Staatsformen und Theorie

Nun möchte ich mich zunächst zu der deutschen freiheitlich demokratischen Grundordnung bekennen.

Doch würde ich es mir zu einfach machen die Natur einer Staatsform oder dessen Entwicklung und Theorie zu beschreiben wenn ich die heutige deutsche Staatsform als einzige, beste oder gar zwingend annehmen würde.

Nein, Staatsformen ergeben sich. Auch hier ist wie bei allem die Natur bestes Vorbild um Staatsformen und Theorie ableiten zu können. Wie bereits schon mehrfach erwähnt sind menschliche Staaten nahezu dirket mit Ameisen- und Bienenstaaten vergeleichbar. Auch in diesen insektoiden Staaten gibt es verschiedene Ausprägungen des Staatswesens. Die eine ist mehr monarchistisch geprägt, die nächste funktioniert mehr nach demokratischen Grunzügen. Auch der Grad der jeweiligen Mischformen ist unterschiedlich ausgeprägt. So kann für den einen Staat sich jenes system bewährt haben während sich für den anderen Staat ein anderes System bewährt hat. So ist die Natur der Staatsformen und Theorie nicht geprägt von einem allgemeingültigen System sondern vielmehr angepasst auf die jeweiligen inneren und äußeren Bedingungen der Völker – das Volk gebirt aus sich heraus quasi die notwendige Staatsform, die es ihm ermöglicht maximalen Vorteil für sich zu erzielen. Diese Diversität in Theorie und Formen der Staaten ist es was die Natur dessen ausmacht. Verschiedene, breit aufgestellte Möglichkeiten zu Mischformen und Priorisierung der Staatsformen sind es, welche es den Völkern ermöglichen sich ihrer Umgebung und ihres inneren Zustandes im Staatswesen perfekt anzupassen.

Dies gilt analog zum Menschen. Ebenso wie oben beschrieben wird sich ein Volk aufgrund seiner geographischen, sozioökonomischen und psychologischen Verhältnisse demenstprechend die notwendige Staatsform geben, die es braucht um seinen Zustand zu halten oder zu verbessern. Selbst wenn es sich um von Außen aufgedrückte oder diktatorische Regime handelt gibt es soetwas wie ein stillschweigendes Übereinkommen zwischen Volk und Regierung solange wie das Volk diese Regierung/Staatsform als effektiv für ihre Gesamtsituation erachtet. Ist dies nicht mehr der Fall wird es in dem Volk zu Demonstrationen unterschiedlichen Ausprägungsgrades kommen. Wie in insektoiden Staatsformen auch kann dies bis zur Entledigung der Regierung/Staatsform führen. Kommt es im Ausmaß zu kleineren Demonstrationen mit geringem Umsturzpotenzial ist dies bereits ein Zeichen für Missverhältnisse zwischen Staat und Volk. Hier muss der Staat rechtzeitig Veränderungen einleiten um dem Volk gerecht zu werden.

Staatsformen und Theorie sind daher nicht aus sich heraus auf Eine Form herunterzubrechen sondern müssen aus dem Zustand der Volksseele betrachtet werden. So gibt es für jedes Volk unter gewissen Bedingungen eine Staatsform, die sich herauskristalisieren wird. Über die Zeit hinweg kann sich das Volk wenn sich die Bedingungen verändert haben eine neue Staatsform geben. Die Volksseele ist der gemeinsame Nenner in der Begründung einer jeden Staatsform und Theorie. Durch die Prozesse/Mechanismen des stillschweigenden Übereinkommens und der Demonstration bis hin zu Umsturz/Revolution und Entledigung sind auch Staatsformen jenseits der Demokratie letzendlich durch das Volk legitimiert.

Staatsformen und Theorie unterliegen daher zutiefst psychologischen Prozessen die sich aus der Volksseele heraus begreifen lassen.

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