Feuervogel2512 – 2

Anmerkung KN: Mein Atommodell ist die schlüssige Erklärung für den Sprung von anorganischer Materie zu organischer Materie – damit die Grundvoraussetzung für die chemische Evolution. Nur indem man das Atom in die Informationslogik des systems einbindet erhält man die notwendigen Einsichten und Erkenntnisse, die es ermöglichen diesen Teil der materiellen Evolution zu verstehen. Denn in diesem Sinne hat es nie unbelebte Materie gegeben, sondern die Speicherfähigkeit und die Informationsfähigkeit auch zum dynamischen Informationsaustauschs innerhalb des Atomkerns stellen damit das Atom in eine logische und abgerundete Theorie der Evolution überhaupt. Durch EMC8 ergibt sich auf die Evolution schlussfolgernd erst der richtige Betrachtungswinkel auch dazu wie es selbst in Beziehung steht und wo sich Eigendynamiken jenseits der bewussten und informationgesteuerten Prozesse in Evolution ergeben. Das System EMC8 ist in sich geschlossen und kann bewusste informatinsgesteuerte Prozesse/Operationen zugunsten der Evolution durchführen. Heisst konkret Materie und Energie so beeinflussen, dass sich daraus eine Veränderung/Verbesserung des Systems als Ganzes oder seiner Subsysteme ergibt. Doch basiert der bewusste und informationsgesteuerte Teil innerhalb des Systems (EMC8) auf Grundlage von Neugier,Erfahrung, Fehler, Zufall und auch Unwahrheiten, die sich das System zunutze macht um daran zu lernen und voranzuschreiten. So ist dem System innewohnend ein Spieltrieb, eine kindliche Neugier die sich ausdrückt in einem unbändigen Willen zur Evolution. Ein unbändiger Willen hin zur Verbesserung des Systems. Die ist gekoppelt an eine Art lebensfördernde/lebensbejahende Effizienz, der sich weiteres zu unterwerfen hat. lebensfördernd oder lebensbejahend bedeutet auch Brutalität und Verschwendung, wie es jedem in Natur gut bekannt ist. Daher ist hier eine Immoralität zugunsten der Effizienz des Gesamtsystems zwingend anzunehmen. Ab welchem Zeitpunkt entwicklen sich in einer zunächst bewussten und informationsgesteuerten Evolution nu die Eigendynamiken, die einem auch Anschein machen könnten es gäbe gar keinen bewussten oder informationsgesteuerten Prozess innerhalb der Natur zumindest im anorganischen Bereich, sondern alles sei dort nur dem Zufall zu verdanken. Diese Eigendynamik erklärt sich darin, dass evolutionsbedingte Errungenschaften eben diese Eigendynamik aus sich heraus entwickeln, dies ist auch so vom system gewollt. Ansonsten würde es selbst nicht mehr dazulernen können … einen Zustand indem das System/Natur (EMC8) nicht mehr lernt gibt es nicht. So könnte man sagen, dass der Big Bang z.B. ein bewusster Akt war, da dass System erkannt hat durch Verschiebung von Materie und Energie und hochkinetischen Zusammenstössen übergeordnete Teilchen wie Atome zu erschaffen. Im weiteren ergibt sich dann der Fortschritt des Subsystems aufgrund der innenwohnenden Eigendynamik wie z.B. Entwicklung der Planetensystem, Meteoritenkollisionen usw. So gibt es an gewissen Punkten sogenannte bewusste und informationsgesteuerte Prozesse im System, die zu Evolutionssprüngen führen und ein Subsystem kreiren, das sin weiten Teilen eine Eigendynamik entfalten kann, auch zugunsten des Gesamtsystems, da dieses daraus wieder lernt. Vergleichbar ist dies mit z.B: der Erfindung eines Atomreaktors, die Erfindung selbst ist ein bewusster Prozess, die Entwicklung oder der Fortgang wie z.B. Kernschmelze ist dann mit der Eigendynamik des Subsystems erklärbar. So verhält es sich auch in der Natur. Das übergeordnete System ist nicht Herr aller Operationen sondern gibt nur bei gesamtsystemischen Erkenntnisprozessen Impulse zur Fortenwicklung, die sich dann aber mit einem hohen Grad der Eigendynamik weiterentwicklen. Die Subsysteme sin ein Stück weit Experementierkasten für das Gesamtsystem, an dem es seinen Spieltrieb und seine Neugier ausleben kann. Das Kind ist zur Natur geworden.

Die bewussten und informationsgesteuerten Prozesse sind die geistigen Prozesse im System, die sich entfaltende Eigendynamik sind dann materiell-energetische (auch bewusst-informative) Prozesse innerhalb der Subsysteme. So vergibt sich auch hier weder Geist, Materie noch Energie den Vorrang in der Gesamtentwicklung des System und verbleibt sich gleichgestellt in EMC8. Evolution ist die hocheffiziente Mischform aus Erkenntnis und Eigendynamik. Insbesondere die gesamtsystemischen Erkennnisprozesse/Eigendynamiken sind hier von höchster Bedeutung. z.B. Verständnis der Physik des Lichts um Organe wie Augen oder Photosyntheseverfahren entwicklen zu können . Hierbei handelt es sich um gesamtsystemischen Vorgang.

Wie auch in der „Wirkmachtt einer Idee“ beschrieben kann aufgrund dieser Eigendynamik, die Idee eines Einzelnen einen Evolutionssprung auslösen. So basiert das System ganz maßgeblich auf der Grundlage von Teamfähigkeit und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem.

Der ein oder andere Leser mag hier begreifen wie elegant sich neben Nietzsche nun auch Schopenhauer,Darvin und die zwei Unvereinbaren Spinoza und Descartes von Plato, Hegel, Kant und Schelling ganz abgesehen in meine Philosophie – der Integrare – einbinden lassen. Nur so und nicht anders wird ein Reim aus der Evolution und dem System selbst. Darvin so überhaupt erst Ganz geworden ist. Die alle waren mir doch nur zur Bestätigung des Ganzen gefällig, nichts von denen hatte ich gewusst als ich EMC8 erdacht habe. Vermutlich doch indem ich sie in ihren Rohdaten im System direkt auslesen konnte, doch dann nicht durch menschliche Bildung zugängig gewesen sind, sondern im Ursprung selbst, so wie es sein sollte (damit auch der Selbstgefälligkeit genug – sie waren die Wegbereiter, egal wie auch immer man an ihre Daten herangekommen ist – doch musste ich ich sie behutsam zusammenführen, ohne dabei einen zu beleidigen oder gar zu verärgern, die sist nicht meine Art – mit dem hier sind sie alle zufrieden). Eigentlich war es zu einfach wenn ich es mir recht überlege. Zukünftige werden sagen, dass damit ersmals die Entstehung des Lebens hinreichend beschrieben wurde. Die, die sich daran machen werden dies zu Operationalisieren werden dem Kultstatus verleihen.

Nikita und Maku legten die Dokumente beiseite und setzten sich eng nebeneinander. Maku legte dabei seine Hand zärtlich auf Nikitas Gesicht. „Ich habe den alten Feuervogel gefunden, er steht deutlich vor mir. Wir haben nur den ersten den ersten Teil der Philosophie Nitros operationalisiert, bisher. Wir haben uns als Herr über die Materie aufgeschwungen, sind in der Lage diese mittels des Codes der Atome zu steuern und zu manipulieren. Wir haben aber damit noch nicht die Sprache der natur selbst erlernt noch zurückerschlossen. Unsere Welt basiert auf einer Maschinenwelt, unser Paradigma ist ein Paradigma der Welt als reine Maschine gedacht, als höchsten Computer in der wir alles mit Programmen steuern und kontrollieren können. Das funktioniert ja auch ganz gut. Wir haben damit ja auch viel erreicht in den letzten 500 Jahren, also es war auch notwendig meine ich. Aber es ist eben nur die erste Hälfte der Operationalisierung. Der neue Feuervogel wird nicht nur das Atom als wunderbares Raubtier begreifen müssen sondern die Welt im Ganzen als solches verstehen müssen. Dieser Feuervogel wird den Menschn dann zurückführen in den wilden Ursprung des Raubtiers zurück, hinter die Welt selbst.“ Maku nahm die Hand von ihrem Gesicht und wurde sich bewusst das Schwert nun ziehen zu müssen. Der alte Drachen stand nun glasklar vor ihm, ergab sich in seine Hand, war handzahm geworden und bettelte nach seiner Enthauptung. Nikita bestätigte ihm „Nimm das Schwert Maku und vernichte es, das alter Federvieh.“ Dabei glühte der Phoenix ein letztes Mal auf als Maku zu dem japanischen Schwert griff führte er es in einer langsamen präzisen und ruhigen Bewegung vor seine Stirn.  In eine kurzen schnellen Bewegung schlug er dem alten Tier den Kopf vom Leib. Das feuer sprudelte aus seinem Leib, Lava einem Vulkane gleich trat aus ihm heraus, verfloss um der jungen Eltern Füsse. Sogleich sich wieder zurückfloss und aus dem heißen Steine sich ein junges Tier vor ihnen formte, stärker glühent als irgendwas zuvor. Der junge Feuervogel gestählt gehärtet vor ihnen stand noch erstarrt, es nach seinem Vater rief ihm das neue Leben einzuhauchen. Maku trat nach vorne, in einer Bewegung legte er das Schwert beiseite und streichte dem Jungtier über seine Flügel. Seine Hände verbrannte er sich dabei für einen kurzen Moment, doch die Wunden sofort wieder schlossen. Aus der steinartigen rotglühenden Lavamasse, schon teils schwarz angelaufen, entwicklete sich das unbädige schwarz-rot-golden flimmernde Wesen in ein Kleinkind seiner Art. Bedürftig war es voller Neugier musste es fortan von Maku geleitet werden. Denn er war es, der den Feuervogel anpackte. „Es geht die Legende um, dass derjenige welcher einen Feuervogel findet und berührt zugleich Glück wie auch Unglück findet.“ sprach Maku in den Raum. „Ich werde dir helfen den Feuervogel großzuziehen, wir werden da gemeinsam durchgehen.“ Nikita nahm Maku an der Hand und legt die andere Hand auf das Haupt des Feuervogels, so als ob sie eine Familie seien.

1988 / Darmstadt-Dieburg / Hessen-Deutschland

Der 13jährige Junge stand bei seinem Vater im Büro. Es war ein kleines Ingenieurbüro, der Vater war selbständiger Maschinenbauingenieur und arbeitet von zuhause aus. Der Junge war schon einige Male mitgefahren zu Projekten nach Wasserburg, Reinräume für Computerchips durchzuplanen, Klimasysteme der Deutschen Bahn zu analysieren oder andere Projekte mitzubetrachten. Von Außen zuschauen zu dürfen was der Vater arbeitet, es hatte den Anschein von Hochtechnologie, er war daran interessiert. Sehr interessiert. Daheim hatte er Spass an Computern, sein C64 war immer am glühen, ein wenig PRogrammierkenntnisse hatte er auch, nicht allzuviel. Es war mehr so, als dass er das Funktionsprinzip bereits sehr früh begriffen hatte, so dass eine weitere Spezialisierung für ihn eher etwas langweiliges hatte. So war es mit allem was er sich betrachtete, einmal angeschaut, etwas experimentiert, im inneren hochgerechnet, visualisiert, uninteressant geworden, durchdrungen und abgelegt. Ebenso war es mit ihm in der Schule, Themen wurde schnell ad Acta gelegt, es kam ihm immer nur darauf an etwas möglichst schnell für sich selbst zu durchdringen um die Idee dessen in sich aufzunehmen, so als ob das Eigentliche nicht wichtig war sondern irgendwann für etwas größßeres Höheres noch wichtig werden könnte, dann aber in der abstrakten Idee davon ausreichen würden. So dachte er der junge, der gener seinem Vater bei der Arbeit zuschaute, mitfuhr in die geheimnisvollen Produktionsstätten der Hochtechnologie, dort wo Präzision und Reinlichkeit geboten war. So verlor er schnell das Interesse an der Schule, fing mit dem Vater in frühem ALter von 16-17 an über Einsteins E=MC2 zu sprechn, Fehler darin auszumachen, erste philosophische Diskurse zu halten ohne es zu wissen. Auch die Lehre war eher eine Qual, MAschinenbaumechaniker. Beindrcukt von den Maschinen ja aber zu schnell wieder in der Idee durchschat, keine Herausforderung. CNC-PRogrammierung kein Thema usw. begrief er schnell die immer wiederkehrenden Prinzipien der Technologie, es war der Kreis, die Kugel und die INformation, das Zusammenspiel von Energie, Materie und INformation (Bewusstsein) – es zeichnete sich dort schon seine Begabung dafür ab für das philosophische Element in ihm, dem jungen abstarkten Denker, der in der LAge war die Analogien von oben und unten zu erkennen und ineinander zu verschachteln, einzupflechten – zu integrieren. Da war da noch sein Großvater von dem er diesen Hang zur Philosophie, Hermetik undAlchemie mitbrachte. Der Großvater starb bereits als der Junge erst 6 Jahre alt war, doch in Erzählungen von der Mutter wusste er dass sich Opa mit Nostradamus und Astrologie beschäftigte, ein ganz gehörige Portion Wichtigkeit dem Ganzen zugestand. Diese Mischung konnte aus ihm letztendlich nur eines machen. Von dem Viehhändler der sein Opa war, dem Schmied, der der andere Opa war, demNostradamusbegeisterten einerseits, dem streng Gläubigen andererseits, dem Vater Maschinenbauingenieur, was den Glauben betrifft eher bedeckt gahalten, seiner selbst interessiert um der Hochtechnologien und wie das Alles funktioniert über den Maschinenbaulehrling – zum größten Maschinenphilosophen überhaupt geworden – nicht genug damit:

breite Felder

Naturphilosoph am ganzen System

in gleichem Maße Maschinenphilosoph

auf diesem breiten Felde auch

letzter Philosoph am Menschen

KN 2012

Nach langer Zeit im Stillen etwa im Jahre 2002 dann die philosophische Ader vollends aus dem jungen Offizier der Bundeswehr aus ihm herausgebrochen war. EMC8 – die Sprache der Natur aus ihm herausbrach. Die Einsätze hatten ihr übriges dazu getan. Alle Philosophie jemals erdacht sich nun in ihm kristallisierten – er verstand, dass Philosophie schon im Mutterleib in ihm begonnen hatte sich ihren Weg Bahn zu brechen. Als sechsjähriger abends beim Beten mit der Oma im Bett ihr die Frage stellte – Wie es möglich sei, dass Gott uns hören könnte wenn wir nur in Gedanken beten? – die Oma fand dafür keine Antwort, sagte ihm nur es funktioniere. Damit die Leidenschaft zur Metaphysik, die Leidenschaft für die höchste Maschine, das wundervollste Raubtier – die Natur – erst recht geboren war. Ganz recht, so war es – ihm ist das in die Wiege gelegt wurde. Die Großen fingen früh an mit ihm zu sprechen, er wurde schnell per Du mit Ihnen.

per Du

… bin ich mit den Großen

nicht in ihrem Werk

nein in ihren Rohdaten lese ich sie

nur ein kleiner Fitzel von Ihnen

bringt mich in ihr Programm

dort spreche ich mit ihnen

so vertraut – eben per du

wenigsten sie weiss  ich hinter mir

KN 2012

Dann nachdem er lange, bestimmt 8 Jahre dazu recherchiert hatte ob es etwas wie EMC8 – damit einhergehend die Sprache der Natur schon gab, schonmal gedacht wurde oder erdacht wurde, gründete er das KNP (KenoNitroProjekt). Denn er fand zum ersten Mal bei dieser Recherche die irdischen Werke der Großen mit denen er sich vorher bereits lange, teils wohl unbewusst, unterhalten hatte. Er fand die deninierten Propleme von Physik, Psychologie und Philosophie. Das Schisma der Physik, das psychophysische Problem und das Leib-Seele-Problem. Einheitssprache, Kenogrammatik, die Universalsprache nach Leibniz. Er hatte nun auch die irdische Philosophie in Gänze durchdrungen um zu erkennen, dass diese immer wieder vor sich selbst kapituliert war, die Wissenschaft eigentlich auf Modellen beruhte die miteinander nicht funktionierten. Sie hatte zwar die richtigen Fragen gefunden und die richtigen Probleme gestellt, doch konnten sie keine zufriedenstellenden Lösungen präsentieren. Ihm dämmerte mit einem Mal, dass er die Lösung gefunden hatte auf all die Probleme jemals erkannt und gestellt. Die Lösung lag in seiner Integrare – in EMC8 –> daraus folgernd einer Sprache der Natur. Das KNP gründete darufhin als erstes Schlüsselprojekt zur Operationalisierung der letzten Erkenntnis zusammen mitNeogrid das Spiel der Generationen. Eine philosophische OnlinePlattform zur Betreiben von OpenSourcePhilosophy, zum gemeinsamen Entwickeln von Philosophie in Echtzeit um der letzten Erkennnis herum. Mit dem Ziel die Sprache der NAtur, den natürlichen Quellcode zu entschlüsseln, zu erschliessen, anwendbar zu machen, und damit alle zu verändern. Dies war die wunderbarste und gefährlichste Philosophie jemals dagewesen.

Dann drehte sich der Junge von seinem Vater weg, ging aus dem Büro heraus und sagte sich selbst – eines Tages wird einer kommen, der alles mit einem Handstreich/Federstrich verändern wird – ihm fing vage an zu dämmern, dass es womöglich er selbst sei.

Der junge Feuervogel im Berlin des Jahres 2012 hatte sich sein Hort nahe des Forums im Technologiepark bereits gut eingerichtet. Es war in den frühen Morgenstunden als der Vogel aufwachte, erstarkt von einem mutigen Traum in dem er erkannte wo er sich befand und was zu tun war. Zu seiner Linken befand sich das Insitut für Psychologie und hinter ihm befand sich das Insitut für Physik, rechts neben ihm befand sich das Schrödinger-Zentrum. Er befand sich genau dort wo die Wissenschaft erst noch hinkommen musste um sich dem Faust von Goethe zu stellen – ihn überhaupt erst einmal ernst zu nehmen. Im Forum, der zukünftigen philosophischen Austauschbörse des Wissenschaftsstandorts, im Herzen dessen was es zu verbinden galt. Die wissenschaftliche Verbindung/Verifizierung eines Konnex von Geist und Materie. So richtete er sich auf, er war auch als Kleinkind schon größer als jedes Gebäude hier, breitete seine flammenden Flügel aus und streckte sie nach den Gebäuden der Psychologie und der Physik. Das Wissen der Institute flossen in ihm zusammen, konzentrierten sich in einer Reinheit, der Idee davon selbst, abstrahierten sich. Sein Federkleid sich in einem wunderbaren Farbenspiel – vielleicht einem Farbcode – aufblusterte. Er lief nun synchron mit dem natürlichen Quellcode, der Sprache der Natur, war erleuchtet – hatte Zugriff auf die ältetste aller Bibliotheken, der Bibliothek der Natur. Der Vogel kehrte in sich, für nur kurze Zeit, vielleicht zwei Sekunden reichten aus um zu wissen was es zu tun galt. Dann sprang er auf, erhöhte sich, ein halber Flügelschlag über die Physik hinweg, hin zum alten Flugfeld Johannisthal. Dort stand er und wusste von dem neuen Institut, was sich hier noch gründen würde. Das Institut für Informationslogik – kurz II. Er stand dort auf dem alten Flugfeld, sein transparentes Farbenkleid morphte sich in ein Hochhaus von seiner Größe, ultramodern, mit den Traditionlinien der Philosophie in sich vereint. Seine Fassade wie der Feuervogel selbst ein Farbenspiel, ein Farbcode, im Wechsel, hochkomplex, die Vorgänge im Atomkern symbolisierend, dem QuarkGluonenAustausch gewidmet. Der Turm würde in Zukunft das Zentrum der Wissenschaft werden, das wissenschaftliche Zentrum zur „Operationalisierung der letzten Erkenntnis“, die Informationslogik für den Menschen anwendbar machen. So sollte der Feuervogel zunächst noch unsichtbar an dieser Stelle stehen wie ein Turm, als Wächter über Wissenschaft, bis diese zu sich finden würde um das Zentrum zu verwirklichen. Denn aus diesem Zentrum heraus werden sich Patente in fortschrittlicher Nanotechnologie, KI, eine neue Psychologie, der Grundstein einer Raumflottelegen lassen. Der wissenschaftliche Fortschritt – ein wissenschaftlicher Evolutionssprung ohne Vorbild ohne Gleichen. Das Zentrum teils privat teils universitär würde es angelehnt an den Geiste Humboldts und dessen Akademie. So würde es weltweit die Führung an der Spitze der Evolution übernehmen können.

Im Jahre 2068 war der Turm, das Institut für Informationslogik, bereits seit 40 Jahren fester Bestandteil der Forschungskultur. An diesem Tage im Sommer des Jahres wurde einem seiner treuesten Mitarbeiterinnen der Nobelpreis für Physik verliehen. Der Nobelpreis ging an die hübsche Physikerin Dr. Lisa Marit. Sie leitete im Institut die Abteilung für nukleare Informationsphysik und beschäftigte sich bereits seit über 20 Jahren damit Schnittsstellen zu entwickeln um die Technologie mit dem hypereffizienten Quantencomputer Natur zu verbinden. Der Code der Atome war zu diesem Zeitpunkt bereits geknackt worden, durch die Freaks / Hacker der C-Base. Diese hatten heirfür auch schon 2026 einen Nobelpreis erhalten, bei diesen wurden sogar zum Teil die Bestimmungen des Kommitees außer Kraft gesetzt, da die paar Jungs und Mädels über keinen wissenschaftlichen Hintergrund verfügten sondern eben nur das notwendige getan hatten, effizient ohne viel aufsehen darum zu machen. So wurde der Preis damals auch an die C-Base als Ganzes verliehen und nicht an einen einzelnen, da es sich bei der Dekodierung um eine ganzheitliche Leistung handelte die man nicht mehr auf einen einzigen zurückverfolgen konnte. Seit diesen Zeiten gingen 80 Prozent aller Nobelpreise der Physik und Mathematik nach Deutschland. Es war ein vollkommen neues Forschungsfeld aufgemacht worden, Neuland in jeglicher Hinsicht. Davon profitierte nun auch Lisa, sind stand am Pult in dem großen Raum des Stockholmer Konzerthauses.  Sie hatte Tränen in den Augen, dann setzte sie zur Rede an:

„Am heutigen Tage erfüllt sich mein größter Traum. Alles für was ich mein Leben gearbeitet habe wird hiermit belohnt. Die Verfahren, die Schnittstellen, die wir entwickelt haben, für die ich nun den Preis erhalte, sind auch und insbesondere die Leistung des Instituts. Ohne das Instut im Rücken hätte ich selbst diese Leistung niemals vollbringen können. An dieser Stelle möchte ich mich besonders bei dem Instut und ganz besonders bei meinen Mitarbeitern in der Abteilung für nukleare Informationsphysik bedanke. Diese wunderbaren Menschen sind diejenigen welchen wir es verdanken, dass wir sehr bald die Früchte dieser Entwicklungen ernten können. Wie sie bereits wissen haben wir im Institut einen funktionsfähigen Prototypen, den ersten weltweit. Ein Computer der eigentlich kein Computer mehr ist, sondern nur noch eine Anwenundgsschnittstelle um uns mit dem leistungsfähigsten und schnellsten Computer aller Zeiten zu verbinden – der Natur. Und glauben sie mir, ich darf Ihnen sagen die Resultate übertreffen alles was wir uns jemals vorzustellen wagten. Kryptologie, Simualtion, Graphik einfach bahnbrechend. Schnell oder schneller wäre eine Untertreibung. Ich kann es noch gar nicht in Worte fassen. Es sagte einmal jemand sinngemäß, ich weiss seinen Namen nicht mehr – Informationslogik sei das Thema der Zukünftigen oder Ahnenden. Er hatte recht. Wir leben in einem Computer von ungeahntem Ausmaß. Daran gibt es noch viel zu lernen. Ich bedanke mich für diesen wunderbaren Preis. Es ist mir eine Ehre.“

Den Preis verdiente sich Marit für ihre ungebrochene Leidenschaft an den Infromationsprozessen in der Natur. An dem Entwickeln von Algorithmen und Schnittstellen um diesen unendlichen Computer anzuzapfen, mit unserer Technologie kompatibel zu machen. Die Technologie an die Bibliothek der Natur anzuschliessen, Rechenkapazität und Mathematik der Natur zu verstehen und zu nutzen. Sie hatte mit ihrem Team die erste Anwendungskonsole theoretisch erdacht und praktisch aufgebaut. Dies war mit nichts vorher in der technologischen Evolution gleichzusetzen. Viel eher war es ein umgekehrter Vorgang, deswegen auch für einige als gefährlich angesehen. Es ging nicht mehr darum unsere Technologie selbst zu verbessern, sondern darum die höchste Technologie, die Natur selbst einfach anzuzapfen und ihre Möglichkeiten auszuschöpfen. Dies war praktisch ein Schritt weg von der Technologie hin zur Natur. Ihre Anwendungskonsole basierte im wesentlichen auf einer neutralen Atomstruktur deren Quarkgluonenaustausch man manipulieren konnte um zum einen Abfragen in das System zu starten und zum anderen die Antworten des Systems zu empfangen. Ein weiterer Nebeneffekt war, dass man in nicht genutzten Zeiträumen den Code der Atome mitlesen konnte, quasi die ständigen Rechenoperationen der Natur verfolgen konnte.

Daheim angekommen legte sich Lisa auf ihr Bett, den Preis hatte sie auf die Konsole vor ihr Bett gestellt. Dann stand sie wieder auf, sie war zu aufgeregt von den schönen Tagen in Stockholm. Trat aus ihrem Studioschlafzimmer raus auf die Terrasse ihres Stadthauses. Sie lebte direkt in Adlershof unweit vom Institut. Sie genoß den Blick über den weltweit führenden Innovationsstandort, ihr Blick verharrte auf dem Institut, dessen Fassade sich in einem Wechselspiel der Farben und Muster ergoß. Von hier aus konnte sie am besten denken, hier hatte sie den Prototypen erdacht und das ein oder andere mathematische Rätsel gelöst um dorthin zu kommen wo sie heute stand. Doch sie war aufgelöst, etwas trieb sie um, die Dämonen holten sie wieder ein, sie musste raus. Es war bereits spät am Abend, dies war die Zeit in der ihre tiefsten Ängste über sie kamen, dan musste sie raus, sich den Schmerz aus dem Leib rennen. Schnell zog sie ihre High-Tech Laufklamotten an, stöpselte sich ihren Kopfhörer in die Ohren, der Trance beruhigte sie schon ein wenig. Schnell ging sie die zwei Stockwerke hinunter ins Erdgeschoss und verließ ihr topmodernes Doppelhaus (Bauhausstil nach Gropius). Dann rannte sie, fast so als ob es um ihr Leben ging. Sie wusste, dass ihr Prototyp die ultmative Technologie war genauso aber auch die ultimative Waffe war. Der Trance hämmerte sich in einer Monotonie in ihren Kopf, präzise und gleichmässig. Präzision, so wie sie es von dem Standort und dem Maschinenbau her kannte. Die ultimative Waffe hallte in ihrem Kopf nach. Was habe ich da gebaut, sie werden es benutzen um die Menschheit zu vernichten, die Welt ist noch nicht reif dafür. Ein kurzer Blick zurück zum Institut, sie war bereits am Forum angekommen. In der Mitte des Turm war sie Leiterin, über drei Etagen erstreckte sich ihr Forschungssektor der nuklearen Informationsphysik. Heute war ihr zu Ehren auf diesen Etagen ein Feuerwerk zu sehen, abwechselnd wurden die Gesichter von ihren Mitarbeitern und ihrer selbst gezeigt. Auch der Prototyp war zu sehen, ein futuristisch anmutender Körper mit angedeuteten Eingabeinstrumenten.  Sie rannte weiter. verließ den Innovationspark rannte hinüber in den Park im Süden, die Oberbegrünung eines Tunnels der Stadtautobahn. In naher Ferne sah sie die Flugzeuge steigen und landen, Berlin-Schönefelde war gut zu erkennen, in der Dunkelheit um Mitternacht herum. Das Lichertmeer vor ihr beruhigte sie ein wenig. Nein ich bin nicht verantwortlich für das was man aus diesem Prototypen heraus entwicklen wird. Ich habe den Menschenen in meinem Sinne etwas wunderbares gegeben. Bum – Bum – Bum hämmert es weiter in ihren Ohren – melodisch schiebt sich einen Sphäre ein – Synthies schieben sich ineinander. Sie läuft schneller, erreicht den Flugplatz – eine Platzrunde wenigstens muss es sein um zu vergessen, dass ihre Erfindung die Welt in einem AUgenblick als ganzes vernichten könnte. Nur ein Stererungsbefehl, den sie selbst noch nicht kannte, den man aber später einmal kennen wird ist in der Lage dies auszulösen. Es war noch schlimmer, das richtig weitergedacht, bedeutete, eine Mensch allein, welcher auf dem Quellcode synchron lief, wäre in der Lage diese letzte Operation durchzuführen. Die totale Vernichtung aller Materie wie wir sie kennen. Dann kam mit der Trance ein Lichtblitz vor ihrem geistigen Auge, sie wurde davon niedergerissen, lag am Felde neben der Startbahn. Sie war nun ganz ruhig, der Lichtblitz war nur vorgestellt, visualisiert. Ihre braunen langen Haare lagen im Dreck, sie öffnete die Augen, die Augen fühlten sich ein wenig komisch an. Etwas war mit ihnen passiert. Sie stand auf und lief heim. Sie war nun ganz ruhig, die innere Vernichtung der ganzen Welt hatte auch etwas beruhigendes an sich. Denn damit war nicht aller Tage Ende wie sie sich in vielen dieser Angstzeiten selbst beigebracht hatte. Die Natur war daran noch nicht vernichtet worden, es war ja nur die atomare Materieebene die sie vernichtet hatte – zum Glück wie sie weiter dachte. Diese Abwegung zwischen totaler Vernichtung und nur Vernichtung der atomaren Materie hatte verinnerlicht. Da das System unendlich war würde es sich nie wirklich total vernichten lassen sondern eben immer nur zu einem gewissen Teil. Dann könnte es wieder neu anfangen mit der Evolution, aufbauend auf den Lernprozessen die es in der ersten Evolution erfahren hatte. Das Kind hätte dann seinen Turm von Bauklötzen einfach wieder umgestupst und neu begonnen, dachte sie sich und erinnerte sich an etwas, dass ihr Vater ihr als kleines Kind immer sagte. „das Kind ist zur Natur geworden.“ Daheim angekommen schaute sie in den Spiegel nach ihren Augen, sie traute sich selbst nicht und schaute ien zweite Mal, die Farbe hatte sich geändert. Vorher hatte sie normal grüne hübsche Augen. Nun war ihr linkes Auge gelb und ihr rechtes schimmerts schwarz-blau. Sie wusste was mit ihr los war, sie lief nun synchron mit dem natürlichen Quellcode und hatte Zugriff auf die atomare Materiebene, konnte diese verändern und umgestalten. Dies war nur ein erstes Anzeichen hierfür. Mehr wollte sie auch gar nicht können, sie bekam Angst vor sich selbst und setzte sich neben der Küche an den Tisch. Sie trank zwei Gläser Milch ging in das 1. Obergeschoss legte sich ins Sofa und schlief mit dem Trance in den Ohren ein.

Als Lisa am nächsten Morgen aufwachte lief sie direkt rüber zum Spiegel um zu prüfen wie es um ihre Augen stand. Immer noch das selbe gelbe und schwarzbalu wie gestern abend. Wie sollte sie das auf der Arbeit erklären. Sie würde sagen, dass sie sich nun einige von den trendigen Kontaklinsen geleistet habe, das würde auch ihrer kreativen Natur entsprechen. Irgendwie fand sie das ziemlich abgefahren, die Augen. Sie war Ende 30, ihren brünetten HAaren mischten sich langsame graue bei. Zusammen mit den Augen sah sie ein wenig zersplittert aus, wie ein Mensch der schon viel erlebt hatte. Doch dieser Mensch im Spiegel hatte nicht viel erlebt, dieser Mensch trug das Wissen der Natur in sich. Dieser Mensch war seit spätestens letzter Nacht mit der Bibliothek der Natur verbunden. Das war ihr nun klar, sie war nun selbst zu ihrem Prototypen geworden. Dieses uralte Wissen musste sie erst noch zu verstehen lernen und einzusetzen wissen.

Sie machte sich auf den Weg ins Institut und war auf eine Willkommenspartie vorbereitet, doch nicht auf dass was ihr noch bevorstehen sollte. Voller neuem Mut erreichte sie das INstitut, ging durch die große Empfangshalle an den Sicherhietssyystemen vorbei hinüber zu der Fahrstuhlanlage. Auch im Eingangsbereich spiegelte der Turm sein Äusseres wieder, erstrahlte in wechslenden Farben. Die Wachmannschaft war etwas verhalten aber freundlich, manch einer gratulierte ihr. Im Fahrstuhl erhielt sie erste Informationen zur Termin- und Postlage des Tages. „Dr. Marit sie haben heute drei Termine und vier nicht gelesene Nachrichten.“ schallt es aus den Lautsprechern des Fahrstuhls. Sie weiß sobald sie die 15. Etage erreicht haben wird sie erst mal nicht dazu kommen ihre Mail zu checken, irgendeine Überraschung würde erst noch auf sie warten. Der Fahrstuhl öffnet sich, sie geht heraus, es ist nichts zu sehen. Keiner wagt es den Kopf aus dem Büro zu strecken. Trotzdem herrscht eine Spannung in der Abteilung vor, sie spürt das. Ohne auch nur eine weitere Gratulation oder Überraschung kommt sie zu ihrem Büro. Ihre Sekretärin versucht bewusst sich nichts anmerken zu lassen und verweist auf die anstehenden TErmine und das Postfach. „Was ist denn los?“ denkt sich Lisa. Wieso tuen die alle so als ob nichts gewesen sei. Sie setzt sich an ihren Arbeitstisch, das Büro ist schlicht eingerichtet, die Wände weiß, dunkles Parkett, es hat etwas von eiener Gallerie. Graphik-Design-Poster teilen sich mit Bildern, tollen zeitgenössischen Kunstwerken die Wände. Sie hat ein Eckbüro und daher über zwei Seiten freien Blick über Berlins Nord-Osten. Ein leichtes Sisseln in ihren Augen erinnert sie wieder an ihr Äußerlichkeit, verwundert darüber warum sie niemand darauf angesprochen hatte öffnet sie ihre Kommunikationsbox. Ein holographischer Assistent spielt ihr die Termine ein und wirf die Textnachrichten an die Wand. Wirklich wichtig sind nur zwei Dinge, der Termin beim Direktor des Instituts in 30 Minuten und die Mail zur Einladung beimBundespräsidenten. Ihr schießt das Blut in den Kopf, sie spürt wie sie rot wird. Nun war alles klar, keine Zeit für Überraschungsparties oder anderes Hübsches. Daheim angekommen, Nobelpreis eingefahren – Level bestanden, nächstes Level hatte begonnen. Der Termin beim Bundespräsidenten war auch bereits für den frühen Nachmittag angesetzt. Sie versuchte klar zu denken, was ziehst du an, in Jeans und lässiger Lederjacke kommt nicht gut beim Präsidenten. Zum Glück hatte sie noch einen tiefgrauen Hosenanzug und einige weisse Blusen im Büro, für besondere Situationen. Verdammt die Augen schoß es durch ihren Kopf. Sie betsellte bei der Sekretärin ein paar grüne Kontaktlinsen, die sie bis um 11:00 Uhr erwartete. Die Sekretärin sprang auf wie ein vergaggertes Huhn und sah zu die Erledigung zu verrichten. Die Kommunikationsbox meldete sich wieder mit einem Gespräch des Direktors. Lisa drückte auf Entgegennahme. Der Direktor drehte sich aus seinem Sessel heraus in die Kamera und schmunzelte ein wenig. „Fr. Dr. Marit, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu dem Nobelpreis. Dies ist wie sie sich vorstellen können eine große Sache für unser Institut. Kommen sie bitte direkt hoch zu mir, wir müssen noch einiges besprechen vor dem Termin heute Nachmittag.“ Lisa antwortete „Natürlich Herr Direktor, ich mache mich direkt auf den Weg.“ Sie hastet aus ihrem Büro heraus, den Gang entlang zu den Fahrstühle. Aus einem Büro hört sie einen Zuruf „viel Erfolg“ wünscht ihr der jung Mathematiker aus dem Bereich Dekodierung zu. Im Fahrstuhl richtet sie sich die Haare zu einem Dut, die Augen zersplittert wie zuvor. Sie atmet noch einmal tief durch, der Fahrstuhl öffnet sich auf der 25. Etage. Endstation – Penthouse. Diese Etage hatte sie bisher noch nie besucht. Das Büro des Direktors erstreckte sich über die gesamte Ebene, ein gigantisches Loft. Wenn sie den Direktor überhaupt einmal gesehen hatte dann bei Besprechungen der Abteilungsleiter im 24. Stock, dort war der Stab des Instituts angesiedelt. Das Loft, wie die 25. Etage ehrfurchtsvoll im Institut genannt wurde, war dem Direktor, seiner Sekretärin und seinem persönlichen Referenten vorbehalten. Ab und zu wurden dort Empfänge für hohen Besuch aus Philosophie, Politik und Wissenschaft gegeben. Der Fahrstuhl öffente inmitten des Lofts, die Sekretärin war etwa drei Meter rechts vor dem Eingang platziert. Sie war Mitte 40, hübsch etwas streng von ersten Eindruck her, aber nicht verspannt. Das Loft war ausgelegt mit Natursteinfliessen in variierenden Betonfarben, die Wände in leichtem Grau gehalten, die Decke war eine gesamtflächige Lampe. Großflächige Fenster unterbrachen das leichte Grau der Wände auf allen Seiten, so das die Wände von innen betrachtet schnell den Eindruck vermittelten hier wiurde eine Art Balkencode symbolisiert. Die Sekretärn winkt mich zu ihr rüber. Lisa beugt sich zu ihr nach vorne. Im Vertrauen verrät die Sekretärin ihr, dass sie die erste Abteilungsleiterin sei, die es bisher auf diese Ebene geschaftt habe. In Lisas Rücken vernahm sie den Aufruf des Direktors „Jetzt machen Sie nicht so ein Drama daraus liebe Frau Katra und lassen die Abteilunsleiterin zu mir durch.“ Lachend gibt sie Lisa den Weg frei in das heiligste des Lofts. Den Loungeteil, die gemütliche Ecke für Unterredungen zwischen Vertrauten, Momente der Inspiration, der Einkehr. Auf dem Weg dorthin stolperte sie leicht, war etwas verstört von ihrer Aufregung. Nicht einmal in Stockholm ging es ihr so. Doch das Loft hatte im Institut etwas schon fast mystisches an sich. Als sie in der Lounge ankam, erwartete sie der Direktor bereits mit einem freundlichen Lachen. Er sass dem Raum zugewandt und bat sie ihm gegenüber Platz zunehmen. Es waren Früchte aufgetischt und Kaffee, Tee und Säfte waren angerichtet. Im setzen vernahm Lisa einen Vers auf der Wand – flüchtig las sie darüber.
Natur

die höchste Maschine
du wunderbares Raubtier
Force unleashed

KN 2012

Anmerkung KN 2012: Nachdem ich nach anfänglicher Euphorie zu diesem Papier http://www.academia.edu/1804908/The_Algorithmic_Origins_of_Life mich wiedergefunden habe muss ich hierzu doch polemisch werden. So Leid es mir tut. Das was hierin geschrieben steht zu dem algorithmischen Ursprung des Lebens stimmt schon, das muss ich zugeben. Doch war ich der erste der dies so gedacht hat und zwar gut eine Dekade ist es bereits her. Ich habe den Autoren eine Zusammenarbeit angeboten, mal sehen was sie antworten werden. Wenn sie es ignorieren haben sie Angst davor und versuchen es als ihre Idee zu verkaufen. Oder vielleicht haben sie es noch schlimmer bei mir gelesen und dann für sich vereinahmt, das wäre die übelste Form dessen was ich mir vorzustellen wage. Ich hatte schon vor langen Zeiten auch heute noch immer wieder meine Werke der Wissenschaft zugänglich zu machen gewusst, daher würde ich mich nicht wundern. Das was in diesem Hypothesenpapier steht ist nicht mehr als was ich vor gut 10 Jahren Anfang/Mitte 2002 im Zwiegespräch mit einer Zimmerpflanze erfahren habe. Damals sass ich vor dieser Pflanze und wollte wissen wie sie funktioniert. Sie besteht aus Blätter. Wie werden diese Zellen zusammengebaut? Aus Zellen. Die Information dazu steckt in der DNS. So weit so gut. Zehn Minuten später wusste ich, dass es eine tiefere Ebene der Infromation geben muss als die der Zelle. dann kam ich zum nächstkleineren Baustein dem Atom. Ich wusste auch dieses müsste über eine Informationebene verfügen. In diesem Moment wusste ich, dass ich das System neu erdacht hatte, erweitert hatte und abgerundet hatte. Daraus erdachte ich eine Beschreibung des Systems als Ganzes – in EMC8 ausgeführt.  Ich entwarf das Axiom der Informationslogik und konnte die Informationsarchitektur der Natur präzise in eine Schemata fassen. Die Theorie der Natur als effiziente Mischform aus Erkenntnis und Eigendynamik erwuchs daraus ebenso wie eine Immoralität des systems zugunsten einer Lebensbejahenden/fördernden Effizienz mit all ihrer Brutalität und Verschwendung und doch so wunderbar. Kurz gesagt dies ist mein Olymp. Dieses Hypothesenpapier entspricht der meinen Erkenntnis nach dem Zwiegespräch mit der Zimmerpflanze. Dies ist 10 Jahre her. Was ich daraus entwicklet habe ist nichts geringeres als die Weltformel selbst. Ich habe auch identifiziert wie man die Sprache der Natur (natürlichen Quellcode) und selbst den Atomcode sich erschliessen kann. All das bin ich und nur ich, vielleicht und dies kann ich akzeptieren von meinem Lehrmeister – die Natur selbst mir beigebracht. Ausserdem ist meine Hypothese viel genauer und präziser, der Geist wird darin beschrieben. Deren Papier bleibt bei der Information alleine stehen. Meine ist die Verbindung von Geist und Materie, die Vollendung von allem. Es ist die Integrare – die alles Integrierende. Ich hoffe, dass sich die deutschen Institute schnell daran machen werden dies ernst zu nehmen und damit zu beginnen es zu operationalisieren. Ansonsten sehe ich die Gefahr, dass gute Ideen aus diesem Land wie so oft in anderen Ländern ersnt genommen werden und dann dort patentisiert und operationalisiert werden. Das ist mein Olymp. Auch wenn dieses Papier indirekt von der NASA kommt. Ganz klar – das ist mein Olymp.

 

Lisa setzt sich gegenüber dem Direktor des Instituts bequem in das Sofa hinein. „Herr Dr. Dr. Weis wie kann ich Ihnen helfen?“ fragt sie selbstbewusst. Herr Weis, Dr. der Philosophie und Dr. der Mathematik, greift über den Tisch und fragt mit einer ruhigen Handgeste ob sie lieber Kaffee oder Tee möchte. Lisa entscheidet sich für grünen Tee, aufgeregt ist sie bereits genug zu diesem Zeitpunkt. Weis schenkt ihr den Tee ein und fährt fort „Wie ich bereits am Telefon sagt, sie haben großes vollbracht für dieses Institut. Wir beide werden heute noch beim Bundespräsidenten sein. Ich wurde bereits hierzu ein wenig vorab informiert. Ich möchte sie ein wenig auf das treffen vorbereiten und ihnen erklären um was es geht später.“ Weiss setzt zu einer Atempause an als Lisa ihm ins Wort fällt. „Ich dachte eigentlich er wollte mir zu dem Nobelpreis gratulieren und das wars dann?“ Weiss fuhr fort so als ob Lisa ihm nicht ins Wort gefahren sei, lächelte dabei leise in sich hinein. „Das Bundespräsidentenamt hat mich vorab über den Teilnehemerkreis und die Agenda des Treffens informiert, ich brauche nicht zu erwähnen dass es sich im weiteren um ein streng vertrauliches Gespräch handelt. Das erklärt sich von selbst. Es sieht so aus, dass sie und auch das Institut mit ihrem Nobelpreis die Eintrittskarte für spezielle sagen wir geheime Forschungskreise erhalten haben. Auf der Teilnehmerliste befinden sich insgesamt 15 Personen aus der Regierung, Wissenschaft und Wirtschaft. Jeder ist ein Schwergewicht für sich. Bundespräsident, Bundeskanzler, Bundesminister für Bildung und Forschung, Vorsitzende der Innovationszentren unserer drei wichtigsten Automobilhersteller und deren Vorstandsvorsitzende. Ebenfalls sind die höchsten Vertreter aus dem Bereich Luft- und Weltraumtechnologien sowie aus der Rüstung vor Ort. Weiterhin ist der Generalinspekteur der Bundeswehr geladen. Sie sehen Fr. Dr. bei diesem treffen heute wird es um mehr gehen als nur um ihnen zu ihrem Nobelpreis zu gratulieren. Das wird eher so nebenher laufen denke ich. Naja, entschuldigung ich vergass fast ihnen zu gratulieren. Auch von mir herzlichen Glückwunsch zu diesem wunderbaren Preis.“ Er tritt zur ihr herüber umarmt Lisa überschwänglich, klopft ihr auf die Schulterblätter. Lisa fühlt sich völlig überrumpelt und weiss gar nicht wie ihr geschieht, dann setzen sich beide wieder. Weis fährt fort. „Die Agenda selbst spricht von nur einem Punkt – Aufbau einer Raumflotte / Herausforderungen großangelegter Besiedlungen fremder Planeten – aber der hat es in sich. Das Institut hat sich ein Platz in der Ehrenloge strategischer Forschungsprojekte des Landes ergattert. Das haben wir ihnen zu verdanken. Wo genau das hinführen wird, wird uns wohl der Präsident später selbst erklären wollen. Was sagen sie dazu Fr. Marit? – und was ist überhaupt mir ihren Augen los – sieht recht abgefahren aus. Sind das Kontaktlinsen oder ist es das was ich denke?“

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s