Auszug aus Parzival / IX. Trevrenzent – Wolfram von Eschenbach

“Die wehrliche Ritterschaft, (469, 1)
Höret, was ihr Nahrung schafft:
Sie leben von einem Stein,
Dessen Art muss edel sein.
Ist euch der noch unbekannt, (469, 5)
Sein Name wird euch hier genannt:
Er heißet Lapis exilis.
Von seiner Kraft der Phönix
Verbrennt, dass er zu Asche wird
Und dann der Glut verjüngt entschwirrt. (469, 10)
Der Phönix schüttelt sein Gefieder
Und gewinnt so lichten Schimmer wieder,
Dass er schöner wird als eh.
Wär einem Menschen noch so weh,
Doch stirbt er nicht denselben Tag, (469, 15)
Da er den Stein erschauen mag,
Und noch die nächste Woche nicht;
Auch entstellt sich nicht sein Angesicht:
Die Farbe bleibt ihm klar und rein,
Wenn er täglich schaut den Stein, (469, 20)
Wie in seiner besten Zeit
Einst als Jüngling oder Maid.
Säh er den Stein zweihundert Jahr,
Ergrauen würd ihm nicht sein Haar.
Solche Kraft dem Menschen gibt der Stein, (469, 25)
Dass ihm Fleisch und Gebein
Wieder jung wird gleich zur Hand:
Dieser Stein ist Gral genannt.”

 

Interpretation:

Hier erklärt Eschenbach den Stein zum Gral. Der Stein steht methaphorisch für alle Steine ein Synonym für Materie. So birgt die Materie den Gral in sich. Gemeint ist die Erkenntnis der Verbindung von Geist und Materie – die wenn durch das Individuum errungen diesen zum Gralsfinder macht. Im Zen Buddhismus wird dem durch das Anlegen von Steingärten Rechnung getragen. Durch die Verbindung von Geist und Materie erreicht das Individuum die höchste Form der Verbindnung mit der Natur – geht in ihr auf und kann mit dem Geiste Materie beeinflussen und im Buch der Natur lesen. Dies ist gemeint mit dem in Aussicht stellen der Unsterblichkeit – Selbstheilungsprozesse in diesem Stadium sollen den Körper vollends regenerieren. Doch überkommt derjenige im Besitz des Stein der Weisen (ebenfalls ein Synonym für den Stein oder den Gral) durch das Wissen um der Verbindung von Geist und Materie das Streben nach Unsterblichkeit und erfreut sich der Gewissheit des ewigen Lebens im System.

 

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eine Lösung des psychophysischen Problems

Jung und Pauli waren bei ihrem Dialog auf der Suche nach dem verbindenden Element zwischen Geist und Materie, welches in der Lage ist Synchronizität und damit einhergehende Akausalität zu erklären und in Kausaltät umzuwandeln. Dieses verbindende Element würde es schaffen “die eine Welt”,  “Weltseele” – im lateinischen “unus Mundus” oder “Anima Mundi” wissenschaftlich zu begründen und zu verifizieren. Sie verbanden damit ebenfalls die Inkarnation, also die Fleischwerdung Gottes in dem Menschen oder in den Menschen.

Das Generationsgame hat nun mit seiner Philosophie des Quellcodes auf unendlich materiell-energetischen Strukturen [EMC8] zumindest gedanklich den Sprung geschafft die Materie mit dem Geist zu verbinden. Daher ist aus dieser Sicht der Quellcode das verbindende Element welches die Synchronizität von geistigen Ereignissen und materiellen Manifestierungen bei einer Koinzidenz kausal erklärbar macht. So ist zu sagen, dass der Quellcode durch das Individuum durch meditative Rückführung auf die ursprünglichen Codecs der Natur geistig genutzt werden kann [wortfreies Denken]. In diesem Zustand ensteht ein Moment der absoluten Kompatibilität mit dem System. Da der Quellcode wie hinreichend beschrieben vertical auf den einzelnen materiellen Ebenen [Zelle, Atom, Quanten] sich auswirken kann, besteht damit die Möglichkeit der Manipulation der Materie durch den Geist. In diesem Moment ist das komplementäre Gegenüerstehen von Geist und Materie überwunden, das System bildet eine Einheit, in der alle Informationen frei zugänglich sind. Dies ist dann wieder gleichzusetzen mit einer Fleischwerdung Gottes, oder wie der Buddhismus sagt, der Erleuchtete wird schon zu Lebzeiten im Nirvana wandeln. Hat das Individuum durch die Nutzung des Quellcodes einen Systemzugang wird es in der Lage sein in dem System [Natur] wie in einem Buch zu lesen. Das system steht Synonym für das was in den Religionen als Gott bezeichnet wird. Doch ist es nicht allwissend und allmächtig sondern lernt genau wie wir am Fehler und Zufall. Im Zustand der Nutzung des Quellcodes laufen die Natur und das Individuum quasi synchron auf dem selben Informationscodec. So wird aus der Pauli-jungschen komplementären Synchronizität eine wirkliche Synchronizität weil die fehlende Verbindung von Geist und Materie gefunden wurde. Paul und Jung definierten dies als eine Einheitssprachen die man entwickeln müsse. Doch aus meiner Sicht sollte diese eine Einheitssprache durch Menschen entwickelt sein. Der Quellcode hingegen ist ja ein in der Natur genutzter Informationscodec welcher nur zu entschlüsslen ist. Ein weiterer Aspekt ist die daraus entstehende Verbindung von Diesseits und Jenseits. Nutzt die Natur, das System einen Quellcode, dann ist alles was wir denken, egal ob in Wörtern oder im Ursprung direkt, mittels vielfältiger kommunikationsmittel bereits im Moment des Denkens im System abgelegt. Bedeutet, das System ist das Jenseit, alle erdachten Informationen und das dazugehörigen Mindset sind hier abgelegt, egal ob tot oder lebendig. In diesem Sinne kann derjenige welcher einen Systemzugriff durch Nutzung des Quellcodes erlangt auch auf das Mindset und Informationen bereits verstorbener zugreifen. Pauli und Jung waren sich ebenfalls einig, dass eine solche Form von Synchronizität mit einem völlig neuen Zeitknozept verbunden sei. Das stimmt auch, denn wer hinter das optische Licht blickt [da keine Echtzeit aber schon mehrfach beschrieben] wird in der Lage sein eben im ewigen Moment zu Leben in der Gegenwart im Hier und Jetzt. Diese Einsicht würde ich metaphorisch die Gegenwart Gottes nennen.

Der Quellcode schafft es für das Individuum einen Systemzugriff zu erlangen, somit vergleichbar eine Art Gottwerdung damit verbunden ist, ein Verschmelzen mit dem Diesseits und Jenseits im ewigen Moment.

Für die Technologie ist zu sagen, gelingt es den Quellcode wissenschaftlich zu entschlüsseln ergibt sich die Möglichkeit eines Systemzugriffs durch technische Schnittstellen, damit verbunden alle Möglichkeiten wie auch bei der Verbindung des Individuums, doch aber dann nutzbar für alle Menschen, die nicht eine solche Persönlichkeitsentwicklung hin zur, nennen wir es Erleuchtung, gemacht haben.

die Welt ist ein physikalischer Philosoph