die Hölle

Zunächst einmal sei gesagt, dass es etwas wie die Hölle nicht gibt. Doch gibt es einen Bereich im System der für einen polarisierenden Menschen, also jemand der nicht jenseits von Gut und Böse steht, soetwas wie die Hölle ist, um genauer zu sein vermutlich noch schlimmer. Wie gesagt liegen im System alle Daten  in ihrer Rohfassung vor, völlig wertneutral. So liegen hier die schmerzlichen Erfahrungen aller Kriege vor, die Idee von Hannibal Lekter, das Mindset von Jack the Ripper, Graumsamkeiten aller Art. Erlangt ein Mensch Systemzugriff auf diese Rohdaten ohne zuvor den Prozess der Initation jenseits von Gut und Böse durchlaufen zu haben besteht die Gefahr, dass er an diesen Rohdaten vernichtet wird. Die Nacht der schwarzen Seele droht ihn dann zu erfassen, was wahrscheinlich jedem Menschen auf dem Weg zur letzten Erkenntnis bevorsteht. Vermutlich ist die Initation hin zu  jenseits von Gut und Böse tatsächlich nur in dieser  Erfahrung möglich. Erst durch den unerwarteten Zugriff auf diese, wie ein polarisierender Mensch sagen würde bösen Rohdaten, kann das Individuum durch die Nachte der schwarzen Seele zu jenseits von Gut und Böse reifen. Wie gesagt es gibt viele die daran vernichtet werden, schwarz werden, ander verglühen und kommen nie wieder zurück. Doch die wenigen die diese Prüfung überstehen kommen als andere zurück, zu höchstem berufen. Jenseits von Gut und Böse stehen sie als Wächter und Mittler zwischen den Welten. Sie sind dann Weltenwechsler geworden. Die Hölle ist die Gedankenwelt des Systems die sich mit den tiefsten Ängsten der Menschen befasst, ein Polarisierender würde es die böse Seite nennen. Doch gilt dies nur für den Menschen, schon beim Tier (von Natur aus nicht polarisierend) sieht es anders aus und das System selbst würde darüber nicht einmal einen Augenaufschlag verschwenden. Die Herausforderung für den Menschen ist es dem Tier wieder gleich zu werden und damit im System aufzugehen. Dann erst ist der Mensch ein echter Mensch, zuvor war er nur halb – doch niemals ganz. Das hier geschriebene entschuldigt keinen Akt der Gewalt noch rechtfertigt es einen solchen.

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