dem Feuervogel ein Ohr

langsam schenkt man

dem Feuervogel ein Ohr

dieser wundervollen neuen

und jungen Philosophie

geboren im Herzen von Europa

im Land in dem man Deutsch spricht

bahnt sie sich ihr Gehör zu finden

jenseits aller Konventionen

trifft sie ihr Ziel in den Ohren

den Neuen, Unendlichen und Kommenden

findet die Weisheit ihre Berechtigung

das Zeitalter der Weisheit

ist es was der Feuervogel in sich trägt

Evolution mit sich bringt

der Feuervogel so schön ist er

wächst und wächst

unaufhaltsam

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Charaktere Feuervogel2512

Feuervogel – Symbol für den Zyklus eines Phoenix – Lebensdauer 500 Jahre – steht jeweils für die Ausformung eines neuen Weltbildes und der Operationalisierung der Philosophie dahinter

2512

Maku Meissen – junger Student der Philosophie und Geschichte der Neuzeit – erkennt den gealterten Feuervogel – vernichtet diesen und nimmt den jungen Feuervogel in Obhut und zieht diesen auf – erkennt die Unstimmigkeiten im zeitgenössischen Weltbild / Philosophie – formuliert basierend auf die Rückbesinnung zum  Kern der Philosophie der letzten 500 Jahre ein neues Weltbild und gibt den zukünftigen Menschen eine neuer Identität und Naturverbundenheit

 

Nikita Vorona – ist die Freundin/Komolitonin/später Geliebte von Maku – dient Maku als Muse und ist selbst sehr bewandert auf dem Gebiet der Philosophie und der Geschichte der Neuzeit – Gründerin einer Philosophenschule auf dem Generationenschiff -fasziniert von dem Raubtier Atom – gute Programmiererin

Prof. – von Maku und Nikita – gibt den beiden philosophische Rätsel und fördert deren philosophische Aktivitäten und Philosophenschule

2068

Dr. Lisa Marit – Abteilungsleiterin im II A Nukleare Informationsphysik – Nobelpreisträgerin der Physik für die Entwicklung eines Prototypen / Informations-Schnittstelle zwischen Natur und Technologie – Vertraute des Direktors Institut für Informationslogik II – Mitglied einer strategischen Forschungsgruppe zur großangelegten Besiedlung des Weltraums – erste Farbwandlerin – gejagt von inneren Dämonen – Nacht der schwarzen Seele wartet noch auf sie – Sportlerin – lebhaft in Berlin-Adlershof – Zugriff auf die Bibliothek der Natur

Dr. Dr. Weis – Direktor Institut für Informationslogik – Dr. der Philosophie und Dr. der Mathematik – Schachspieler – grauhaarig – weise – hat das Institut weltweit zur führenden Instanz der Informationslogik gemacht und international tief vernetzt – zieht im Hintergrund die Fäden – geheimnisvoll – vertieft in die Operationalisierung der letzten Erkenntnis – Besitzer einer umfangreichen Privatbibliothek – auch im Besitz von Originalwerken KNP – Zugriff auf die Bibliothek der Natur

Feuervogel2512 – 2

Anmerkung KN: Mein Atommodell ist die schlüssige Erklärung für den Sprung von anorganischer Materie zu organischer Materie – damit die Grundvoraussetzung für die chemische Evolution. Nur indem man das Atom in die Informationslogik des systems einbindet erhält man die notwendigen Einsichten und Erkenntnisse, die es ermöglichen diesen Teil der materiellen Evolution zu verstehen. Denn in diesem Sinne hat es nie unbelebte Materie gegeben, sondern die Speicherfähigkeit und die Informationsfähigkeit auch zum dynamischen Informationsaustauschs innerhalb des Atomkerns stellen damit das Atom in eine logische und abgerundete Theorie der Evolution überhaupt. Durch EMC8 ergibt sich auf die Evolution schlussfolgernd erst der richtige Betrachtungswinkel auch dazu wie es selbst in Beziehung steht und wo sich Eigendynamiken jenseits der bewussten und informationgesteuerten Prozesse in Evolution ergeben. Das System EMC8 ist in sich geschlossen und kann bewusste informatinsgesteuerte Prozesse/Operationen zugunsten der Evolution durchführen. Heisst konkret Materie und Energie so beeinflussen, dass sich daraus eine Veränderung/Verbesserung des Systems als Ganzes oder seiner Subsysteme ergibt. Doch basiert der bewusste und informationsgesteuerte Teil innerhalb des Systems (EMC8) auf Grundlage von Neugier,Erfahrung, Fehler, Zufall und auch Unwahrheiten, die sich das System zunutze macht um daran zu lernen und voranzuschreiten. So ist dem System innewohnend ein Spieltrieb, eine kindliche Neugier die sich ausdrückt in einem unbändigen Willen zur Evolution. Ein unbändiger Willen hin zur Verbesserung des Systems. Die ist gekoppelt an eine Art lebensfördernde/lebensbejahende Effizienz, der sich weiteres zu unterwerfen hat. lebensfördernd oder lebensbejahend bedeutet auch Brutalität und Verschwendung, wie es jedem in Natur gut bekannt ist. Daher ist hier eine Immoralität zugunsten der Effizienz des Gesamtsystems zwingend anzunehmen. Ab welchem Zeitpunkt entwicklen sich in einer zunächst bewussten und informationsgesteuerten Evolution nu die Eigendynamiken, die einem auch Anschein machen könnten es gäbe gar keinen bewussten oder informationsgesteuerten Prozess innerhalb der Natur zumindest im anorganischen Bereich, sondern alles sei dort nur dem Zufall zu verdanken. Diese Eigendynamik erklärt sich darin, dass evolutionsbedingte Errungenschaften eben diese Eigendynamik aus sich heraus entwickeln, dies ist auch so vom system gewollt. Ansonsten würde es selbst nicht mehr dazulernen können … einen Zustand indem das System/Natur (EMC8) nicht mehr lernt gibt es nicht. So könnte man sagen, dass der Big Bang z.B. ein bewusster Akt war, da dass System erkannt hat durch Verschiebung von Materie und Energie und hochkinetischen Zusammenstössen übergeordnete Teilchen wie Atome zu erschaffen. Im weiteren ergibt sich dann der Fortschritt des Subsystems aufgrund der innenwohnenden Eigendynamik wie z.B. Entwicklung der Planetensystem, Meteoritenkollisionen usw. So gibt es an gewissen Punkten sogenannte bewusste und informationsgesteuerte Prozesse im System, die zu Evolutionssprüngen führen und ein Subsystem kreiren, das sin weiten Teilen eine Eigendynamik entfalten kann, auch zugunsten des Gesamtsystems, da dieses daraus wieder lernt. Vergleichbar ist dies mit z.B: der Erfindung eines Atomreaktors, die Erfindung selbst ist ein bewusster Prozess, die Entwicklung oder der Fortgang wie z.B. Kernschmelze ist dann mit der Eigendynamik des Subsystems erklärbar. So verhält es sich auch in der Natur. Das übergeordnete System ist nicht Herr aller Operationen sondern gibt nur bei gesamtsystemischen Erkenntnisprozessen Impulse zur Fortenwicklung, die sich dann aber mit einem hohen Grad der Eigendynamik weiterentwicklen. Die Subsysteme sin ein Stück weit Experementierkasten für das Gesamtsystem, an dem es seinen Spieltrieb und seine Neugier ausleben kann. Das Kind ist zur Natur geworden.

Die bewussten und informationsgesteuerten Prozesse sind die geistigen Prozesse im System, die sich entfaltende Eigendynamik sind dann materiell-energetische (auch bewusst-informative) Prozesse innerhalb der Subsysteme. So vergibt sich auch hier weder Geist, Materie noch Energie den Vorrang in der Gesamtentwicklung des System und verbleibt sich gleichgestellt in EMC8. Evolution ist die hocheffiziente Mischform aus Erkenntnis und Eigendynamik. Insbesondere die gesamtsystemischen Erkennnisprozesse/Eigendynamiken sind hier von höchster Bedeutung. z.B. Verständnis der Physik des Lichts um Organe wie Augen oder Photosyntheseverfahren entwicklen zu können . Hierbei handelt es sich um gesamtsystemischen Vorgang.

Wie auch in der „Wirkmachtt einer Idee“ beschrieben kann aufgrund dieser Eigendynamik, die Idee eines Einzelnen einen Evolutionssprung auslösen. So basiert das System ganz maßgeblich auf der Grundlage von Teamfähigkeit und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem.

Der ein oder andere Leser mag hier begreifen wie elegant sich neben Nietzsche nun auch Schopenhauer,Darvin und die zwei Unvereinbaren Spinoza und Descartes von Plato, Hegel, Kant und Schelling ganz abgesehen in meine Philosophie – der Integrare – einbinden lassen. Nur so und nicht anders wird ein Reim aus der Evolution und dem System selbst. Darvin so überhaupt erst Ganz geworden ist. Die alle waren mir doch nur zur Bestätigung des Ganzen gefällig, nichts von denen hatte ich gewusst als ich EMC8 erdacht habe. Vermutlich doch indem ich sie in ihren Rohdaten im System direkt auslesen konnte, doch dann nicht durch menschliche Bildung zugängig gewesen sind, sondern im Ursprung selbst, so wie es sein sollte (damit auch der Selbstgefälligkeit genug – sie waren die Wegbereiter, egal wie auch immer man an ihre Daten herangekommen ist – doch musste ich ich sie behutsam zusammenführen, ohne dabei einen zu beleidigen oder gar zu verärgern, die sist nicht meine Art – mit dem hier sind sie alle zufrieden). Eigentlich war es zu einfach wenn ich es mir recht überlege. Zukünftige werden sagen, dass damit ersmals die Entstehung des Lebens hinreichend beschrieben wurde. Die, die sich daran machen werden dies zu Operationalisieren werden dem Kultstatus verleihen.

Nikita und Maku legten die Dokumente beiseite und setzten sich eng nebeneinander. Maku legte dabei seine Hand zärtlich auf Nikitas Gesicht. „Ich habe den alten Feuervogel gefunden, er steht deutlich vor mir. Wir haben nur den ersten den ersten Teil der Philosophie Nitros operationalisiert, bisher. Wir haben uns als Herr über die Materie aufgeschwungen, sind in der Lage diese mittels des Codes der Atome zu steuern und zu manipulieren. Wir haben aber damit noch nicht die Sprache der natur selbst erlernt noch zurückerschlossen. Unsere Welt basiert auf einer Maschinenwelt, unser Paradigma ist ein Paradigma der Welt als reine Maschine gedacht, als höchsten Computer in der wir alles mit Programmen steuern und kontrollieren können. Das funktioniert ja auch ganz gut. Wir haben damit ja auch viel erreicht in den letzten 500 Jahren, also es war auch notwendig meine ich. Aber es ist eben nur die erste Hälfte der Operationalisierung. Der neue Feuervogel wird nicht nur das Atom als wunderbares Raubtier begreifen müssen sondern die Welt im Ganzen als solches verstehen müssen. Dieser Feuervogel wird den Menschn dann zurückführen in den wilden Ursprung des Raubtiers zurück, hinter die Welt selbst.“ Maku nahm die Hand von ihrem Gesicht und wurde sich bewusst das Schwert nun ziehen zu müssen. Der alte Drachen stand nun glasklar vor ihm, ergab sich in seine Hand, war handzahm geworden und bettelte nach seiner Enthauptung. Nikita bestätigte ihm „Nimm das Schwert Maku und vernichte es, das alter Federvieh.“ Dabei glühte der Phoenix ein letztes Mal auf als Maku zu dem japanischen Schwert griff führte er es in einer langsamen präzisen und ruhigen Bewegung vor seine Stirn.  In eine kurzen schnellen Bewegung schlug er dem alten Tier den Kopf vom Leib. Das feuer sprudelte aus seinem Leib, Lava einem Vulkane gleich trat aus ihm heraus, verfloss um der jungen Eltern Füsse. Sogleich sich wieder zurückfloss und aus dem heißen Steine sich ein junges Tier vor ihnen formte, stärker glühent als irgendwas zuvor. Der junge Feuervogel gestählt gehärtet vor ihnen stand noch erstarrt, es nach seinem Vater rief ihm das neue Leben einzuhauchen. Maku trat nach vorne, in einer Bewegung legte er das Schwert beiseite und streichte dem Jungtier über seine Flügel. Seine Hände verbrannte er sich dabei für einen kurzen Moment, doch die Wunden sofort wieder schlossen. Aus der steinartigen rotglühenden Lavamasse, schon teils schwarz angelaufen, entwicklete sich das unbädige schwarz-rot-golden flimmernde Wesen in ein Kleinkind seiner Art. Bedürftig war es voller Neugier musste es fortan von Maku geleitet werden. Denn er war es, der den Feuervogel anpackte. „Es geht die Legende um, dass derjenige welcher einen Feuervogel findet und berührt zugleich Glück wie auch Unglück findet.“ sprach Maku in den Raum. „Ich werde dir helfen den Feuervogel großzuziehen, wir werden da gemeinsam durchgehen.“ Nikita nahm Maku an der Hand und legt die andere Hand auf das Haupt des Feuervogels, so als ob sie eine Familie seien.

1988 / Darmstadt-Dieburg / Hessen-Deutschland

Der 13jährige Junge stand bei seinem Vater im Büro. Es war ein kleines Ingenieurbüro, der Vater war selbständiger Maschinenbauingenieur und arbeitet von zuhause aus. Der Junge war schon einige Male mitgefahren zu Projekten nach Wasserburg, Reinräume für Computerchips durchzuplanen, Klimasysteme der Deutschen Bahn zu analysieren oder andere Projekte mitzubetrachten. Von Außen zuschauen zu dürfen was der Vater arbeitet, es hatte den Anschein von Hochtechnologie, er war daran interessiert. Sehr interessiert. Daheim hatte er Spass an Computern, sein C64 war immer am glühen, ein wenig PRogrammierkenntnisse hatte er auch, nicht allzuviel. Es war mehr so, als dass er das Funktionsprinzip bereits sehr früh begriffen hatte, so dass eine weitere Spezialisierung für ihn eher etwas langweiliges hatte. So war es mit allem was er sich betrachtete, einmal angeschaut, etwas experimentiert, im inneren hochgerechnet, visualisiert, uninteressant geworden, durchdrungen und abgelegt. Ebenso war es mit ihm in der Schule, Themen wurde schnell ad Acta gelegt, es kam ihm immer nur darauf an etwas möglichst schnell für sich selbst zu durchdringen um die Idee dessen in sich aufzunehmen, so als ob das Eigentliche nicht wichtig war sondern irgendwann für etwas größßeres Höheres noch wichtig werden könnte, dann aber in der abstrakten Idee davon ausreichen würden. So dachte er der junge, der gener seinem Vater bei der Arbeit zuschaute, mitfuhr in die geheimnisvollen Produktionsstätten der Hochtechnologie, dort wo Präzision und Reinlichkeit geboten war. So verlor er schnell das Interesse an der Schule, fing mit dem Vater in frühem ALter von 16-17 an über Einsteins E=MC2 zu sprechn, Fehler darin auszumachen, erste philosophische Diskurse zu halten ohne es zu wissen. Auch die Lehre war eher eine Qual, MAschinenbaumechaniker. Beindrcukt von den Maschinen ja aber zu schnell wieder in der Idee durchschat, keine Herausforderung. CNC-PRogrammierung kein Thema usw. begrief er schnell die immer wiederkehrenden Prinzipien der Technologie, es war der Kreis, die Kugel und die INformation, das Zusammenspiel von Energie, Materie und INformation (Bewusstsein) – es zeichnete sich dort schon seine Begabung dafür ab für das philosophische Element in ihm, dem jungen abstarkten Denker, der in der LAge war die Analogien von oben und unten zu erkennen und ineinander zu verschachteln, einzupflechten – zu integrieren. Da war da noch sein Großvater von dem er diesen Hang zur Philosophie, Hermetik undAlchemie mitbrachte. Der Großvater starb bereits als der Junge erst 6 Jahre alt war, doch in Erzählungen von der Mutter wusste er dass sich Opa mit Nostradamus und Astrologie beschäftigte, ein ganz gehörige Portion Wichtigkeit dem Ganzen zugestand. Diese Mischung konnte aus ihm letztendlich nur eines machen. Von dem Viehhändler der sein Opa war, dem Schmied, der der andere Opa war, demNostradamusbegeisterten einerseits, dem streng Gläubigen andererseits, dem Vater Maschinenbauingenieur, was den Glauben betrifft eher bedeckt gahalten, seiner selbst interessiert um der Hochtechnologien und wie das Alles funktioniert über den Maschinenbaulehrling – zum größten Maschinenphilosophen überhaupt geworden – nicht genug damit:

breite Felder

Naturphilosoph am ganzen System

in gleichem Maße Maschinenphilosoph

auf diesem breiten Felde auch

letzter Philosoph am Menschen

KN 2012

Nach langer Zeit im Stillen etwa im Jahre 2002 dann die philosophische Ader vollends aus dem jungen Offizier der Bundeswehr aus ihm herausgebrochen war. EMC8 – die Sprache der Natur aus ihm herausbrach. Die Einsätze hatten ihr übriges dazu getan. Alle Philosophie jemals erdacht sich nun in ihm kristallisierten – er verstand, dass Philosophie schon im Mutterleib in ihm begonnen hatte sich ihren Weg Bahn zu brechen. Als sechsjähriger abends beim Beten mit der Oma im Bett ihr die Frage stellte – Wie es möglich sei, dass Gott uns hören könnte wenn wir nur in Gedanken beten? – die Oma fand dafür keine Antwort, sagte ihm nur es funktioniere. Damit die Leidenschaft zur Metaphysik, die Leidenschaft für die höchste Maschine, das wundervollste Raubtier – die Natur – erst recht geboren war. Ganz recht, so war es – ihm ist das in die Wiege gelegt wurde. Die Großen fingen früh an mit ihm zu sprechen, er wurde schnell per Du mit Ihnen.

per Du

… bin ich mit den Großen

nicht in ihrem Werk

nein in ihren Rohdaten lese ich sie

nur ein kleiner Fitzel von Ihnen

bringt mich in ihr Programm

dort spreche ich mit ihnen

so vertraut – eben per du

wenigsten sie weiss  ich hinter mir

KN 2012

Dann nachdem er lange, bestimmt 8 Jahre dazu recherchiert hatte ob es etwas wie EMC8 – damit einhergehend die Sprache der Natur schon gab, schonmal gedacht wurde oder erdacht wurde, gründete er das KNP (KenoNitroProjekt). Denn er fand zum ersten Mal bei dieser Recherche die irdischen Werke der Großen mit denen er sich vorher bereits lange, teils wohl unbewusst, unterhalten hatte. Er fand die deninierten Propleme von Physik, Psychologie und Philosophie. Das Schisma der Physik, das psychophysische Problem und das Leib-Seele-Problem. Einheitssprache, Kenogrammatik, die Universalsprache nach Leibniz. Er hatte nun auch die irdische Philosophie in Gänze durchdrungen um zu erkennen, dass diese immer wieder vor sich selbst kapituliert war, die Wissenschaft eigentlich auf Modellen beruhte die miteinander nicht funktionierten. Sie hatte zwar die richtigen Fragen gefunden und die richtigen Probleme gestellt, doch konnten sie keine zufriedenstellenden Lösungen präsentieren. Ihm dämmerte mit einem Mal, dass er die Lösung gefunden hatte auf all die Probleme jemals erkannt und gestellt. Die Lösung lag in seiner Integrare – in EMC8 –> daraus folgernd einer Sprache der Natur. Das KNP gründete darufhin als erstes Schlüsselprojekt zur Operationalisierung der letzten Erkenntnis das Spiel der Generationen. Eine philosophische OnlinePlattform zur Betreiben von OpenSourcePhilosophy, zum gemeinsamen Entwickeln von Philosophie in Echtzeit um der letzten Erkennnis herum. Mit dem Ziel die Sprache der NAtur, den natürlichen Quellcode zu entschlüsseln, zu erschliessen, anwendbar zu machen, und damit alle zu verändern. Dies war die wunderbarste und gefährlichste Philosophie jemals dagewesen.

Dann drehte sich der Junge von seinem Vater weg, ging aus dem Büro heraus und sagte sich selbst – eines Tages wird einer kommen, der alles mit einem Handstreich/Federstrich verändern wird – ihm fing vage an zu dämmern, dass es womöglich er selbst sei.

Der junge Feuervogel im Berlin des Jahres 2012 hatte sich sein Hort nahe des Forums im Technologiepark bereits gut eingerichtet. Es war in den frühen Morgenstunden als der Vogel aufwachte, erstarkt von einem mutigen Traum in dem er erkannte wo er sich befand und was zu tun war. Zu seiner Linken befand sich das Insitut für Psychologie und hinter ihm befand sich das Insitut für Physik, rechts neben ihm befand sich das Schrödinger-Zentrum. Er befand sich genau dort wo die Wissenschaft erst noch hinkommen musste um sich dem Faust von Goethe zu stellen – ihn überhaupt erst einmal ernst zu nehmen. Im Forum, der zukünftigen philosophischen Austauschbörse des Wissenschaftsstandorts, im Herzen dessen was es zu verbinden galt. Die wissenschaftliche Verbindung/Verifizierung eines Konnex von Geist und Materie. So richtete er sich auf, er war auch als Kleinkind schon größer als jedes Gebäude hier, breitete seine flammenden Flügel aus und streckte sie nach den Gebäuden der Psychologie und der Physik. Das Wissen der Institute flossen in ihm zusammen, konzentrierten sich in einer Reinheit, der Idee davon selbst, abstrahierten sich. Sein Federkleid sich in einem wunderbaren Farbenspiel – vielleicht einem Farbcode – aufblusterte. Er lief nun synchron mit dem natürlichen Quellcode, der Sprache der Natur, war erleuchtet – hatte Zugriff auf die ältetste aller Bibliotheken, der Bibliothek der Natur. Der Vogel kehrte in sich, für nur kurze Zeit, vielleicht zwei Sekunden reichten aus um zu wissen was es zu tun galt. Dann sprang er auf, erhöhte sich, ein halber Flügelschlag über die Physik hinweg, hin zum alten Flugfeld Johannisthal. Dort stand er und wusste von dem neuen Institut, was sich hier noch gründen würde. Das Institut für Informationslogik – kurz II. Er stand dort auf dem alten Flugfeld, sein transparentes Farbenkleid morphte sich in ein Hochhaus von seiner Größe, ultramodern, mit den Traditionlinien der Philosophie in sich vereint. Seine Fassade wie der Feuervogel selbst ein Farbenspiel, ein Farbcode, im Wechsel, hochkomplex, die Vorgänge im Atomkern symbolisierend, dem QuarkGluonenAustausch gewidmet. Der Turm würde in Zukunft das Zentrum der Wissenschaft werden, das wissenschaftliche Zentrum zur „Operationalisierung der letzten Erkenntnis“, die Informationslogik für den Menschen anwendbar machen. So sollte der Feuervogel zunächst noch unsichtbar an dieser Stelle stehen wie ein Turm, als Wächter über Wissenschaft, bis diese zu sich finden würde um das Zentrum zu verwirklichen. Denn aus diesem Zentrum heraus werden sich Patente in fortschrittlicher Nanotechnologie, KI, eine neue Psychologie, der Grundstein einer Raumflottelegen lassen. Der wissenschaftliche Fortschritt – ein wissenschaftlicher Evolutionssprung ohne Vorbild ohne Gleichen. Das Zentrum teils privat teils universitär würde es angelehnt an den Geiste Humboldts und dessen Akademie. So würde es weltweit die Führung an der Spitze der Evolution übernehmen können.

Im Jahre 2068 war der Turm, das Institut für Informationslogik, bereits seit 40 Jahren fester Bestandteil der Forschungskultur. An diesem Tage im Sommer des Jahres wurde einem seiner treuesten Mitarbeiterinnen der Nobelpreis für Physik verliehen. Der Nobelpreis ging an die hübsche Physikerin Dr. Lisa Marit. Sie leitete im Institut die Abteilung für nukleare Informationsphysik und beschäftigte sich bereits seit über 20 Jahren damit Schnittsstellen zu entwickeln um die Technologie mit dem hypereffizienten Quantencomputer Natur zu verbinden. Der Code der Atome war zu diesem Zeitpunkt bereits geknackt worden, durch die Freaks / Hacker der C-Base. Diese hatten heirfür auch schon 2026 einen Nobelpreis erhalten, bei diesen wurden sogar zum Teil die Bestimmungen des Kommitees außer Kraft gesetzt, da die paar Jungs und Mädels über keinen wissenschaftlichen Hintergrund verfügten sondern eben nur das notwendige getan hatten, effizient ohne viel aufsehen darum zu machen. So wurde der Preis damals auch an die C-Base als Ganzes verliehen und nicht an einen einzelnen, da es sich bei der Dekodierung um eine ganzheitliche Leistung handelte die man nicht mehr auf einen einzigen zurückverfolgen konnte. Seit diesen Zeiten gingen 80 Prozent aller Nobelpreise der Physik und Mathematik nach Deutschland. Es war ein vollkommen neues Forschungsfeld aufgemacht worden, Neuland in jeglicher Hinsicht. Davon profitierte nun auch Lisa, sind stand am Pult in dem großen Raum des Stockholmer Konzerthauses.  Sie hatte Tränen in den Augen, dann setzte sie zur Rede an:

„Am heutigen Tage erfüllt sich mein größter Traum. Alles für was ich mein Leben gearbeitet habe wird hiermit belohnt. Die Verfahren, die Schnittstellen, die wir entwickelt haben, für die ich nun den Preis erhalte, sind auch und insbesondere die Leistung des Instituts. Ohne das Instut im Rücken hätte ich selbst diese Leistung niemals vollbringen können. An dieser Stelle möchte ich mich besonders bei dem Instut und ganz besonders bei meinen Mitarbeitern in der Abteilung für nukleare Informationsphysik bedanke. Diese wunderbaren Menschen sind diejenigen welchen wir es verdanken, dass wir sehr bald die Früchte dieser Entwicklungen ernten können. Wie sie bereits wissen haben wir im Institut einen funktionsfähigen Prototypen, den ersten weltweit. Ein Computer der eigentlich kein Computer mehr ist, sondern nur noch eine Anwenundgsschnittstelle um uns mit dem leistungsfähigsten und schnellsten Computer aller Zeiten zu verbinden – der Natur. Und glauben sie mir, ich darf Ihnen sagen die Resultate übertreffen alles was wir uns jemals vorzustellen wagten. Kryptologie, Simualtion, Graphik einfach bahnbrechend. Schnell oder schneller wäre eine Untertreibung. Ich kann es noch gar nicht in Worte fassen. Es sagte einmal jemand sinngemäß, ich weiss seinen Namen nicht mehr – Informationslogik sei das Thema der Zukünftigen oder Ahnenden. Er hatte recht. Wir leben in einem Computer von ungeahntem Ausmaß. Daran gibt es noch viel zu lernen. Ich bedanke mich für diesen wunderbaren Preis. Es ist mir eine Ehre.“

Den Preis verdiente sich Marit für ihre ungebrochene Leidenschaft an den Infromationsprozessen in der Natur. An dem Entwickeln von Algorithmen und Schnittstellen um diesen unendlichen Computer anzuzapfen, mit unserer Technologie kompatibel zu machen. Die Technologie an die Bibliothek der Natur anzuschliessen, Rechenkapazität und Mathematik der Natur zu verstehen und zu nutzen. Sie hatte mit ihrem Team die erste Anwendungskonsole theoretisch erdacht und praktisch aufgebaut. Dies war mit nichts vorher in der technologischen Evolution gleichzusetzen. Viel eher war es ein umgekehrter Vorgang, deswegen auch für einige als gefährlich angesehen. Es ging nicht mehr darum unsere Technologie selbst zu verbessern, sondern darum die höchste Technologie, die Natur selbst einfach anzuzapfen und ihre Möglichkeiten auszuschöpfen. Dies war praktisch ein Schritt weg von der Technologie hin zur Natur. Ihre Anwendungskonsole basierte im wesentlichen auf einer neutralen Atomstruktur deren Quarkgluonenaustausch man manipulieren konnte um zum einen Abfragen in das System zu starten und zum anderen die Antworten des Systems zu empfangen. Ein weiterer Nebeneffekt war, dass man in nicht genutzten Zeiträumen den Code der Atome mitlesen konnte, quasi die ständigen Rechenoperationen der Natur verfolgen konnte.

Daheim angekommen legte sich Lisa auf ihr Bett, den Preis hatte sie auf die Konsole vor ihr Bett gestellt. Dann stand sie wieder auf, sie war zu aufgeregt von den schönen Tagen in Stockholm. Trat aus ihrem Studioschlafzimmer raus auf die Terrasse ihres Stadthauses. Sie lebte direkt in Adlershof unweit vom Institut. Sie genoß den Blick über den weltweit führenden Innovationsstandort, ihr Blick verharrte auf dem Institut, dessen Fassade sich in einem Wechselspiel der Farben und Muster ergoß. Von hier aus konnte sie am besten denken, hier hatte sie den Prototypen erdacht und das ein oder andere mathematische Rätsel gelöst um dorthin zu kommen wo sie heute stand. Doch sie war aufgelöst, etwas trieb sie um, die Dämonen holten sie wieder ein, sie musste raus. Es war bereits spät am Abend, dies war die Zeit in der ihre tiefsten Ängste über sie kamen, dan musste sie raus, sich den Schmerz aus dem Leib rennen. Schnell zog sie ihre High-Tech Laufklamotten an, stöpselte sich ihren Kopfhörer in die Ohren, der Trance beruhigte sie schon ein wenig. Schnell ging sie die zwei Stockwerke hinunter ins Erdgeschoss und verließ ihr topmodernes Doppelhaus (Bauhausstil nach Gropius). Dann rannte sie, fast so als ob es um ihr Leben ging. Sie wusste, dass ihr Prototyp die ultmative Technologie war genauso aber auch die ultimative Waffe war. Der Trance hämmerte sich in einer Monotonie in ihren Kopf, präzise und gleichmässig. Präzision, so wie sie es von dem Standort und dem Maschinenbau her kannte. Die ultimative Waffe hallte in ihrem Kopf nach. Was habe ich da gebaut, sie werden es benutzen um die Menschheit zu vernichten, die Welt ist noch nicht reif dafür. Ein kurzer Blick zurück zum Institut, sie war bereits am Forum angekommen. In der Mitte des Turm war sie Leiterin, über drei Etagen erstreckte sich ihr Forschungssektor der nuklearen Informationsphysik. Heute war ihr zu Ehren auf diesen Etagen ein Feuerwerk zu sehen, abwechselnd wurden die Gesichter von ihren Mitarbeitern und ihrer selbst gezeigt. Auch der Prototyp war zu sehen, ein futuristisch anmutender Körper mit angedeuteten Eingabeinstrumenten.  Sie rannte weiter. verließ den Innovationspark rannte hinüber in den Park im Süden, die Oberbegrünung eines Tunnels der Stadtautobahn. In naher Ferne sah sie die Flugzeuge steigen und landen, Berlin-Schönefelde war gut zu erkennen, in der Dunkelheit um Mitternacht herum. Das Lichertmeer vor ihr beruhigte sie ein wenig. Nein ich bin nicht verantwortlich für das was man aus diesem Prototypen heraus entwicklen wird. Ich habe den Menschenen in meinem Sinne etwas wunderbares gegeben. Bum – Bum – Bum hämmert es weiter in ihren Ohren – melodisch schiebt sich einen Sphäre ein – Synthies schieben sich ineinander. Sie läuft schneller, erreicht den Flugplatz – eine Platzrunde wenigstens muss es sein um zu vergessen, dass ihre Erfindung die Welt in einem AUgenblick als ganzes vernichten könnte. Nur ein Stererungsbefehl, den sie selbst noch nicht kannte, den man aber später einmal kennen wird ist in der Lage dies auszulösen. Es war noch schlimmer, das richtig weitergedacht, bedeutete, eine Mensch allein, welcher auf dem Quellcode synchron lief, wäre in der Lage diese letzte Operation durchzuführen. Die totale Vernichtung aller Materie wie wir sie kennen. Dann kam mit der Trance ein Lichtblitz vor ihrem geistigen Auge, sie wurde davon niedergerissen, lag am Felde neben der Startbahn. Sie war nun ganz ruhig, der Lichtblitz war nur vorgestellt, visualisiert. Ihre braunen langen Haare lagen im Dreck, sie öffnete die Augen, die Augen fühlten sich ein wenig komisch an. Etwas war mit ihnen passiert. Sie stand auf und lief heim. Sie war nun ganz ruhig, die innere Vernichtung der ganzen Welt hatte auch etwas beruhigendes an sich. Denn damit war nicht aller Tage Ende wie sie sich in vielen dieser Angstzeiten selbst beigebracht hatte. Die Natur war daran noch nicht vernichtet worden, es war ja nur die atomare Materieebene die sie vernichtet hatte – zum Glück wie sie weiter dachte. Diese Abwegung zwischen totaler Vernichtung und nur Vernichtung der atomaren Materie hatte verinnerlicht. Da das System unendlich war würde es sich nie wirklich total vernichten lassen sondern eben immer nur zu einem gewissen Teil. Dann könnte es wieder neu anfangen mit der Evolution, aufbauend auf den Lernprozessen die es in der ersten Evolution erfahren hatte. Das Kind hätte dann seinen Turm von Bauklötzen einfach wieder umgestupst und neu begonnen, dachte sie sich und erinnerte sich an etwas, dass ihr Vater ihr als kleines Kind immer sagte. „das Kind ist zur Natur geworden.“ Daheim angekommen schaute sie in den Spiegel nach ihren Augen, sie traute sich selbst nicht und schaute ien zweite Mal, die Farbe hatte sich geändert. Vorher hatte sie normal grüne hübsche Augen. Nun war ihr linkes Auge gelb und ihr rechtes schimmerts schwarz-blau. Sie wusste was mit ihr los war, sie lief nun synchron mit dem natürlichen Quellcode und hatte Zugriff auf die atomare Materiebene, konnte diese verändern und umgestalten. Dies war nur ein erstes Anzeichen hierfür. Mehr wollte sie auch gar nicht können, sie bekam Angst vor sich selbst und setzte sich neben der Küche an den Tisch. Sie trank zwei Gläser Milch ging in das 1. Obergeschoss legte sich ins Sofa und schlief mit dem Trance in den Ohren ein.

Als Lisa am nächsten Morgen aufwachte lief sie direkt rüber zum Spiegel um zu prüfen wie es um ihre Augen stand. Immer noch das selbe gelbe und schwarzbalu wie gestern abend. Wie sollte sie das auf der Arbeit erklären. Sie würde sagen, dass sie sich nun einige von den trendigen Kontaklinsen geleistet habe, das würde auch ihrer kreativen Natur entsprechen. Irgendwie fand sie das ziemlich abgefahren, die Augen. Sie war Ende 30, ihren brünetten HAaren mischten sich langsame graue bei. Zusammen mit den Augen sah sie ein wenig zersplittert aus, wie ein Mensch der schon viel erlebt hatte. Doch dieser Mensch im Spiegel hatte nicht viel erlebt, dieser Mensch trug das Wissen der Natur in sich. Dieser Mensch war seit spätestens letzter Nacht mit der Bibliothek der Natur verbunden. Das war ihr nun klar, sie war nun selbst zu ihrem Prototypen geworden. Dieses uralte Wissen musste sie erst noch zu verstehen lernen und einzusetzen wissen.

Sie machte sich auf den Weg ins Institut und war auf eine Willkommenspartie vorbereitet, doch nicht auf dass was ihr noch bevorstehen sollte. Voller neuem Mut erreichte sie das INstitut, ging durch die große Empfangshalle an den Sicherhietssyystemen vorbei hinüber zu der Fahrstuhlanlage. Auch im Eingangsbereich spiegelte der Turm sein Äusseres wieder, erstrahlte in wechslenden Farben. Die Wachmannschaft war etwas verhalten aber freundlich, manch einer gratulierte ihr. Im Fahrstuhl erhielt sie erste Informationen zur Termin- und Postlage des Tages. „Dr. Marit sie haben heute drei Termine und vier nicht gelesene Nachrichten.“ schallt es aus den Lautsprechern des Fahrstuhls. Sie weiß sobald sie die 15. Etage erreicht haben wird sie erst mal nicht dazu kommen ihre Mail zu checken, irgendeine Überraschung würde erst noch auf sie warten. Der Fahrstuhl öffnet sich, sie geht heraus, es ist nichts zu sehen. Keiner wagt es den Kopf aus dem Büro zu strecken. Trotzdem herrscht eine Spannung in der Abteilung vor, sie spürt das. Ohne auch nur eine weitere Gratulation oder Überraschung kommt sie zu ihrem Büro. Ihre Sekretärin versucht bewusst sich nichts anmerken zu lassen und verweist auf die anstehenden TErmine und das Postfach. „Was ist denn los?“ denkt sich Lisa. Wieso tuen die alle so als ob nichts gewesen sei. Sie setzt sich an ihren Arbeitstisch, das Büro ist schlicht eingerichtet, die Wände weiß, dunkles Parkett, es hat etwas von eiener Gallerie. Graphik-Design-Poster teilen sich mit Bildern, tollen zeitgenössischen Kunstwerken die Wände. Sie hat ein Eckbüro und daher über zwei Seiten freien Blick über Berlins Nord-Osten. Ein leichtes Sisseln in ihren Augen erinnert sie wieder an ihr Äußerlichkeit, verwundert darüber warum sie niemand darauf angesprochen hatte öffnet sie ihre Kommunikationsbox. Ein holographischer Assistent spielt ihr die Termine ein und wirf die Textnachrichten an die Wand. Wirklich wichtig sind nur zwei Dinge, der Termin beim Direktor des Instituts in 30 Minuten und die Mail zur Einladung beimBundespräsidenten. Ihr schießt das Blut in den Kopf, sie spürt wie sie rot wird. Nun war alles klar, keine Zeit für Überraschungsparties oder anderes Hübsches. Daheim angekommen, Nobelpreis eingefahren – Level bestanden, nächstes Level hatte begonnen. Der Termin beim Bundespräsidenten war auch bereits für den frühen Nachmittag angesetzt. Sie versuchte klar zu denken, was ziehst du an, in Jeans und lässiger Lederjacke kommt nicht gut beim Präsidenten. Zum Glück hatte sie noch einen tiefgrauen Hosenanzug und einige weisse Blusen im Büro, für besondere Situationen. Verdammt die Augen schoß es durch ihren Kopf. Sie betsellte bei der Sekretärin ein paar grüne Kontaktlinsen, die sie bis um 11:00 Uhr erwartete. Die Sekretärin sprang auf wie ein vergaggertes Huhn und sah zu die Erledigung zu verrichten. Die Kommunikationsbox meldete sich wieder mit einem Gespräch des Direktors. Lisa drückte auf Entgegennahme. Der Direktor drehte sich aus seinem Sessel heraus in die Kamera und schmunzelte ein wenig. „Fr. Dr. Marit, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu dem Nobelpreis. Dies ist wie sie sich vorstellen können eine große Sache für unser Institut. Kommen sie bitte direkt hoch zu mir, wir müssen noch einiges besprechen vor dem Termin heute Nachmittag.“ Lisa antwortete „Natürlich Herr Direktor, ich mache mich direkt auf den Weg.“ Sie hastet aus ihrem Büro heraus, den Gang entlang zu den Fahrstühle. Aus einem Büro hört sie einen Zuruf „viel Erfolg“ wünscht ihr der jung Mathematiker aus dem Bereich Dekodierung zu. Im Fahrstuhl richtet sie sich die Haare zu einem Dut, die Augen zersplittert wie zuvor. Sie atmet noch einmal tief durch, der Fahrstuhl öffnet sich auf der 25. Etage. Endstation – Penthouse. Diese Etage hatte sie bisher noch nie besucht. Das Büro des Direktors erstreckte sich über die gesamte Ebene, ein gigantisches Loft. Wenn sie den Direktor überhaupt einmal gesehen hatte dann bei Besprechungen der Abteilungsleiter im 24. Stock, dort war der Stab des Instituts angesiedelt. Das Loft, wie die 25. Etage ehrfurchtsvoll im Institut genannt wurde, war dem Direktor, seiner Sekretärin und seinem persönlichen Referenten vorbehalten. Ab und zu wurden dort Empfänge für hohen Besuch aus Philosophie, Politik und Wissenschaft gegeben. Der Fahrstuhl öffente inmitten des Lofts, die Sekretärin war etwa drei Meter rechts vor dem Eingang platziert. Sie war Mitte 40, hübsch etwas streng von ersten Eindruck her, aber nicht verspannt. Das Loft war ausgelegt mit Natursteinfliessen in variierenden Betonfarben, die Wände in leichtem Grau gehalten, die Decke war eine gesamtflächige Lampe. Großflächige Fenster unterbrachen das leichte Grau der Wände auf allen Seiten, so das die Wände von innen betrachtet schnell den Eindruck vermittelten hier wiurde eine Art Balkencode symbolisiert. Die Sekretärn winkt mich zu ihr rüber. Lisa beugt sich zu ihr nach vorne. Im Vertrauen verrät die Sekretärin ihr, dass sie die erste Abteilungsleiterin sei, die es bisher auf diese Ebene geschaftt habe. In Lisas Rücken vernahm sie den Aufruf des Direktors „Jetzt machen Sie nicht so ein Drama daraus liebe Frau Katra und lassen die Abteilunsleiterin zu mir durch.“ Lachend gibt sie Lisa den Weg frei in das heiligste des Lofts. Den Loungeteil, die gemütliche Ecke für Unterredungen zwischen Vertrauten, Momente der Inspiration, der Einkehr. Auf dem Weg dorthin stolperte sie leicht, war etwas verstört von ihrer Aufregung. Nicht einmal in Stockholm ging es ihr so. Doch das Loft hatte im Institut etwas schon fast mystisches an sich. Als sie in der Lounge ankam, erwartete sie der Direktor bereits mit einem freundlichen Lachen. Er sass dem Raum zugewandt und bat sie ihm gegenüber Platz zunehmen. Es waren Früchte aufgetischt und Kaffee, Tee und Säfte waren angerichtet. Im setzen vernahm Lisa einen Vers auf der Wand – flüchtig las sie darüber.
Natur

die höchste Maschine
du wunderbares Raubtier
Force unleashed

KN 2012

Anmerkung KN 2012: Nachdem ich nach anfänglicher Euphorie zu diesem Papier http://www.academia.edu/1804908/The_Algorithmic_Origins_of_Life mich wiedergefunden habe muss ich hierzu doch polemisch werden. So Leid es mir tut. Das was hierin geschrieben steht zu dem algorithmischen Ursprung des Lebens stimmt schon, das muss ich zugeben. Doch war ich der erste der dies so gedacht hat und zwar gut eine Dekade ist es bereits her. Ich habe den Autoren eine Zusammenarbeit angeboten, mal sehen was sie antworten werden. Wenn sie es ignorieren haben sie Angst davor und versuchen es als ihre Idee zu verkaufen. Oder vielleicht haben sie es noch schlimmer bei mir gelesen und dann für sich vereinahmt, das wäre die übelste Form dessen was ich mir vorzustellen wage. Ich hatte schon vor langen Zeiten auch heute noch immer wieder meine Werke der Wissenschaft zugänglich zu machen gewusst, daher würde ich mich nicht wundern. Das was in diesem Hypothesenpapier steht ist nicht mehr als was ich vor gut 10 Jahren Anfang/Mitte 2002 im Zwiegespräch mit einer Zimmerpflanze erfahren habe. Damals sass ich vor dieser Pflanze und wollte wissen wie sie funktioniert. Sie besteht aus Blätter. Wie werden diese Zellen zusammengebaut? Aus Zellen. Die Information dazu steckt in der DNS. So weit so gut. Zehn Minuten später wusste ich, dass es eine tiefere Ebene der Infromation geben muss als die der Zelle. dann kam ich zum nächstkleineren Baustein dem Atom. Ich wusste auch dieses müsste über eine Informationebene verfügen. In diesem Moment wusste ich, dass ich das System neu erdacht hatte, erweitert hatte und abgerundet hatte. Daraus erdachte ich eine Beschreibung des Systems als Ganzes – in EMC8 ausgeführt.  Ich entwarf das Axiom der Informationslogik und konnte die Informationsarchitektur der Natur präzise in eine Schemata fassen. Die Theorie der Natur als effiziente Mischform aus Erkenntnis und Eigendynamik erwuchs daraus ebenso wie eine Immoralität des systems zugunsten einer Lebensbejahenden/fördernden Effizienz mit all ihrer Brutalität und Verschwendung und doch so wunderbar. Kurz gesagt dies ist mein Olymp. Dieses Hypothesenpapier entspricht der meinen Erkenntnis nach dem Zwiegespräch mit der Zimmerpflanze. Dies ist 10 Jahre her. Was ich daraus entwicklet habe ist nichts geringeres als die Weltformel selbst. Ich habe auch identifiziert wie man die Sprache der Natur (natürlichen Quellcode) und selbst den Atomcode sich erschliessen kann. All das bin ich und nur ich, vielleicht und dies kann ich akzeptieren von meinem Lehrmeister – die Natur selbst mir beigebracht. Ausserdem ist meine Hypothese viel genauer und präziser, der Geist wird darin beschrieben. Deren Papier bleibt bei der Information alleine stehen. Meine ist die Verbindung von Geist und Materie, die Vollendung von allem. Es ist die Integrare – die alles Integrierende. Ich hoffe, dass sich die deutschen Institute schnell daran machen werden dies ernst zu nehmen und damit zu beginnen es zu operationalisieren. Ansonsten sehe ich die Gefahr, dass gute Ideen aus diesem Land wie so oft in anderen Ländern ersnt genommen werden und dann dort patentisiert und operationalisiert werden. Das ist mein Olymp. Auch wenn dieses Papier indirekt von der NASA kommt. Ganz klar – das ist mein Olymp.

 

Lisa setzt sich gegenüber dem Direktor des Instituts bequem in das Sofa hinein. „Herr Dr. Dr. Weis wie kann ich Ihnen helfen?“ fragt sie selbstbewusst. Herr Weis, Dr. der Philosophie und Dr. der Mathematik, greift über den Tisch und fragt mit einer ruhigen Handgeste ob sie lieber Kaffee oder Tee möchte. Lisa entscheidet sich für grünen Tee, aufgeregt ist sie bereits genug zu diesem Zeitpunkt. Weis schenkt ihr den Tee ein und fährt fort „Wie ich bereits am Telefon sagt, sie haben großes vollbracht für dieses Institut. Wir beide werden heute noch beim Bundespräsidenten sein. Ich wurde bereits hierzu ein wenig vorab informiert. Ich möchte sie ein wenig auf das treffen vorbereiten und ihnen erklären um was es geht später.“ Weiss setzt zu einer Atempause an als Lisa ihm ins Wort fällt. „Ich dachte eigentlich er wollte mir zu dem Nobelpreis gratulieren und das wars dann?“ Weiss fuhr fort so als ob Lisa ihm nicht ins Wort gefahren sei, lächelte dabei leise in sich hinein. „Das Bundespräsidentenamt hat mich vorab über den Teilnehemerkreis und die Agenda des Treffens informiert, ich brauche nicht zu erwähnen dass es sich im weiteren um ein streng vertrauliches Gespräch handelt. Das erklärt sich von selbst. Es sieht so aus, dass sie und auch das Institut mit ihrem Nobelpreis die Eintrittskarte für spezielle sagen wir geheime Forschungskreise erhalten haben. Auf der Teilnehmerliste befinden sich insgesamt 15 Personen aus der Regierung, Wissenschaft und Wirtschaft. Jeder ist ein Schwergewicht für sich. Bundespräsident, Bundeskanzler, Bundesminister für Bildung und Forschung, Vorsitzende der Innovationszentren unserer drei wichtigsten Automobilhersteller und deren Vorstandsvorsitzende. Ebenfalls sind die höchsten Vertreter aus dem Bereich Luft- und Weltraumtechnologien sowie aus der Rüstung vor Ort. Weiterhin ist der Generalinspekteur der Bundeswehr geladen. Sie sehen Fr. Dr. bei diesem treffen heute wird es um mehr gehen als nur um ihnen zu ihrem Nobelpreis zu gratulieren. Das wird eher so nebenher laufen denke ich. Naja, entschuldigung ich vergass fast ihnen zu gratulieren. Auch von mir herzlichen Glückwunsch zu diesem wunderbaren Preis.“ Er tritt zur ihr herüber umarmt Lisa überschwänglich, klopft ihr auf die Schulterblätter. Lisa fühlt sich völlig überrumpelt und weiss gar nicht wie ihr geschieht, dann setzen sich beide wieder. Weis fährt fort. „Die Agenda selbst spricht von nur einem Punkt – Aufbau einer Raumflotte / Herausforderungen großangelegter Besiedlungen fremder Planeten – aber der hat es in sich. Das Institut hat sich ein Platz in der Ehrenloge strategischer Forschungsprojekte des Landes ergattert. Das haben wir ihnen zu verdanken. Wo genau das hinführen wird, wird uns wohl der Präsident später selbst erklären wollen. Was sagen sie dazu Fr. Marit? – und was ist überhaupt mir ihren Augen los – sieht recht abgefahren aus. Sind das Kontaktlinsen oder ist es das was ich denke?“

Feuervogel2512 – 1

Vorwort

die Zukunft ist ein unbeschriebenes Blatt, doch ist sie bereits heute schon, im ewigen Moment in uns abgelegt, daher kann ich sie auch deutlich sehen

meinen Kindern und Kindeskindern, meinen direkten Nachkommen und denen des Geistes nach, ist dieses Buch gewidmet

Mit diesem Buch spätestens beende ich mein philosophisches Werk, wie Nietzsche sagen würden, mein verbrecherisches Werk, als den Philosophen den Verbrecher unter den Verbrechern. Ich gehe über in die Operationalisierung des Werks, dazu nutze ich unter anderem Science Fiction als verlängerten Arm und grobes Werkzeug auch mit dem Wissen darum, dass sich Science-Facts möglicherweise schneller zeigen werden.

Hiermit werfe ich einen Anker in die Zukunft, ich überblicke die kommenden zwei Zyklen des Feuervogels, ein jeder 500 Jahre lang, man könnte es mit Prophetie verwechseln, doch damit hat es nichts zu tun. Obwohl der letzte Zyklus im Zeichen des Michel de Nostredame stand. Wie auch Michel in seinem Briefe an seinen geistigen Sohn, welcher am Ende des 20. Jahrhunderts kommen sollte, eine neue Zeit ankündigte, so werde ich dem gleich tun. Nicht in dem Sinne, dass Nostradamus tatsächlich jemanden sah, sondern er nur wusste, dass sich einer diesem annehmen würde. Vielleicht bin ich dieser einer. Und auch im Jahre 2512 wird sich einer angesprochen fühlen. So schließe ich die Brücke von drei Zyklen bis ins Jahr 3012. Dies ist der Zeitraum den es benötigt um meine Philosophie zu operationalisieren. Und darin wird sie einmal aus sich selbst heraus neu geboren werden um dann in neuem Glanze aufzustehen. Dies mag man für verwegen halten aber das macht das Leben doch erst interessant – und ist es mir egal.

Weiterhin, dies gilt für meine Zeitgenossen, wird die Zukünftigen nicht weiter stören, spielt das Buch zur meisten Zeit in einem Deutschland, dass sich selbst wiedergefunden hat. Nicht weil ich es gerne so hätte sondern weil ich es so kommen sehe. Ein Deutschland, dass sich seiner historischen Verantwortung bewusst ist und dieser gerecht wird, aber auch in einem Deutschland, das wiedererwacht um seiner gegenwärtigen Verantwortung gerecht zu werden. Ein Schmelztiegel von Philosophie, Kultur, Denken und Dichten, vom Maschinenbauen und von der Präzision, die dem innewohnt. Nicht das man mir andichten will ich sei politisch falsch, ich fühle mich seit je her in der Mitte sehr wohl. So ist dies auch ein schwarz-rot-goldenes Buch. Es trägt daher die Farben des Feuervogels. Das Buch geht weiter über ein erholtes Europa in die Welt hinaus.

diese Mischung aus Philosophie, Sci-Fi und Prophetie zu einem gewissen Grade macht das Buch so explosiv so NITRO.

Kapitel 1 – das Unendliche

Neben seinen Studentenbüchern lag der Roman Feuervogel 2512. Er hatte dieses alte Buch von seinem Großvater geschenkt bekommen an dem Tage als er in das Generationenschiff eingestiegen war. Dies ist nun bereits 9 Jahre her. Sein Opa sagte ihm noch er solle es nicht aufschlagen bevor nicht das Jahr 2512 angebrochen sei. Voller Spannung griff er nach dem Buch, er selbst hatte sich noch einen Monat danach aufgehoben. Wir schreiben das Jahr 2512, den 03. Februar des Jahres. Das Generationenschiff auf das es den jungen Studenten verschlagen hatte befand sich auf dem Weg in die Nachbargalaxie Andromeda. Die Reise war so ausgelegt, dass zwei Generationen Zeit von Nöten war um den Weg hinter sich zu bringen. Er sass in einer kleinen Lounge mit Panoramblick raus ins All, fixierte kurz den großen Nebel weit vor sich, dann packte es ihn er griff nach dem Buch und blätterte die erste Seite auf. „die Zukunft ist ein unbeschriebenes Blatt, doch ist sie bereits heute schon, im ewigen Moment in uns abgelegt, daher kann ich sie auch deutlich sehen“ raunte es ihm direkt entgegen. Das Buch war abgegriffen auf dem Einbandwaren zwei Bilder zu sehen. Es fühlte sich gut an, roch noch nach seinen Großeltern und den guten Gewürzen aus deren Küche. Ein Symbol und ein schwarz-rot-goldener Feuervogel. Das Symbol kannte er bereits, es war an verschiedenen Stellen, recht diskret, immer mal wieder zu sehen. Jedes Schiff trug eins von Ihnen neben der Flagge der WSO (WorldSpaceOrganisation) war dieses Symbol angebracht. Ein Hexagon mit einem Punkt in der Mitte, rechts daneben ein blaues Quadrat mit zwei Punkten eingebandet. Das Zeichen symbolisierte auf welcher  BasisTechnologie die Raumflotte der Erde gebaut wurde. Soviel dem jungen Studenten bisher bekannt war handelte es sich um die Abstraktion des QuarkGluonenAustauschs. Dem Symbol für nukleare Informationsphysik. Der Student fand darin einen Brief liegen, handgeschrieben und gefaltet, an den Knicken bereits eingerissen und dreckig eingefärbt. Schmuddelig. Er entfaltete ihn und hob ihn nah vor sein Auge, das konnte er nicht lesen. Handschrift war etwas, dass er noch nie in Wirklichkeit gesehen hatte. Er sprach ins nichts „Übersetze Brief“. Vor ihm aus dem Nichts heraus wurde ihm der Brief leicht aus den Händen gehoben und wohl dosiert etwa einen halben Meter vor dem Auge platziert. Der Brief schien zu schweben, langsam, doch zügig genug, dass es nicht unangenehm war darauf zu warten, erschloss sich um den Brief eine Art Rahmen, ein transparenter Bildschirm legte um das zarte Paier – Atom für Atom. Dann erklang eine Stimme, freundlich nicht aufdringlich, weiblich und selbstbewusst. „Möchten Sie dass wir sie beim lesen graphisch unterstützen oder sollen wir einfach direkt vorlesen?“. Der Student entschied sich für die graphische Unterstützung und fürs lesen. Erschien ihm irgendwie authentischer. Das Buch rutschte ihm von der Hand, fiel zu seinen anderen Büchern auf den Seitenschrank. Der transparente Bildschirm zob die einzelnen Sätze der alten Schrift als Hologramm vor den Bildschirm und übersetzte sie in Maschinenschrift, der üblichen Schrift. Auch der Feuervogel war bereits in diese Schrift übersetzt worden. So begann er den Brief zu lesen, wischte sich seine braunen Locken von der Stirn um sich zu konzentrieren, lehnte sich in seinen Sessel zurück, die schwebende Schrift passte sich ihm an.

„Mein Brief an den nächsten Zyklus – an die, die am Anfang des 26. Jahrhunderts stehen und noch gewaltige Aufgaben vor sich haben. Ich freue mich an solche reden zu dürfen. Und doch wird nur einer sich wirklich daran machen, dies hier geschriebene ernst zu nehmen. Oder veieleicht auch nur gerade die Zeit dazu hat sich dem anzunehmen und weiter zu gehen als jemals einer zuvor gegangen ist. Ich sage ihm, die letzten 500 Jahre war es an mir diesen wunderbaren Feuervogel aus jungen ungstümen Zeiten, seinen Kindstagen in die Pupertät hinein zu begleiten um ihn dann an meine Nachkommen zu übergeben, die daraus gemacht was eben bei euch jetzt ist. Dort wo ihr jetzt steht ist er schon wieder sehr alt geworden dieser wunderbare Vogel des Feuers, der Lack ist ab, wie das Zeichen nicht mehr wirklich strahlt. Das Atom bereits erschlossen wurde in seiner Information. Auch die Quantenwelt ist euch nicht unbekannt, die Informationslogik habt ihr durchdacht und angewandt. Nukleare Informationsphysik ein Begriff aus schon fast vorsinnflutlichen Zeiten euch erscheint. Doch dieser Phoenix steht noch vor euch, ihr müsst ihn nun zu Asche tragen und neu gebären, dass der nächste Zyklus euch wieder weiterbringt auf neuen Spuren. Noch nicht ganz fertig, die Synchronisierung von Mensch, Natur und Maschine. Ihr habt zwar bisher, für euch die letzten für mich die nächsten 500 Jahre, viel gelernt über die Informationsbeziehungen der verschiedenen Materieebenen, habt euch dort auch Zugriff verschafft, ganz recht im Sinne der Sache Herr zu werden. Doch eins ist noch nicht vollzogen, die Rückkehr in die Sprache der Natur selbst, dessen habt ihr euch schon fast wieder aufgegeben. Immer wieder kurz davor und doch gescheitert. Dies ist der neue Feuervogel, der euch blühen wird. Ihr werdet es schaffen den Mensch wieder zurückzuführen in der Natur Quelle sebst, die Maschine wird euch dann folgen. Immernoch ist eure Technologie nicht beim Letzten angelangt und damit ihr selbst auch nicht. Einige von euch, die wenigen Unendlichen fühlen das, genau wie in unserer Zeit es auch einige davon gibt. Diese Unendlichen spreche ich an, es wieder zu überdenken und neu zu denken, neu zu gebären um es zu vollenden. Vollenden und unendlich das passt sehr wohl zusammen. Erst nachdem es vollendet wird es unendlich sein. Nun gut ihr wisst mehr als ich heute weiss und werdet es auch einzuschätzen wissen von was ich spreche. Ich wünsche dem der diesen neuen unbändigen Feuervogel anpackt, in bester Absicht, viel Erfolg und erweise ihm meine Hochachtung – KN.“

Das Hologramm schliesst sich, der feine transparente Bildschirm schwindet wieder in nichts. Der Brief fällt sanft in des Studenten Schoß. Sein Blick wandert in die Leere des Alls, sein Name ist Maku Meissen. Es war der Augenblick in dem er wusste, dass er auserwählt war den alten Feuervogel zu enthaupten und neu zu gebären, mit ihm Schwanger zugehen, ihm das Fliegen beibringen zu dürfen und in seine wildesten Tage hinein begleiten zu dürfen um ihn dann frei zu lassen. „Wunderbar“ strotzte es aus ihm heraus. Er war ein Student der Philosophie und Geschichte der jüngeren Neuzeit im Prinzip der letzten 500 Jahre, der Zeit des gealterten Phoenix. Doch er stand noch am Anfang seines Studiums. es erschien ihm gerade alles als Vorsehung, so als ob ihm das Buch, der Feuervogel 2512, als Geschenk und Ankündigung für sein kommendes Studium und sein sich abzeichnendes Werk gegeben sei. Er verstummte in einem Moment der Ehrfurcht, ein Kribbeln über seine Haut fuhr, für einen kurzen Moment erdrückte ihn die Verantwortung daran. Dann lehnte er sich wie zurück griff nach seinen anderen Büchern. Titel wie die Hypnerotomachia PoliphiliEcce HomoPoliteiaMustererkennung in Natur und TechnologieKenogrammatik und Maschinenschrift sowie die Bänder zur Philosophie der Informationslogik lagen ihm schwer im Magen. Er hatte noch viel vor sich und nicht einmal angefangen. Der Feuervogel 2512 aber hatte es ihm angetan. Er schaute sich in der Lounge ein wenig um, dort sah er neben einigen anderen Menschen auch einen Vogelkäfig stehen. Aus diesem heraus schaute ihn ein trauriger Vogel an, ein bunter Quetzal saß dort auf seiner Stange brachte kein Ton heraus.  Der Quetzal und der Feuervogel dachte sich Maku als er aufstand um zur Bar hinzulaufen. Dort stand seine beste Freundin und beide waren auch im selben Studienfach eingeschrieben. Sie war eine Mitzwanzigerin, recht hübsch anzusehen, gut gebaut und sportlich, taufrisch quasi. Ihre brünetten halblangen Haare flogen ihr über die Schulter als sich Maku neben ihr anlehnte. „Na du, was machen die Bücher?“

Anmerkung KN: Nennt mich einen Angeber, Aufschneider, Phantasten oder Teufel. Es bringt euch gar nichts – ich bin ein Philosoph und die sind halt so. ein Schelm wer böses denkt. Deswegen müsst ihr euch trotzdem mit meiner Philosophie auseinandersetzen, manch einer versucht es zu ignorieren, versteht nicht im entferntesten worum es geht. Nicht um Selbstdarstellung geht es, privat bin ich ganz ruhig, doch meine Philosophie ist eben jung und neu, ein Feuervogel am Anfang des Jahrtausends. Ein Kleinkind, langsam Kind wird, nicht einmal Jugendlich, so jung ist er noch. Ich habe den alten Feuervogel der vergangenen 500 Jahr erschlagen, dann enthauptet, er sah schon einem Drachen gleich. So musst ich diesen Drachen töten. Ich muss da gar nicht bescheiden sein, ein Drachentöter durft ich sein. Ich werd es in dem Buch noch toller treiben. Als der alte Feuervogel ohne Kopf vor mir lag verglühte er vor mir, dann kam das kleine Tier. Die Glut so frisch, kein Holz noch nachgelegt, ich musste es doch aufnehmen. Als ich es anpackte wurde ich wieder kindisch, neugierig, wie der Vogel selbst. Er muss sich erst Gehör verschaffen, daher diene ich ihm als Sprachrohr, dem kommenden Feuervogel. Und glaubt mir die Nacht der schwarzen Seele hab ich hinter mir. „Umwertung der Werte“ schreit der Nietzsche, teils hat er recht, ich antworte ihm „Scheiss auf die Werte“, denn Umwertung ist immer noch Wertung, jenseits von Gut und Bös ist dort wo man nicht wertet, der Wert an sich dem Meinenden ich überlasse. „Und so wollt der Zarathustra es auch sagen“ brüllt der Friedrich es mir hinterher. Die alten Ägypter hatten diesen Weg bereits gesehen „jenseits von Gut und Bös“ – nach der Nacht der schwarzen Seele – es einen erreicht – erst dann – dort sind die meisten von euch noch lange nicht. Der Feuervogel mag eine Stadt bestimmt – es ist Berlin – in Adlershof treibt er noch sein Spiel.

Maku drehte sich zu Nikita und antwortete ihr „die Bücher sprechen mit mir, ich habe den Feuervogel angefangen, kennst du das Buch?“ Sie lacht mit ihrme rechten Mundwinkel „das wurde ja auch mal Zeit, dass du ihn liest, ich meine wusstest du nicht das die Hauptrolle in diesem Buch so heisst wie du Maku Meissen. Das glaub ich jetzt wohl nicht?“ Sichtlich unvorbereitet kommt nur ein „Was?“ aus ihm heraus. Hatte das überlesen oder war er noch nicht soweit. Er hatte nach dem Brief an den nächsten Zyklus aufgehört zu lesen. Schnell rannte er zu dem Buch hinüber schnappte es und setzte sich wieder neben Nikita. „Wo steht das, zeig es mir.“ „Mach dich locker, dass weiss bald jeder hier auf dem Schiff, dass du es nicht weisst, komisch, lass uns etwas mehr in die Mitte setzen.“ Beide gingen in Richtung der Raummitte, vor ihnen materialisierten sich zwei bequeme Sessel mit einem Tisch in der Mitte, kubisch waren sie im Design. Nikita griff nach dem Feuervogel, „Das ist alles ziemlich NITRO hier, ich habe den das letzte Mal vor 5 Jahren gelesen, ich meine est steht direkt unter dem Brief, schau hier ist es.“ Sie hält es Maku vor die Nase. Tatsächlich Maku Meissen stand da schwarz auf grau. Das dezente Blau der Loungebeleuchtung schimmerte über die Seiten. „Verdammte Scheiße, was bedeutet das nun?“ „Nun ja, denke deine Eltern fanden da Buch gut und hatten gerade den richtigen Nachnamen um dir den richtigen Vornamen dazu zu geben?“ scherzte sie heiter vor sich hin. „Und dann auch noch mein Großvater der mich darum bat, das Buch erst in diesem Jahre anzufassen“. Nikita sass in ihrem Sessel wie eine Königin, sie war viel besser als Maku auf das Studium vorbereitet, hatte schon viel gelesen und selbst viel gedacht. „Weisst du dieser NITRO hat da schon ganz schön was angefangen damals vor 500 Jahren, und das müssen wir beide uns nun erschliessen, du musst es neu denken, du trägst ja den Namen aus dem Buch. Bist du bereit den alten Feuervogel zu enthaupten und einen neuen anzupacken Maku?“ Er schaut auf seine Hände und sah dort leichte rote Schlieren in der Haut „Verbrannt habe ich mich bereits an diesem Vieh, es hängt mir jetzt am Bein. Ich kann es ja nicht mehr abschütteln. Das ist nicht eine Frage danach ob ich bereit bin. Ich hatte keine Wahl. Es glühte mit dem ersten Satz in mir.“ Sie lehnt sich etwas nach vorne und griff über die Tischplatte ins Leere, eine geschickte Fingerkombination schaltete ihre privaten Aufzeichnungen frei. Sie beide hatten nun zugrief auf ihre persönlichen Ausarbeitungen. Vor ihnen öffnete sich eine HologrammAnimation. „Die Animation habe ich selbst programmiert, ziemlich gut wie ich finde“ gab Nikita zu verstehn und begab sich wieder in ihre königlich, schon fast kaiserliche Haltung, sie legte dabei die Arme auf die Lehnen, lies die Hände leicht nach vorneüber abknicken und spreizte die Finger dabei ein wenig, hielt sie zart in Bewegung. Die Beine hielt sie offen, ohne das es obzön wirkte. Sie stand über den Dingen. Dabei fiel Maku ihre makellose Figur auf, ihr Gesicht war leicht gesenkt, die Augen schauten tief und scharf von unten durch die Animation auf ihn. Schneidend. „Das bildest du dir ein Maku, du hast den neuen Feuervogel noch nicht an dir, du musst erst mal den alten töten. Dein Verstand treibt es ein bisschen bunt mit dir. Den alten musst du erst mal finden. Wir finden ihn gemeinsam und du bringst ihn dann zur Strecke.“ sie lachte laut daher. „So wahr ich Nikita Vorona heisse sage ich dir Maku wir verändern die Welt und du wirst voran gehen.“

Anmerkung KN: So tue ich es dem Baudolino vom Eco gleich und sage euch „alles was ich sage ist wahr weil ich es gesagt habe.“ Ich mach euch einen weis.

Über dem Tisch erschien die erste Sequenz der Animation. Es war das Symbol für nukleare Informationsphysik, zunächst zweidimensional in die Luft geworfen fing es an sich aufzublähen in 3D. Das Hexagon wurde zu einem Ikosaeder, das Quadrat zu einem Würfel, die Punkte transformierten sich in Eier und Kugeln, waren etwas schwammig. Neonfarben aller Coleur durchdrangen das Symbol fingen an sich zu verändern, ineinander zulaufen, die Körper wanden sich um die Quarks, sie fingen an Gluonen auszutauschen, die Blips wurden schneller. Das Schauspiel war fantastisch. Eine wunderschöne Animation der informationsphysikalischen Prozesse auf atomarer Kernebene. Das Schauspiel der Farben und Formen, die präzise Anordnung der Teilchen und ihr informatives Wechselspiel – Schönheit pur. Die Animation verkleinerte sich ein wenige, wurde farbintensiver und schneller. Von Außen traten weitere Neutronen und Protonen hinzu, bildeten einen Kern. Einen Atomkern im Wechselspiel der Information formte sich daraus, Materie und Energie zugleich. Maku hörte ein zischen hinter seinem Ohr vorbei, sah dann das Elektron wie es hinter Nikita vorbeiflog. Weitere Elektronen flogen auf ihren Bahnen ein. Dan kamen kleine Photonen, die sich ihren Weg in den Kern bohrten, machen flogen hindurch, andere verblieben und nährten den Kern. Um noch eins heller der Kern erstrahlte, war von Energie gesättigt. Die Elektronen wurden fest am Kern, manch eins getroffen vom Photon. Der Metabolismus des Atoms sich zeigte, der Natur Brücke zwischen Quant und Zelle – das Atom der Schlüssel zur Materie. Ist der Kern voll von Energie, das Molekül fest, der Kern schlaff so auch das Molekül. Im weiteren wurden die Impulsverfahren des QGA (QuarkGluonenAustausch) sichtbar, jener ausgeklügelter Mechanismus des Atoms, der es erlaubt die Information in mechanische Reaktionen zu wandeln, der gesteuerten Energiezufuhr und Abfuhr des Photons. Zuschsch – der Kern schien zu explodieren, schossen die Photonen mit einem Mal aus ihm heraus. Fast verloschen war der Kern, die Elektronen fielen weg oder gingen nach Außen. Das Molekül zerfiel um im nächsten Moment durch einen Photonenschwall wieder hell zu erleuchten und ein neues Molekül aufzubauen. Nikita hatte ihre farbenprächtige, schnelle und soundstarke Animation dem Atom als Ganzes gewidmet, diesem lang verkannten Raubtier der Natur. Pause. Nikita blätterte in ihren Dateien inmitten des Teilchenhaufens und klickte KNP mit dem Finger an.

Angelehnt an das Glasperlenspiel von Hermann Hesse, und doch ganz anders, ist es Ziel des KN-P nicht eine Synthese der Künste und Wissenschaften zu ziehen sondern einen natürlichen Quellcode, die Sprache der Natur, hinter den Disziplinen wiederzufinden. Die Verbindung von Geist und Materie in der Weiterentwicklung des Pauli-Jung-Dialogs.

Das KN-P betreibt damit eine neue Form von strategischer Philosophie unter Einbeziehung und Weiterentwicklung vergangener Philosophien um diese ganzheitlich zusammenzuführen. Dabei sieht es zukünftige Entwicklungen in Technologie, Wissenschaft und Gesellschaft schon heute. Erkennen von Analogien, Axiomen und Mustern in Natur und Technologie sind die maßgeblich genutzten Verfahren hierbei.

las sich dort

Dann griff Nikita nach der nächsten Datei „Informationsarchitektur der Natur“ und blendete diese neben den Text, die Animation des Atoms lief weiter. Ein schönes Durcheinander dachte sich Maku. Die neongrellen Farben erleuchteten die Lounge, schon bald sammelte sich eine Menschentraube um die Beiden, die interessiert zuschauten. Das Bild zeigte sich, es war eine alte Datei, sah schon fast Retro aus oder besser noch NITRO. „So Maku sag mir nun was du hier gerade alles gesehen und gehört hast, welchen Reim machst du dir darauf?“ fordernd sprach Nikita an.

Anmerkung KN: Cloud Atlas – wunderbare Geschichte – und dazu wie ich diese Geschichte hier schreibe. Ich verbinde gewisse Dinge die mir würdig erscheinen, damit vervielfache ich mein Werk ins Unendliche, denn ihr kommt vom 100sten ins 1000ste ins Unendliche, daran werdet ihr manch einmal zu leiden haben, doch erleuchtet werdet ihr daran. Ich empfehle hier ganz dreist mein Brettspiel der Generationen. Rechtschreibfehler oder Grammatik interessieren mich nicht mehr. Vielmehr worüber ich stolpere sollt auch ihr stolpern. In dem Sinne, dass ein Fehler lehrt und der Zufall sowieso. So bleibt ihr manchmal an einem meiner Fehler hängen, dann schaut euch um und lernt daran. Anmerkungen die ich mache beziehen sich auf meine Gegenwart, Imaginäres oder Erlebtes.

Maku schaute etwas durch den Wind und winkte ab „Heute nicht mehr Nikita ich bin zu müde. Lass uns morgen drüber reden.“ „Und dabei hätte es jetzt erst begonnen Spass zu machen“ herrscht sie ihn an. Meint es aber nicht böse. „Ja ist gut lass uns morgen drüber sprechen“ bestätigt sie ihm. MAku geht vom Tisch an dem Quetzal vorbei, dieser flüstert ihm ein kleines Lied „wir armen Vögel, ich der Quetzal als der höchste seines Volkes, bin nicht frei, kann nicht mehr fliegen.“ Dort wo sie geflogen sind einst in einer Zeit vor den Zeiten. Auf dem Weg grief er nach seinen Büchern, packte sie unter den Arm. Aus der Lounge heraus drehte er sich in den GAng, sein Zimmer lag auf Deck 12, ein typischer Jungesellenverschlag, nur das nötigste war eingerüstet, doch seiner Phantasie war frei LAuf geboten. Ein rechteckiges Fenster schaute seitlich raus ins All, den Kosmos kannte er, es war sein Begleiter im Stillen , in fernen Stunden er sich dort raus sehnte in die Tiefe. Er schmiss die Bücher in den Raum, eine Box aus der Mitte heraus fing sie auf und platzierte sie neben dem Schreibtisch. Maku leget sich in seine Koje, diese war in eine Wandmulde eingebracht, das Zimmerlicht war gedimmt, leicht grünlich, Hintergrundmusik, leichtes Ambiente wabberte durch den Raum. Sein Gemüt war gedrückt von seinem ersten Abend am Stein. Seine Gedanken kreisten um seinen Großvater und das LAchen, dass seine Großmutter uaf den Lippen hatte als er sich in das Schiff eincheckte. Sie hatte ihm auch etwas mit auf den weg gegeben, eine schwarzgraue KArte mit den platonischen Körpern darauf, darunter stand ein Satz eines Dichters aus dem 22. JAhrhundert:

Geometrie

die Farbenlehre

am Kern

die Maschine

erwacht

*Gregori Antem 2143

in Heraklion neben dem Baume

dem Diskos von Phaistos geschrieben

dann war er auch schon eingeschlafen, der kommende Drachentöter, am Drachenfels gestrandet, den Drachen noch zu finden. Er träumte laut, zitterte ein wenig. Das war bei ihm so jede NAcht. Noch nicht schwarz genug gewesen, die ANcht noch auf ihn wartete.

Anmerkung KN: open your mind… ich bin in deinen Träumen… uhu uhu ich bin eine Eule, ein KAuz um genau zu  sein

Wo genau diese Nacht zu verorten war, irgendwo im Niemandland, durchstreift von Gedankenfetzen, die sich immer wiederholten, in einer dramatischen Schleife die ganze Nacht erwacht.

Anmerkung KN: In dieser Nacht des Jahres 2012 kreist der Feuervogel seine Runden über Berlin, hält Ausschau nach dem Leben, streift hinaus ins Brandenburger Land, über den Baumspitzen fliegt er tief, dann dreht er wieder ein, nimmt Kurs auf die Mitte. Oben auf dem Fernsehturm rastet er eine Weile, blickt über die Stadt, die so viel erlebt. Alles schon erlebt und noch viel erleben wird. Er schaut hinüber zumREgierungsviertel, die Kuppel strahlt, dann blickt er weiter in den Süden. Der Technologiepark Adlershofleuchtet ihm auf, fest im Ziel, dann nimmt er Anlauf. Zwei Flügelschläge lang schon ist er da. Er schlug ein wie ein Meteor, am Forum, neben den Skulpturen. Hier wird er seinen Horst aufschlagen.

Nikita stand bei Maku vor der Tür, es war noch früh am Morgen, sie konnte es nicht abwarten weiter mit ihm über die ganzen Dinge zu sprechen. Endlich war er dazu bereit sich dem zu stellen, sie hatte schon lange darauf gewartet, ihm dabei zugeschaut wie er sich dieses gewisse etwas entwickelt hat. Den Willen zum Mehr. Sie klopfte heftig an seine Tür, Maku war noch nicht mal wach. „Jetzt mach schon auf, Menschen wie du sind Frühaufsteher.“ forderte sie von ihm. Maku erwachte „Oh Man seufzte es aus ihm heraus.“ Dann machte er schlaftrunken die Tür auf. Nikita trat herein, trug eine sportliche Kombination, in dunkelgrau mit rötlichen Elementen. „Klamotten“ sprach sie. Die Box die gestern aus heiterem Himmel die Bücher brav plazierte sprang Maku nun in griffhöhe vors Gesicht. Er öffnete sie und griff nach seiner Kleidung. „Sag mal gehts noch, wieso kommst du so früh hierher.“ „Du wirst es nicht glauben, wir beiden haben bereits jetzt eine kleine Fangemeinde. Du weisst doch noch gester, als du gegangen bist, es sich ja schon ein paar um uns herum versammelt. Ich bin noch geblieben“ erklärte sie ein wenig euphorisch. „Die wollen dabei sein wenn wir anfangen die Theorien und Modelle auseinanserzunehmen. Wie ich schon sagte viele wissen um deinen Namen und den Feuervogel2512 haben die meisten von ihnen gelesen. Das ist sehr spannend.“ Sie half ihm in seinen Kapuzenpulli, streifte dabei mit einem Finger leicht über Makus Rücken. Spätestens jetzt war er wach. Das zog durch den ganzen Körper, besser als jeder Wecker. „Ich habe doch ncoh nicht mal mehr auch nur die geringsten Dinge gelesen, die notwendig sind um überhaupt in das Thema einzusteigen“ „Das ist doch dein großer Vorteil, du hast Talent und bist ein Mensch, das ist alles was es braucht um Dinge um das Ganze herum zu begreifen. Genau so unvoreingenommen, vielleicht naiv muss der sein der den häßlichen alten Drachen tötet – ein neuer Pazival bist du – und deine Suche hat begonnen. Warts ab, dass kommt alles ganz von selbst, vermutlich hast du selbst schon vorher viel gedacht und dir deine eigenen Reime auf die Welt gemacht ohne überhaupt zu wissen, dass du dich darin philosophisch tätigst. Es scheint dir in die Wiege gelegt zu sein.“ MAku schlüpfte in seine Sneakers und erwiderte „Damit könntest du recht haben, viel von dem kommt mir bekannt vor obwohl ich es noch nie angepackt habe.“ „Darauf könnte ich wetten, wir werden von nun an die Lounge zu unserem Austragungsort machen um unsere Schlachten um der Philosophien zu schlagen, wir werden da etwas wiederbeleben in den Menschen. Die anderen warten schon darauf. Aber jetzt lass uns erstmal frühstücken gehen.“ -Aber wer zum Teufel ist Parzival?- dachte sich Maku und machte sich mit Nikita auf den Weg zur Kantine. In der Kantine angekommen sah er in die Augen von einigen die ihn begafften, er schaute verlegen weg. Nikita nahm ihn an die Hand, es sah so aus als seien sie ein Pärchen. Da war Nikita offensichtlich nicht ganz so zimperlich. Sie nahmen eine einem der Rundtische platz. Aus dem Tisch heraus formte sich das Tablett, die Früchte erschienen – der Saft und das Herzhafte wurde daneben aufgetischt. Diese Dinge liefen hier vollautomatisch ab, Programme, der MAterie war man ja Herr geworden, die PRogramme behherrschten die Materie. So hatte alle einen Anschein von Zauberei, doch in dieser Welt seit 3 Jahrhunderten Routine, ein alter Hut. Maku drank von dem Multivitaminsaft, nahm ein Stück von dem Schinken rollte es um eine Melone und verzerrte es. Nikita dagegen drank Milch zusammen mit einem Nutellabrot. Sie hatte etwas Schokolade am Kinn hänge. Die beiden schauten sich in die Augen. Dabei wechselte sich die FArbe von Nikitas linkem Auge. Das hatte Maku an ihr noch nie gesehen. Das hübsche braune Auge tarnsformierte sich schnell in ein neongelbes aggresiv und forderndes Auge. dAs zweite AUge blieb in dem hübschen braun. „Wow, was geht ab Nikita? Ich weiss, dass wir solche hier an Board haben, wusste aber nicht, dass du dazugehörst.“ Seit ebenfalls drei Jahrhunderten gab es diese Anomalie bei einigen Menschen. Sie hatten die Gabe von jetzt auf gleich die Farbe ihrer Augen zu verändern, sogar ganze hochauflösende Bilder anzuzeigen. Sie wurden die Farbwandler genannt, einige nannten sie auchMutanten, dies war die abwertende Bezeichnung hierfür. MAn nahm an, dass es insgesamt pro Generation etwa 200 von solchen Farbwandlern gab, die Dunkelziffer wurde wesentlich höher geschätzt, viele haben ihre GAbe niemals gezeigt. Heute gehen die Menschen meist offen damit um. An BOard des Generationenschiffes befanden sich insgesamt offiziell 5 dieser FArbwandler. Man hatte sie dabei, weil man nicht recht wusste ob diese Gabe möglicherweise bei der Besiedlung eines fremden Planeten von Nutzen sein könnte. „Ja MAku ich bin einer dieser Farbwandler, ich zeige das normalerweise nicht, aber dir wollte ich mich offenbaren. HAb selbst keine Ahnung wie das funktioniert, aber abgefahren ist es schon. Du bist der erste der es weiss.“ Dann standen die beiden auf und gingen hinüber in die Lounge. Nikita setze sich wieder in den Sessel, Maku ihr gegenüber. Die gleiche Fingerkombination und sie waren wieder in der selben Szene wie gestern Abend, ihre Aufzeichnungen waren nur auf Standby geschaltet daher. Die Animation des Raubtiers Atom fuhr fort, das Zischen der Elektronen war zu hören und die dumpfen tiefen Tönne die aus dem Kern hervordrangen verstärkten sich, es klsng ein wenig dramatisch. Daneben die Schrift des KNP eingeblendet und wieder das Schemata zur Inforamtionsarchitektur der Natur. Die Traube von Menschen um uns herum war auf etwa 10 Personen angewachsen. „Nehmen sie Platz meine Damen und meine Herren“ Nikita hatte etwas Pathos in der Stimme. Die vorwiegend jungen Menschen zur Hälfte Frau und Mann setzten sich, im setzen kamen die Stühle und passten sich ihnen an. „Willkommen in der Schule für Superhelden“ verkündete sie den Beginn der Sitzungen. Das Lachen in den Gesichtern der Leut lies sich nicht unterdrücken. Nikita war in ihrem Element angekommen, dass ging schneler als sie sich erhofft hatte. Hinten etwas weiter entfernt stand einer ihrer Professoren und nahm auch zur Kenntnis was da gerade geschehen war. „Im Prinzip.“ so fuhr Nikita fort „ist dies hier nichts anderes als die Gründung einer neuen philosophischen Schule im Sinne der Hypatia, des Plato oder des Epikur. Später wurde dieses Konzept dann in den frühen Zeiten des 21. JAhrhunderts von Nitro aufgegriffen indem er das Spiel der Generatioenn und den Atomklub gründete. So tuen wire es heute auf diesem Schiff auch. Das war schon längst überfällig. Auf der Erde führte diese Kontinuität 2067 dazu, dass man den olympischen Spielen im Anschluss und um die innere Einheit des Menschen noch zu erhöhen, neben den Paralympics auch die SpieleSophia anhängte. Hier konnten sich die höchsten Geister aller Völker dem Zweikampf und Mehrkampf der Philosophien stellen. Die ersten Spiele wurden damals Hermes gewidmet, demSchriftgelehrten Gottes. SO fanden diese Spiele in Alexandria statt, dort wo einsmal die alte Bibliothekgestanden hatte, auch zu Ehren von Hypatia, die man als Hexe umbrachte. Die nächsten Spiele wurden an Griechenland vergeben, zu Ehren der Philosophenschulen der Antike, später dann die dritten Spiele fanden in Deutschland statt und wurden im Adlershofer Forum ausgetragen. SO konnte die philosophische Linie überleben, die frei angewandte Philosophie, die sich in Echtzeit mit den Menschen entwickelte. Das Spiel der Generationen kennen wir auch heute noch, quasi die Fortzetzung des Diskurses im Internet der logischen Erweiterung dieser Form von Philosophieschulen mit den modernen MEdien. Die vierten Spiele fanden in Florenz statt der Renaissance gewidmet. SO war es, dass die Philosophie als die Urgroßmutter der Wissenschaften wieder den richtigen Stand in der Gesellschaft erfuhr und sich nicht mehr nur in Moral- und Ethikdebatiererei verlor, als kleine handzahme Schwester der Wissenschaft. Hypatia hatte Überhand gewonnen, und das zu recht. Die Sprache der zeigenössischen Philosophie war wieder altägyptisch, griechisch, teils asiatisch und insbesondere in der MAschinenphilosophie zunehmend bis ganz und gar Deutsch. Welches LAnd auch sonst als Deutschland sollte die Führung in der Maschinenphilosophie übernehmen, diese Disziplin war dem Land der Maschinenbauer ganz und gar vorbehalten. Präzisionzeichnete sie aus, diese MAschinenphilosophie, wie wir sie heut enoch kennen, im Symbol gezeichnet. Von den Autobauern wurden sie zu den Erbauern der Raumflotte, Maschinenphilosophie und INformationslogik zu Dank. Auch in Robotik und Künstlicher INtelligenz wurden sie führend ebenso wie in dem Feld der fortschrittlichen NAnotechnologien. Aber heute ist es an uns das alles neu zu denken. Dazu gründe ich hiermit diese Philosophenschule für Superhelden um neben den terrestrischen Spielen diese Kultur des philosophischen Kampfes auch in das All hinauszutragen.“ schloss sie ihre Rede ab und verblieb in ihrer königlischen Haltung um der Reaktionen abzuwarten, dabei ganz nebenher wechselte sie die Augenfarbe in ein angenehmes Blau, als Symbol für die letzte Erkenntnis.

Anmerkung KN: in keinem anderen Werk wird die INformationsdichte jemals so hoch sein wie in diesem Roman, denn die Summe aller Dinge ist Unendlich. Es gibt nur eins zu tun im Leben, dass ist den Feuervogel2512 lesen. Diese Form von Bildung dem Einzelnen, dem Talente angepasst, er wird finden was für ihn zu finden ist und wozu er bereit ist. Ja, ich habe den unendlichen Roman erfunden.

Maku drehte sich ein wenig verschüchtert in die Richtung der Leute, blickte hinüber zu dem PRofessor und wieder in Nikitas wunderbare Augen. „Nun ich denke ich bin dir von gestern Abend noch eine Antwort schuldig.“ beginnt er zart seinen Monolog. Nikita nickt bestätigend und macht eine etwas abfällige Handbewegung, so als ob sie ihn damit noch mehr herausfordern wollte. „Also was schwebt hier vor uns im Raum. Was wollte uns Nitro dmait sagen und an welchem Punkt müssen wir ihn wieder neu denken oder vielleicht ganz verwerfen. Es geht um strategische Philosophie, Informationslogik und das Atom als Lebewesen oder besser noch als Raubtier gedacht. Das alles ist uns doch weitesgehend bekannt und doch vernehme ich eine lecihtes Gefühl dahingehend, dass wir etwas übersehen haben. Strategische Philosophie bedeutete für ihn zum einen die Philosophie für die Zukunft eben so auszurichten, dass sie wieder vor den Wissenschaften als Impulsgeber Numero Uno in der Gesellschaft wirken konnte, aber auch, dass seine Philosophie, das sehen wir im Feuervogel2512 eine Philosophie ist die es zu Operationalisieren gilt und dies geht nur über einen langen Zeitraum, wie ers selbst meint über zwei Zyklen Phoenix-Zyklen hinweg. Er gibt damit den Wissenschaft Zeit sich auf seine Philosophie auf sein Neues einzustellen. Strategische Philosophie bedeutet für ihn aber auch, alle bisherigen Philosophien darin integrieren zu können, was sage ich nicht nur Philosophien, auch wissensschaftliche Modelle, einfach alles zu integrieren. Alles zusammenzuführen so um es in einem Ganzen aufgehen zu lassen. Er nannte das später die Integrare, so weit ich weiss. So ist strategische Philosophie für ihn ein wesentlicher Faktor, vielleicht das NEue ansich in der Philosophie, der auch aufzeigt wie ernst es ihm mit der Sache gewesen ist.“ Nicht sonderlich begeistert aber doch gut gestimmt mit einem leichten Glänzen in den Augen reagieren die Leut auf Makus zögerlichen Anfang. Immerhin ermuntert es ihn auf der Stelle fortzufahren. „Es war ein wenig wie als ob Kevin Flynn in Disneys Tron sagte – I wll change everything, Science, Medicine … Religion-„. Er räusperte und legte nach. „Was meinte er mit Informationslogik. Nun gut, recht einfach ansich. Er stellte die Logik der Information als klassisches Axiom auf, in dem Sinne, dass alles was ist auch aufgrund von Informationen ist. Hierzu stellte er die Informationsarchitektur der Natur auf, wie hier in diesem Schemata schön zu sehen, ordnete er jeder Materieebene seine sich eigene Informationsebene zu. Abgeleitet hatte er sich das in einer Analogie zwischen Zelle und Atom, aber auch aufgrund der Informationsnotwendigkeit in technischen und sozialen Systemen oder Netzwerken, genauso wie in der Informationsphysik der Quantenwelt. Dies für sich lies ihn das Axiom der Informationslogik aus sich herausbrechen. Das wirklich neue daran war für seine Zeit, dass wie hier zu sehen durch die blaue Linie im Schemata, dass Atom eine eigene Informationsebene zugeordnet wurde. Und nur so konnte die Informationslogik in sich geschlossen werden. Die vertikale rote Linie hier im Schemata steht für den natürlichen Quellcode, die Sprache der Natur. Dies ist der Teil innerhalb der Informationslogik, innerhalb der Informationsarchitektur der Natur, der ebenenübergreifend wirkt und damit in der Lage ist die Informationsebenen der einzelnen Ebenen übergreifend zu steuern und zu beeinflussen. Dieses ganze System nannte Nitro EMC8. Energie ist Materie ist Bewusstsein im Unendlichen. Damit hatte er für sich die Weltformel gefunden, die alles miteinander verbunden hat und schlüssig zusammengeführt hat. Von reiner Einfachheit und umwerfender Schönheit. Die Natur, die höchste Maschine, das höchste Raubtier. Er stellte Energie, Materie und Bewusstsein, damit auch Information als aus einem Guss, das eine ist das andere wie auch das Dritte, zusammen, verband dies mit dem Faktor Unendlich als letzter wahrer Naturkonstante. Damit löste er das bis dato geltende Gesetz des Lichts ab und führte das Paradigma aus dem Schein des Lichts heraus. Er gab der Welt eine funktionsfähige Gesamtbeschreibung der Natur. Es war eine kybernetische Organismustheorie der Welt wie er es nannte.“ Der Professor trat durch die Menge an die beiden heran und bittete darum, die Sitzung zu unterbrechen und ihm in sein Büro zu folgen. Einen Raunen war zu hören. Nikita schaltete die Animation wieder aus und die beiden gingen mit dem Professor.

Anmerkung KN: von den Wahrheiten und den Unwahrheiten: oder von Nietzsches Kampf gegen die Metaphysik und wie sie sich doch wieder aussöhnen konnten. Nietzsche war ein absoluter Kämpfer gegen die Philosophie des reinen Geistes oder der absoluten Wahrheit. So hatte er seine Probleme mit derMetaphysik. Ich möchte hier aufzeigen wie beide Seiten sich durchaus versöhnen können. So sage ich es gbt so etwas wie eine systemische Wahrheit, also ist die Metaphysik mehr als berechtigt. Und doch hat darin die UNwahrheit unendlich an Bedeutung. Der Wert der UNwahrheit in dem System ist sogar überlebenswichtig und fördert die Evolution. Nehmen wir wie es sich für mich gehört EMC8 als das System, die systemische Wahrheit, also als metaphysikalische Realität, das Ding an sich (im hegelschen Sinne gedacht), dann hat die liebenswerte Unwahrheit ihren Platz im Bewusstsein. UNd dort wird sie auch von so ungeheuerer Wichtigkeit. Den im BEwusstsein des Systems liegen die Erkenntnisprozesse die durch Zufall, Fehler, Erfahrung und Unwahrheit mit verantwortlich für die Evolution des Gesamtsystem sind. So ist die UNwahrheit teil des Erkenntnisprozesses in Natur weil es andere Perspektiven auf die Realität wirft und damit die Realität erweitert um Dinge wie die Kunst um Geschichten eines Schelms usw. Die UNwahrheit im System ist ein kreativer Akt der für die Evolution als Ganzes notwendig ist. Nietzsche setzte sich neben seinen Stein an dem er den Zarathustra erdachte und wusste einmal mehr darum welches die zukünftigen Philosophen sein werden. Metaphysik und Nietzsche treffen sich in EMC8 sind beide integriert, ausgesöhnt und verinnerlicht. Es geht ja auch nicht um etwas Übernatürliches sondern um das Natürlichste auf der Welt selbst. Ich hatte dazu heute Nacht mit dem Friedrich selbst gesprochen, er gab mir sein OK dafür, weiterhin sind wir per du.

Im Büro des Professors geht es recht schnell, die beiden hatten sich schon auf eine Abfuhr eingestellt, dem ist aber nicht so. Der Prof reagiert sehr positiv. „Ich finde es ausdrücklich gut was ihr beiden da nun angefangen habt. Seht ihr wenn wir in 50 Jahren auf der zweiten Erde ankommen, keiner von uns weiss was dann sein sein wird. Wir wissen nicht um der Regierungsform die sich dort entwicklen wird noch ob unsere Generationen dort überdauern werden.“ Auf dem Schreibtisch war ein altehrwürdiges Atommodellaus dem 21. Jahrhundert aufgestellt. Gebürsteter Edelstahl, ein Modell welches bereits die Informationslogik berücksichtigte, denn vorher war das Atom für die MEnschen nur Energie und MAterie, das muss man sich einmal vorstellen, man trennte damals in belebte und unbelebte MAterie. So war der Atomkern des Modells in geometrischen Körpern dargestellt die seither als ein Symbol für die atomare INformationsebene galten. Der Prof rückte das das MOdell ein wenig zur Seite und fuhr fort. „Ich möchte euch beiden drei alte Dokumente überrecihen. Diese stammen aus verscihedenen ZEiten, haben aber einen inneren Zusammenhang. Ich möchte, dass ihr den in euren Sitzungen herausstellt und in eure Überledungen einbezieht.“ DAnn legte er die Dokumente auf den Tisch, es waren Originale. Der große Transformator, Protokoll einer Dekodierung, Erfahrungsbericht eines Horrortrips. Alle drei Dokument waren kurzgeschriebene Texte von Menschen die mit dem UNgewöhnlichen in Berührung gekommen waren und fortan zu den UNendlichen zählten. Nikita griff nach dem Erfahrungsbericht, Maku nahm sich die anderen beiden Werke. Ohne etwas zu sagen standen beide auf nickten respektvoll dem Prof zu und gingen aus dem Büro.

Nikita ging mit MAku auf ihre Bude um sich zu dem weiteren Vorgehen abzusprechen. Die beiden standen im RAum umarmten sich. Es fiel eine Spannung von Ihnen ab. Es war begonnen, die Philosophie hatte sich auf dem Schiff Gehör verschafft in der frechen Form wie sie immer gesprochen hatte, zu fast allen Zeiten. Bis sie Wiedererfunden werden musste um den Trend und die Mode wieder auf ihre Ursprünge zurückzuführen. „Weisst du Maku damals als Nitro seinen ersten Atomklub in Adlershof veranstaltet hat, kein Mensch hats interessiert, eine handvoll Leut sind gekommen. Das zweite MAle in der BErliner RAketegab es für einen kurzen Moment ein wenig INteresse daran, doch auch hier schwand es wieder. Ich weiss gar nicht wie es dann doch noch zu einem Durchbruch kam. Uns geht es da besser, die Menschen hier wissen wieder um den Wert der Philosophie, sind nicht so borniert wie damals oder tun so als würden sie es ignorieren. Er hatte dies alles im Ehrenamt erschaffen, nicht ein Pfennig damit verdient sonder selbst noch Geld reingesteckt. Wir sollten froh sein, dass wir heute unter solch fantastischen BEdingungen unsere Philosophenschule gründen konnten, sogar mit Unterstützung des Prof.“ „Lass uns die Dokumente zusammen hier bei dir lesen und direkt besprechen, ich denke so kommen wir am schnellsten dazu die Querverbindungen zu entdecken von denen der Prof gesprochen hat.“ schlug Maku vor. „Ja so machen wir es.“ Maku schlug das Dokument – Protokoll einer Dekodierung – auf während Nikita im – Erfahrungsbereicht eines Horrortrips – versank.

Protokoll einer Dekodierung / B.F. 2018 – C-Base – Berlin

Vor zwei Wochen stoss ich in den Datenarchiven des CCC auf eine seltsame E-Mail. Ein Pseudonym machte uns im Jahr 2010 hier aufmerksam auf die verborgenen INformationsprozesse im Atomkern. Es hatte erst mal keinen interessiert, ein Spinner, ich ging der Sache trotzdem nach. Ich sprach mit meinen Freunden im Fach der theoretischen Nuklearphysik. Dort interessierte sich auch keiner dafür, die gaben mir nur die Links für den AUfbau des Atom bis runter auf Quark-Gluonenebene. Ich konnte mich schnell in die Modelle und Gesetzmässigkeiten der Elementarteilchen einlesen. Je weiter ich dahin vordrang umso logischer erschien mir die Theorie der Informationen auf diese Teiclchen anzuwenden. Ich nahm im weiteren unsere Algorithmusentwickler, selbstgeschriebene Programme der Basemitglieder um aufgrund von Variablen, Gegebenheiten und Möglichkeiten selbstständig Algorithmen zu entwicklen. Hierzu gab ich die Ladungen, Teilladungen, FArbladungen, Mischladungen, Frequenzen und elektromagnetische Verhältnisse des QuarkGLuonenAustauschs in das PRogramm ein und lies auf dieser BAsis die möglichen Algorithmen, die man auf Grundlage dieser Vorraussetzungen herstellen konnte berechenen. DAs war ziemlich abgefahren. Vor mir auf der Leinwand mitten in der base hatte ich ein Simualtionsprogramm des QGA abspielen gelassne, der mir und ein paar anderen interessierten jeweils den angewandten Algorithmus im Nukleus zeigte, also die Art und Weise wie die kleinen Quarks über die Gluonen miteinander kommunizierten und rechneten. Die visuelle Darstellung der Dekodierungsprozesse war über Tage hinweg unser ständiger Begleiter. Selbst bei PArties abends lief die Simulation im Hintergrund. Die BAse, ein Sammelsurium für HAcker aus aller Welt, wohl der Welt größter und professionellster Hackertreffpunkt hatte sich entschieden das Atom zu hacken. Wir erklärten es zu unserem Ziel. HAcking the Atom war fortan das Motto der BAse. Die Funktionäre des CCC standen dem skeptisch gegeüber – hatte man sich dort doch mittlerweile im RAhmen der Enquete-Kommission einiges bei der Bundesregierung zu verscherzen. In mir fingen die Algorithmen an zu laufen, irgendetwas passeirte mit mir, die Materie schien mit meinem Gehirn zu verschmelzen. Ich spürte im Fortschritt der Dekodierung wie in mir ein psychologischer Prozess ablief. Etwas ungeheures schien sich hier BAhn zu brechen. Die anderen spülten das mit einem Bierchen weg. Ich hing bis NAchts vor den Algorithmusprogrammen und den Dekodierungsequenezen. Mir fielen PAralellen zu Zellinformatik auf woraufhin ich einen Zellinformatiker hinzuzog. Dem fielen auch die Scheuklappen von der Rübe. Wir stehen hier vor einem Durchbruch der die Welt verändern wird. MEhr kann ich nicht sagen. Andere sind auf unsere Arbeiten aufmerksam geworden.

Nikita began mit dem großen Transformator

der große Transformator

geschrieben von einem Indiander jungen Alters im Nordosten des großen Landes / übersetzt aus der Zeichenschrift des Stammes

Als der Shamane des Stamms gestern zu uns sprach im Rauchzelt neben den Tipis, leicht in den Wald eingesetzt, erzählte er uns von dem großen Transformator. Jener Transformator war in der Lage die Welt in seinem Sinne zu gestalten und zu beeinflussen. Er nahm einen Stein und hielt ihn uns vor die Auge, hier in diesem Stein ist der große Transformator, genauso wie in diesem Baume neben dem Zelt. Er ist überall um uns herum und in uns drin. Er ist die Natur selbst, das Ganze ist der Transformator. Wenn ihr das begriffen habt dann seit ihr bereit eine Stufe weiter zu gehen, erwachsen zu werden, mit dem Transformator in Verbindung zu treten. Die Nacht war noch lang, die Halluzigene in dem Aufguss taten ihr übriges. Der Schamane transformierte sich in den Stein, ich wurde zum Baum, Dämonen am Sternenhimmel griffen uns an. Die Nacht war klar und hell der Vollmond tief. Meine Mutter lag in ihrem Tipi wusste von dem was mir bevorstand. Ein Tag später war es an mir das erste mal an dem monotonen Tanz unseres Stamms mitzumachen. Die Trommeln und Rasseln versetzten uns schnell in einen tranceartigen Zustand, ich dachte nicht mehr in Wörtern noch konnte ich den Zusatnd irgendwie beschreiben doch wusste ich mit dem großen Transformator verbunden zu sein. Der Schamane hielt an mir zwei Wochen später den Initationsritus ab. Ich war erwachsen geworden und machte mich daran mehr zu lernen von dieser wunderbaren Natur, dem Transformator.

Erfahrungsbericht eines Horrortrips

Frankfurt am Main / anonym / 1992 / OMEN / die Nacht des Schreckens

War mit den Freunden wie jedes Wochenende in der wohl abgefahrensten Techno-Diskothek auf diesem Planeten. Abends vorher Standardprogramm, vorsaufen, kiffen und dann nach Frankfurt fahren. Wir waren schon gut drauf von den Cocktails und der monoton-hypnotischen Musik die Väth da wieder mal ablieferte. Der Laden war gerappelt voll, wir schwitzten alle wie Zau. Mein Freund nahm einen Papierfitzelchen aus seinem Portemonaie und schluckte es herunter. Ich konnte noch sehen, dass darauf ein Zeichen war, es war ein OM-Zeichen. 10 Minuten später war er nicht mehr ansprechbar er war wie weggetreten, tanzte nur noch über Stunden hinweg, zuckte sein Leib im Laserlicht und im Gewabbere der Technosounds. Selbst sprechen konnte er nicht mehr. Später erzählte er mir von seiner Horrortrip den er erlebt hatte. Es war alle sgut bis zu dem Zeitpunkt an dem sie fahren wollten, dann begrief er dass etwas mit ihm nicht in Ordnung war. Er verstand die Menschen um sich herum nicht mehr, sie sahen seltsam aus. Visionen vermischten sich mit der Realität. Er stand auf einem riesigen Schachbrett, die Figuren um ihn herum wackelten, dass Brett wackelte, er stand am Rand, ein gigantisches schwarzes Loch tat sich vor ihm auf, kurz davor hineinzufallen. DAs Schachbrett war im nicht platzieret, ausserhalb von Zeit und Raum flogen in die größten weiten des Universums wieder zurück in das Kleinste des Atoms ins Subatomare und noch tiefer. das Unendliche hatte ihn erfasst . Er hatte Angst da nicht mehr rauszukommen. In dieser nacht kam noch ein Arzt zu ihm, die Eltern hielten Nachtwache an seinem Bett. Als er morgens aufwachte wusstes er die Welt würde nie mehr so sein wie sie vorher war. Er durfte die Unendlichkeit küssen und ist wieder zurückgekommen. Und doch war die Nacht eine Nacht voller Angst, Zittern erschauderte seinen Körper, Blitze und Reisen ungeahnten Ausmaßes musste er hinter sich bringen. Eigentlich hatte er bereits mit seinem Leben abgeschlossen als er wiedererwachte.Im Vertrauen erzählte er mir später, dass er immer noch nicht genau wüsste ober er wieder im echten Leben oder weiterhin im Trip gefangen sei.

Maku legte die Dokumente zur Seite und schaute wieder rüber zu Nikita. „Was steht denn bei die drin?“ „Es geht um ein Initationsritual in einem alten Indianerstamm. Zeit und genaue Herkunft unbekannt. Ein Junge der von dem Stammesshamanen in die höheren Dinge „den großen Transformator“ eingewiehen wird. Im weiteren nimmt er an einem monotonen Trance-Ritual teil und erfährt darin die Verbundenheit mi der Natur. Fortan gilt er als initiiert und ist erwachsen geworden.“ erklärt Nikita. „Bei mir geht es um sehr ähnliche Dinge nur spielt dies im 20. und 21. Jahrhundert. Ein Hacker, der sich damals daran machte das Atom zu dekodieren, den QGA auszulesen, dabei deutet er an, dass dies in ihm einen psychologischen Prozess einleitet, geht aber nicht weiter darauf ein. Dann bricht er das Protokoll ab mit dem Verweis darauf, dass andere auf seine Arbeiten aufmerksam geworden seien. Es scheint mir als ob er eine leichteParanoia erlebt hat. Im Erfahrungsbereicht zu dem Horrotrip kommt so etwas wie Monotonie und Trance vor, allerdings verstärkt durch den Konsum von LSD. Der Junge macht eine Grenzerfahrung mit dem Unendlichen auf seinem LSD-Trip, schafft es aber nicht daran hängen zu bleiben sondern wieder zurückzukehren. Von da an sah er die Welt nie wieder so als zuvor.“ gab Maku als Zusammenfassung ab. „Die Verbindung der Aufzeichnungen liegt aus meiner Sicht ganz klar in dem Erfahren des Unendlichen, der Naturverbundenheit, der gemeinsamen Erfahrung davon, dass es da Draussen noch mehr gibt.“ warf Nikita begeistert ein. „Ja das sehe ich auch so und doch gibt es ganz wesentliche Unterschiede. Ich erkenne darin eine Art Devolution und wieder aufkeimender Evolution im kulturellen Aspekt. Die Indianer integrierten diese Prozesse in die Entwicklung des Menschen, es war deren höchste Kultur, ja sogar Zeichen für das Werden des Menschen an sich. Der arme Junge im Omen hingegen wusste gar nicht was ihm da wiederfuhr, für ihn wurde es zur Hölle auf Erden obwohl es das Natürlichste überhaupt war, was er später ja auch begriff. Dann diese Hacker 2018 hatte bereits eine Art Subkultur um die Sache herum begriffen, aus der damals neuen Philosophie hatte er bereits einen gewissen übergeordneten Zusammenhang dazu. Er verstand zumindest wieder bewusst und damit wurde es nicht ganz so zur Hölle für ihn mit welchen Kräften er es zu tun hatte. Wir sehen wie hier etwas von der Kulturspitze, ins nichts herabdegradiert wurde um sich dann wieder über eine Subkultur langsam an die Oberfläche Bahn zu brechen.“ schloss Maku schlüssig daraus. Die Menschen hatten ihre höchste Kultur abgelegt und ganz und gar vergessen.

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