenkollektive (auch z.B. menschliches Gehirn), Schwärme, Atomkollektive im Vergleich z.B. ähnlich wie auch Computer-Netzwerke oder besser noch wie soziale Netzwerke. Es müsste daher möglich sein über das Studieren von technischen Netzwerken und insbesondere über das Studieren von sozialen Netzwerken Rückschlüsse auf natürliche Netwerke zu schliessen. Algorithmen, die sich in solch technischen Netzwerken und sozialen Netzwerken ableiten lassen, müssten sich ebenfalls auf z.B. auf natürliche Netzwerke übertragen lassen. So z.B. auf Neuronennetzwerke, Verbindungen von Neuronen, Festigung der Verbindungen und wieder Trennung der Verbindungen, dies lässt sich in sozialen Netzwerken wahrscheinlich an freundschaftlichen Verbindungen messen. Auch hier gibt es einen ersten Kontakt, eine Festigung und auch eine Trennung, vielleicht auch eine Wiederaufnahme der Verbindung. Doch müssten die Vorgänge wahrscheinlich direkt miteinander vergleichbar sein. Ebenfalls trifft dies aus meiner Sicht auf Insektenpopulationen wie z.B. Ameisen zu. So müsste sich das Ablgleichen und Vergleichen der natürlchen-, künstlichen und sozialen Netzwerke zu einem höheren Verständis von Netzwerken insgesamt führen.

Diese zwei Linien der Evolution, nämlich der Natürlichen und der Technologischen, werden sich in der Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einer Linie treffen. In diesem Moment des Treffens wird es zu dem Zustand kommen, dass durch die beidseitige Reflektion und dem Abgleich der Natur mit der Technologie ein wahres umfassendes Verständnis der Natur als Ganzheit erreicht sein wird. So ist die vordergründige Spaltung der technologischen und natürlichen Evolution nicht wirklich eine getrennte Evolution sondern eine insgesamt natürliche Evolution, wie auch schon mehrfach beschrieben, die Technologie als Produkt des Menschen, Teil der Natur sein muss, und sich in ihr zwangsläufig daher auch natürliche Mechanismen abbilden werden. So dient die technologische Evolution, um den Termini werter zu benutzen, der Natur dazu den Mensch in einer Übergangsphase mittels dem Gleichnis der Technologie, quasi in einem Findungsprozess die Welt zu erklären.

Treffen sich aber diese beiden Linien zu einem Zeitpunkt und erschließt sich daraus eine umfassende Erkenntnis der Natur für den Menschen wird Technologie zu diesem Zeitpunkt unnötig werden. Denn die Mechanismen und Funktionsweise der Natur sind letztendlich die höchste Form von Technologie, die man sich vorstellen kann. Im Vergleich zur Natur ist alles was wir bisher erfunden haben als absoluter Low-Tech zu bezeichnen. Die Natur hingegen ist ein ständig lernendes Wesen von absolutem High-Tech gekennzeichnet, eine Art der Nanotechnologie hervorgebracht, wie wir sie niemals kopieren werden können. Dies ist auch nicht notwendig, in dem Zustand der vollen Erkenntnis über die Natur, wird es möglich sein mit natürlichen Mitteln des Menschen, die Natur zu beeinflussen. Dies erscheint mir zu dem gegebenen Tage eine Selbstverständlichkeit zu werden. Ein Bildungsprozess der zwar langsam aufeinander aufbauen wird und in der wiederholten Veränderung des Weltbildes damit ein posttechnologisches Zeitalter einleiten wird. Dies wird ein Zeitalter sein in dem die Menschen in einer direkten Kommunikation mit der Natur leben werden, in diese bewusst reintegriert sind, und deren Mittel anzuwenden wissen auch um Materie zu beeinflussen. Die Bionik als heutige Hauptwissenschaft auf diesem Felde wird dazu wesentlich beitragen.

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die Entschlüsselung der Sprache der Natur

Wie auch schon in meinem Artikel “der Bibelcode – die Kabbala – das Glasperlenspiel – und was das XPRMNT damit zu tun hat” beschrieben, sind alle geistigen Disziplinen sowie auch die Evolution neben der materiell-energetischen Entwicklung Ausdruck (insbesondere bei den geistigen Disziplinen) des natürlichen Quellcodes. So ist die Mathematik, die Musik, die Kunst, das einzelne Bild, das Musikstück, die Physik, usw.  Ausdruck der Sprache der Natur. Ein Quellcode der unter jedem Dateiformat (geistiger Disziplin) liegt und sich darin ausdrückt. Es wäre nun verkehrt zu denken, das in einem dieser Dateisysteme das gesamte Potenzial des Quellcodes umgesetzt würde, vielmehr kann es zu Missverständnissen, wie häufig in der Sprache zu sehen, kommen. So sind manche Wörter nicht hilfreich die Wirklichkeit auszudrücken, sondern vermitteln sogar ein falsches Bild der Wirklichkeit (beschrieben in “das Zen in uns”). Viele Aspekte des Quellcodes sind in dem einzelnen Dateisystem auch nicht aufgenommen, können nicht wiedergegeben werden. Sagt man landläufig, man kann dies nicht mit Worten ausdrücken. Genau dieses Phänomen der unzulänglichen, fehlerhaften und nicht komplementären Anwendung des Quellcodes in den einzelnen Disziplinen kann nun aber genutzt werden um die Sprache der Natur zu erschließen. So sind es die Alleinstellungsmerkmale der verschiedenen geistigen Disziplinen, die helfen können den Code zu entschlüsseln. Wie man weiss ist Mathematik und Musik eng miteinander verbunden, wenn nicht sogar Verwandte ersten Grades, wie auch schon Hesse wusste. Doch auch bei diesen Disziplinen gibt es Alleinstellungsmerkmale, die Hinweise auf die höhere Komplexität des Quellcodes geben. So ist es an den Codesuchenden diese Alleinstellungsmerkmale der Disziplinen aufzuspüren, die Andersartigkeit der Sprachen, der kulturelle Unterschied im Zeitempfinden, Dinge die sich nur in einer Disziplin ausdrücken lassen, genau darin frei von Analogien sind. Hier wird dann ein Teilaspekt des Quellcodes sichtbar. Die Zusammenführung der Gleichheiten der Disziplinen und die Erkundung der Alleinstellungsmerkmale wird eine genauere Erschließung des Quellcodes, bei der Rückführung der mannigfaltigen Disziplinen in deren Ursprung, mit ermöglichen.

Weiterhin wird das System auf dem sich der Quellcode bewegt genau zu betrachten sein, da dieses System die Vorgaben, die Bedingungen des Codes geradezu offenlegt. Es handelt sich wie ich schon mehrfach beschrieben habe um materiell-energetische Strukturen, die wie der Quellcode selbst bis ins Unendliche reichen. Die folgende Grafik soll dies veranschaulichen:

Wie zu erkennen ist bewegt sich der Quellcode ebenenübergreifend, also vertical. Er breitet sich auf allen Ebenen, wie auf einer Tonleiter aus, und beeinflusst hierbei die Informationsebenen der einzelnen Ebenen. Es gilt daher zu begreifen, dass der Quellcode sich der informationstechnologischen Mittel der einzelnen Ebenen bedient und darin auch kommuniziert. Um einen Rückschluss auf den Quellcode ziehen zu können, bedarf es einer konkreten Analyse der Informationmittel der einzelnen Ebenen, hierfür bedarf es primär der Informationsphysik und der Bioinformatik. So sollte z.B. die Kenntnis des Codes der DNA ebenfalls zu Erkenntnissen bei der Findung des Codes der Atome führen, da die Natur alt bewährtes in neuen Strukturen übernimmt. So ist ebenfalls davon auszugehen, dass die Codes der Atome und der DNA Rückschlüsse auf den Quellcode geben werden. Dies rührt daher, da der Quellcode sich in diese Informationsebenen bereits eingeschrieben hat. Über dies hinaus hat sich der Quellcode ebenfalls in die menschliche Informationsebene, dem Gehirn, eingeschrieben und verewigt. Daher sollte mit den Mitteln des menschlichen Geistes auch eine Offenlegung des Qellcodes möglich sein. Eine besondere Form dies zu tun ist die Kabbala, welche aber erst über den Umweg von Schrift und Zahl, beides geistige Disziplinen und nicht der Ursprung selbst, zumindest für das Individuum zum Ziel gelangt, ohne dass dieses wüsste welche ursprünglichen Mechanismen im Hintergrund ablaufen. Daher ist der Kabbala ebenfalls ein besonderes Augenmerk bei der Findung des Codes zuzumessen, da sich in dieser zumindest geistig der Wille zur Findung eines höheren Codes manifestiert hat, was mit hoher Wahrscheinlichkeit schon wahre Codeelemente zu Tage gefördert hat. Zuletzt sei hier noch gesagt, dass dieser Quellcode wie auch Materie und Energie sich evolutionär entwickelt, dies bedeutet, ein solcher Code lernt, verändert sich, am Zufall wie auch am Fehler.

Eine ernsthafte Suche nach diesem Code, in den oben beschriebenen Auffälligkeiten und Systemvariablen wäre die Aufgabe aller geistigen Disziplinen. Folgende Wissenschaften sind wahrscheinlich besonders bedeutend für die Entschlüsselung der informationstechnischen Gegebenheiten: Quentanphysiker, Nanowissenschaften, Kryptologen, Bioinformatiker, Genetiker, Kernphysiker, Psychologen, Linguisten, Neurowissenschaftler, Musiker sowie Künster der visuellen Künste. Alle weiteren geistigen Disziplinen wie die Theologie, Philosophie, ich kann hier nicht alles aufzählen, dienen der Einordnung der Erkenntnisse, der Impulsgebung und dem Herausstellen von Auffälligkeiten und Alleinstellungsmerkmalen der einzelnen Disziplinen. Es handelt sich um eine interdisziplinäre Herausforderung von neuer Qualität.

Greets @KenoNitro

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der Ozean – Ei des Lebens

Was war zuerst – Huhn oder Ei ?

Hm, die Frage lässt sich auf den ersten Blick nicht so einfach beantworten, und zwar dann wenn man tatsächlich nur über Huhn und Ei nachdenkt. Die Lösung für die Antwort liegt wie so oft in einer Analogie, in dem Denken der wirkenden Mechanismen allerdings zu einer Zeit der Evolution, die weit vor dem Ei und dem Huhn gelegen hat. Denken wir zurück zu dem Beginn der Evolution des zellbasierten Lebens. Diese Evolution hat ihren Anfang in den Weltmeeren genommen. Hier konnten sich die Atome in einer Art Schwerelosigkeit zu RNA – Molekülen und später zu DNA – Molekülen arrangieren. Nun wird in dieser Analogie das Konzept des Eis schon deutlich sichtbar. Die nahezu Schwerelosigkeit im Medium des Salzwassers sowie die elektrische Leitfähigkeit des Mediums müssten Grundvorraussetzung für Informationsübertrag und präziser Anordnug der Atome gewesen sein. Dieses Prinzip spiegelt sich in dem Ei wieder und auch in der Gebärmutter. So hat die Natur schlauerweise um die Fortpflanzung der Lebensformen zu gewährleisten, ähnliche Bedingungen wie im Meer geschaffen – > so das Ei und die Gebärmutter.

In diesem Sinne war das Ei zuerst – der Ozean als Ei des irdischen Lebens

der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn

Wie auch schon Picasso zu sagen wusste gibt es keinen Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn. Einzig und allein der Umgang mit dem Wissen ist es, was den Unterschied ausmacht. Es handelt sich letztendlich um die Bewältigung der Ängste, die damit einhergehen, über ein Wissen zu verfügen, über das kein anderer verfügt. Dinge zu tun, die keiner vorher getan hat. So ergibt sich aus diesem Prozess für den Wahnsinnigen wie auch für das Genie automatisch die Abgrenzung zur Gesellschaft. Beides erfordert fast immer diese Abgrenzung. Diese Abgrenzung geschieht dann häufig in beiderseitigem Einverständnis. Dies ist der Moment in dem sich das Individuum in Richtung Genie oder in Richtung Wahnsinn entwickelt. Der Abgrenzungsprozess kann mit heftigen Ängsten verbunden sein, kann das Individuum in paranoide Zustände hineinführen, da es davon ausgeht im Gegensatz zur Masse der Bevölkerung nicht normal zu sein, Dingen zu denken, die nicht normal sind. Verharrt das Individuum in diesen Gedankengängen und ist nicht in der Lage den Teufelskreis zu durchbrechen, ergibt sich automatisch die Spirale in den Wahnsinn. Das Genie erlebt ähnliches entwickelt aber Methoden diese Gedanken und Angstperioden zu überwinden, kann dann in diesem Prozess gesellschaftliche Normen zumindest gedanklich überwinden und sein Geistespotenzial weiterhin sinnstiftend einsetzen. Die zwischenzeitliche Ausgrenzung aus der Gesellschaft wird überlebt und weitergedacht, das Genie kann dann in gedanklicher Freiheit seinen Weg gehen.

Ägyptische Initationsriten kennen diesen Prozess als die Nacht der schwarzen Seele, einen Geisteszustand den jedes Individuum, um sich selbst zu Befreien, durchlaufen muss. Es ist bekannt, das es Adepten gab die ein Leben lang in dieser tief schwarzen Nacht verharrten, andere starben, weil sie nicht in der Lage waren ihre tiefsten Ängste zu überwinden. Doch der, der wahrhaftig diese Nacht durchlebt hatte, war bereit die Wahrheit zu finden.

So scheint es also ob der ägyptische Weg der Initation ein zutiefst psychologisches Muster aufwies.

Ein Muster, welches uns heute helfen könnte mit Deppression-, Angst und anderen sogenannten psychologischen Störungen oder Krankheiten umzugehen. Vielleicht ist es wie in dem ägyptischen Ritus vollzogen ein natürlicher Abschnitt im Leben um gewisse biochemische – mechanische Vorgänge einzuleiten, die eine Strukturveränderung im Gehirn bewirken. Wenn dies der Fall ist handelt es sich bei der heutigen Psychologie häufig um die unbewusste Unterdrückung solcher natürlicher Vorgänge, indem der eigentliche Umstrukturierungsprozess durch Medikamente niedergehalten wird. Mir ist hierbei bewusst, das die Menschen nach diesen Medikamenten verlangen um den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, denn diese Prozesse sind in der heutigen Gesellschaft weder bekannt noch erwünscht. Doch sollte eine Bildungsprozess in dieser Richtung doch einiges an Verbesserung für die Betroffnen mit sich bringen.

Ein sehr prominenter Fall in dieser Richtung war wie jedem gut im Gedächtnis sein müsste John Nash, ein brillanter Mathematiker, welcher in der Mitte seines Lebens quasi für sehr lange Zeit in die Nacht der schwarzen Seele gefallen ist, ohne dies zu wissen. Ich gehe davon aus, das Nash die Selbstheilung seiner Schizophrenie eingeleitet hat, zum einen aufgrund seines brillant analytischen Verstandes aber auch weil er, dies vermute ich nur, wahrscheinlich in dieser Phase auch von solchen Initationsriten gelesen hat und ihm klar wurde, dass es sich im Falle seiner paranoid ausgeprägten Schizophrenie vermutlich um einen solchen Prozess handelte.

Angst in hohen Maßen wird sich immer in Hass und Gewalt weiterbilden. Das Individuum verdrängt und spaltet aus Selbstschutz diese Gefühle von seiner Persönlichkeit ab und verfällt somit dem sogenannten Wahnsinn. Ist man in der Lage die Polare zu hamonisieren, die Mitte in sich zu finden, ergibt sich daraus das Potenzial des Genies. Übrigens wie im Falle Nash zu sehen, kann der Prozess, der Ausstieg aus der Nacht der schwarzen Seele jederzeit gelingen. Dies ist eine Frage der Bildung, der Weiterbildung und der Herausforderung an sich selbst, seine schlimmsten Gefühle als natürlich zu akzeptieren, ohne daraus Handlungen gegen andere ableiten zu können.

Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn ist die Fähigkeit zur ehrlichen auch fordernden Angstbewältigung.